Stilstand

If your memory serves you well ...

Wo er recht hat …

Noch einmal zum Mitdenken: Die Verlage haben sich zuerst darüber beklagt, dass Google ihre Inhalte (angeblich) rechtswidrig nutzt. Nun beklagen sie sich darüber, dass Google ihre Inhalte nicht mehr rechtswidrig nutzt. Man kann den Irrsinn kaum noch angemessen kommentieren.

Den Stefan Niggemeier verlinke ich ja nur noch, wenn’s nicht anders geht. Hier aber fasst er das Ergebnis des hochweisen Leistungsschutzrechtes sehr schön zusammen, welches die vereinte Verlegerschaft einst durch den Bundestag peitschte. Vor weit über einem Jahr schon habe ich diesen Verlagsgranden prophezeit, dass sie sich damit kein Geld ins Haus holen würden, bestenfalls eine blutige Nase. Et voilà … ‘Hands up! This is a Search-Engine-Robbery’ ist keine Strategie, sondern Slapstick. Ich bin bestimmt kein Freund von ‘Google’, aber wie sie dort die Verlage und deren Rechtsanwalts-Armada abrollen lassen, das hat schon was.

Was bleibt ihnen jetzt? Naja, das Zukreuzekriechen natürlich oder der rapide Bedeutungsverlust im großen Info-Nirwana …

1 Kommentar

  1. klaus,

    daß und wie das in die hose gehen würde, das war vor einem jahr common sense, sieht man mal von den oberschlauen, die unbedingt diese “lex google” wollten, weil sie hofften, irgendwie honig aus der arbeit anderer ziehen zu können.

    problem: du erwartest nicht etwa, daß das jetzt auf irgendeine art die zukünftige gesetzgebung oder gar dieses vermaledeite gesetz selbst beeinflusen würde. hey, wir sind in deutschland, hier werden fehler nicht aufbereitet … sie werden vertuscht.

    aber ja: dem stefan musste ich ja auch mal ans bein pinkeln (in einer post, in der ich gleichzeitig dich als quell einer kleinen tanzeinlage, gangnamstyle, auf einem krankenbett verriet). im moment habe ich es ja eher mit fefe 😉

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