Stilstand

If your memory serves you well ...

Unvorstellbarkeit

Ein Flügel, der sich gegen etwas stemmt – na, ich weiß ja nicht. Da bricht doch im Nu die stolzeste Schwungfeder:

“Wirtschaftsflügel der Union stemmt sich gegen Mindestlohn.”

Metaphorisch schon eher möglich wären die folgenden Varianten:

“Wirtschaftsflügel flattern wie wild beim Thema Mindestlohn.”
“Auch der Mindestlohn soll gefälligst fliegen, sagt der Wirtschaftsflügel.”
“Mindestlohn gibt Wirtschaftsflügeln Auftrieb.”

2 Kommentare

  1. Von zwei Mädchen; die zur Wahl stehen; von ihren Künsten, ob am Flügel oder an der Theke…:

    “Ein Freier bat einst einen Freund,
    Ihm doch ein Mädchen vorzuschlagen.
    »Ich will dir zwei«, versetzte jener, »sagen,
    Dann wähle die, die sich für dich zu schicken scheint.
    Die erste hat, nebst einem Rittersitze,
    Ein recht bezauberndes Gesicht,
    Liebt den Geschmack, spricht mit dem feinsten Witze,
    Und schreibt die Sprachen, die sie spricht.
    Sie spielt den Flügel schön, und kann vortrefflich singen
    Und malet so geschickt, als es die Kunst begehrt.
    Und in der Wirtschaft selbst gibt sie gemeinen Dingen
    Durch ihre Sorgfalt einen Wert. (…)”

    Von Johann [ach, nein: Es muss noch christlicher sein]: Chritian Fürchtegott Gellert: „Der Freier“. – Ob d e m Ideal-“Sucher” die Wahl gelag…?

    (eGmeinfrei vorrätig im Gutenberg Projekt.)

  2. »Wirtschaftsflügel kriegt die Flatter wegen Mindestlohn.«

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