Stilstand

If your memory serves you well ...

Schlagwort: Urheberrecht (Seite 1 von 3)

Wat nu, Herr Döpfner?

Experten zerpflücken das Leistungsschutzrecht.”

Auf das nächste Statement aus den Verlagsetagen bin ich richtig gespannt. Vielleicht: Man brauche das Leistungsschutzrecht schon deshalb, weil man das Urheberrecht endlich in der Pfeife rauchen möchte?

Öchsperten

Einen Neologismus wie ‘Öchsperten’ habe ich in meinen Sprachgebrauch aufgenommen, um ernsthafte Wissenschaftler von jenen Figuren unterscheiden zu können, die in meinen Augen ihre akademischen Titel nur möglichst rasch versilbern möchten, um sie einer Public-Private-Partnership ganz ‘engagiert’, ‘parteiisch’ und ‘induktiv’ zur Verfügung zu stellen, nach dem Motto ‘Erst kommt das Ergebnis und dann die Forschung‘:

“Schwartmann war Autor eines Gutachtens für 2-Strikes-Warnmodelle, dass das Bundeswirtschaftsministerium vergeben hatte. … Hentsch ist … einerseits “unabhängiger Wissenschaftler” … im Nebenberuf ist er noch Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Günter Krings, dem Urheberrechtshardliner der CDU-CSU-Fraktion.

Objektivität – ick hör’ dir trappsen …

Wort und Bild

Gute Fragen werden oft nicht gestellt … wer also rätselt, weshalb die derzeitige Abmahnwelle raffigieriger Kanzleien vor allem Bildrechtsverletzungen betrifft, der stößt schnell auf einen grundlegenden Unterschied zwischen Wort und Bild: Ein Text lässt sich zitieren, ein Foto nicht. Betrachte ich diese Differenz als des “Pudels Kern“, kann mir die fidele Verwertungsgemeinschaft ‘Goethes Erben & Co KG’ dafür keinerlei Abmahnschreiben ins Haus schicken, obwohl es sich doch eindeutig um eine Faust-Reminiszenz handelt. Ebenso darf ich weiterhin ganz unbefangen von einer “Johurnaille” reden, auch wenn das Wort auf dem fruchtbaren Mist des Ingolstädters wuchs. Es gibt keinen ‘Besitz’ an Wörtern, allenfalls Firmennamen sind geschützt.

Auch Neologismen frisch aus dem Ofen – eine dahergeklimperte “Emmentaler-Argumentation”, “das Eigendumm”, “die Dorfbuurgeoisie”, “der Liberaltismus”, “das Porkfolio” – die stünden vom Moment ihrer Geburt an unter keinerlei Schutz des Gesetzgebers, sie wären sofort eine kurrente Münze, sofern jemand diesen Stuss überhaupt nachplappern will.

Mit einem Wort: Die Sprache ist eine durch und durch gesellschaftliche Veranstaltung, wo nirgends Schilder mit der Aufschrift ‘Privat’ stehen DÜRFEN, weil sonst die Funktion des Systems behindert wäre. Allenfalls genießen längere Texte einen gewissen Schutz vor Plagiatoren wie dem Guttenberg, vor Figuren also, die nie im Leben etwas Eigenes aufs Papier zu bringen vermöchten. Bei dieser Form des Schutzrechtes handelt es sich also vor allem um die gesellschaftliche Abwehr von ‘Blendern’ und Betrügern.

Gerade wegen dieser durch und durch gesellschaftlichen Fundierung der Sprache ist ja auch der Kampf der Verleger gegen Textausrisse oder ‘Snippets’ so irre, weil sie keinerlei Begriff von der Funktion einer Sprache zu haben scheinen. Die Folgen sind eigentlich jedem klar: Entweder sie verabschieden sich mit ihrem Medium aus dem Diskurs oder sie behindern die allgemeine Kommunikation. Produktiv sind sie in keinem Fall.

Kurzum: Copyright ist deshalb nicht gleich Copyright, weil ein Bild niemals die Flughöhe eines Wortkunstwerkes erreichen kann – was wiederum mit dem kollektiven Charakter der Sprache zusammenhängt. Niemand würde sich ein Wort übers private Sofa pinnen, aber privatisierte Bilder hängen dort oft. Dass die Sprache allen gehört, zählt zu ihren Funktionsbedingungen. Würde sie jemals von Abmahnwälten parzelliert, dann hätten wir zwar einen Kleingartenverein, jedes Verständnis untereinander aber wäre sofort dahin. Auch so etwas gibt es vor allem in hirnvernagelten Kleingärtnervereinen, die da meinen, diese Welt wäre eine Privatveranstaltung, so auch in dem Schrebergarten ‘Zum florierenden Paragraphenritter’, den ich eingangs erwähnte …

Abgeschrammt

Julia Schramms nächstes Buch wird dann wohl den Titel “Lost in the Shitstorm” tragen. Diese heftigen Böen wehen derzeit eindeutig aus Holzhausener Richtung. Und wo trifft sie dieser duftende Taifun? Völlig zu Recht trifft er ihre Glaubwürdigkeit mittschiffs, schon haben auch die Piraten eine Guttenberg am Hals …

Die den Gong nicht hören

Dabei geht es für die Verlage doch schon in die letzte Runde:

“Von einer die auszog: die Rechte an einem Gedicht zu erwerben.”

Vielleicht Größenwahn?

In der Klageschrift behauptet die GEMA, sie vertrete das gesamte Weltrepertoire an geschützter Unterhaltungs- und Tanzmusik.”

Und so’n popliger Künstler könne ihr dieses Monopol auch nicht kleinreden, bloß weil dieser Wicht selbst bestimmen möchte, unter welcher Lizenz sein Werk veröffentlicht wird. CCL hin, CCL her – in Ewigkeit gilt: Ein Pieps und aus die Maus – schon bist du in der GEMA. Da kannste halt nix machen … nur auf die Vernunft deutscher Gerichte hoffen.

Apropos, ihr Blauäugelein, die ihr immer noch meint, das Geld der GEMA käme den armen, schwer arbeitenden Künstlern zugute – lest mal das!

Marktschreier und Liberale

Dass bekennende Marktradikale, wie der Schreiber von ‘Zettels Raum’, mit einem neuen, liberaleren Urheberrecht Schwierigkeiten haben könnten, war mir vorab schon klar: Wo die Profitmühle sich nicht ungehindert drehen soll, ist deren Welt nicht in Ordnung. Dort stehen ‘Kaufe und Verkaufe’ immer im Zentrum eines argumentativen Tunnelblicks, ganz unabhängig davon, wie die resultierende Gesellschaft wohl aussähe:

“Wie können zwei Schriftsteller, die doch selbst vom Verkauf ihrer Texte leben, sich gegen einen Aufruf zum Schutz des Urheberrechts wenden?”

Ja, wie können sie denn nur! Es soll unfassbarerweise sogar Millionäre geben, die für höhere Vermögenssteuern sind. So unübersehbar dieser Schreiber einbetoniert an der Seite von Rösler und Brüderle steht, so schlimm findet er es, das Juli Zeh und Ilija Trojanow sich für die ‘Piraten’ engagieren. Im Grunde liegt darin schon der Hauptvorwurf des Denkzettlers – die beiden kuscheln wider ihre Interessen mit den bösen Buccaneeren, also haben sie unrecht. So etwas ist jedem Ideologen schon vorab klar, egal, was sie sonst noch so sagen mögen: Wer nicht FDP wählt, ist nämlich doof. Sieht man dann noch den sinkenden Zuspruch zu dieser Partei, dann liegt die These von der ‘Verblödung der Gesellschaft’ einem Marktradikalen und weltanschaulichem Mohikaner meist auch wesensnah.

Während Zeh und Trojanow, die zwei Attackierten dort in der FAS, immerhin ein wenig mehr, als nur ein dumpfes Ressentiment in die Waagschale werfen können:

“Auffällig viele Schriftsteller und Schriftstellerinnen haben das Pamphlet unterzeichnet, so als seien die deutschen Autoren durch Raubkopierer in ihrer Existenz bedroht. Der ökonomische Alltag eines Autors zeichnet ein anderes Bild, denn kaum einer lebt vom Buchverkauf.”

Die meisten Autoren wären also gar nicht ökonomisch fundamental bedroht, selbst wenn es diese famose ‘Raubkopiererei’ in nennenswertem Umfang überhaupt gäbe? Über so etwas lässt sich immerhin ernsthaft diskutieren: Gibt es Raubkopiererei in nennenswertem Umfang? Sind Autoren existentiell auf Buchtantiemen angewiesen?

Unserem Zettel bleibt dagegen nur ein Argument der Quantität: 6.000 Autoren hätten schon den Aufruf ‘Wir sind die Urheber’ unterschrieben. Na und? Der Gegenaufruf liegt derzeit bei 7.000 – ganz ohne Verlegerunterstützung. Herde hier, Herde da.

Was von dem großmäuligen marktradikalen Rant für mich übrig bleibt? Jedenfalls kein Argument … denn selbst, wenn die Autoren auf eher marginale Einnahmen aus dem Buchverkauf verzichten müssten, dann verzichten sie selbst davon nur auf zehn bis elf Prozent des marktüblichen Preises. Höher sind Tantiemen hierzulande nun mal selten. Wer allerdings Verluste verzeichnen müsste, das sind Verlage und Buchhändler, nämlich jedesmal satte 90 Prozent dieses Verkaufspreises – die hätten also das neunfache Interesse verglichen mit allen Urhebern Deutschlands. Worüber aber bei all dem Autoren-Ballyhoo niemand mehr redet. Und wovon, im Falle der neuerdings hippen E-Books, noch nicht einmal mehr die Druck- und Buchbinderkosten abgingen. Welch Chancen!

Das alles wiederum gilt – wie gesagt – natürlich nur, wenn es diese ominöse Raubkopiererei denn überhaupt in großem Maßstab gäbe. Und letztlich gilt immer noch der gute alte Merksatz: Wer ‘Markt’ und ‘Freiheit’ synonym setzt, kann kein ‘Liberaler’ sein …

Apropos – die Verschwörungstheoretiker, angelockt vom Schlachtenlärm, nehmen sich des Themas auch schon an. Ihnen zufolge seien 70 % der Deutschen Mitglieder einer Mafia, die ihr Hauptquartier im Internet aufgeschlagen habe: “Das eigentliche Problem ist, dass die sogenannte “Internet-Community” auf dem besten Wege ist, sich zur bisher größten kriminellen Organisation dieses Planeten zu entwickeln und die nationalstaatlichen Rechtsvertreter vor der Macht dieser weltumspannenden Organisation und Gesinnungsgemeinschaft zunehmend einzuknicken beginnen.” Oha, oha – Zus-tände sind das, nej, nej, nej!

Thesenschmiede vom Parnass

Büchner und Kleist wären wohl nicht so jung gestorben, wenn es zu ihrer Zeit schon das Urheberrecht gegeben hätte.”

Na gut, der Mann ist kein Journalist, sondern nur Autor – da wollen wir es mit dem Faktencheck nicht allzu genau nehmen. Wie aber das Urheberrecht einem Zürcher Privatdozenten Büchner im Kampf mit dem Typhus hätte helfen können, wie es einem Heinrich von Kleist die preußische Zensur von der Laufbahn geräumt hätte, das würde mich dann doch mal interessieren. Es war schließlich die Zensur (Stichwort ‘Prinz von Homburg’), nicht das Urheberrecht, wodurch einem Heinrich von Kleist die Fleischtöpfe verwehrt blieben, was ihn letztlich dann in den Selbstmord trieb.

Halten wir daher Folgendes fest: Für den ‘Cicero’ hat Thomas Brussig reichlich wilde Thesen für dessen eher kulturfernes Publikum einfach mal so hingehudelt, damit das Phantasma ‘des ewigen Kampfs deutscher Autoren für ihr angestammtes Urheberrecht’ plausibler scheint …

Falsche Diagnose, falsches Rezept

In der ‘Welt’ versucht ein Jaques Schuster unserer Gesellschaft die Diagnose einer ‘Infantilisierung’ zu stellen – und eine Art literarischer Manga-Comic kam dabei heraus. Nicht nur Männer mit ‘Tretrollern’ und ‘Handhelds’ dienen ihm als Beleg, auch die holde Weiblichkeit muss dran glauben:

“Frauen schielen auf die “Botox to go”-Werbung, trinken aus ihren Wasserflaschen, die an wohlige Kindergartentage erinnern, oder spielen “Final Fantasy” – wahrscheinlich als Fortsetzung ihrer Harry-Potter- und “Herr der Ringe”-Lektüre, die in den vergangenen Jahren den Romanen für Erwachsene schwere Konkurrenz gemacht haben.”

Aha – wieder mal der alte Befund: Zeige mir, in welcher Welt du mit deinen Vorurteilen es dir eingerichtet hast, und ich sage dir, wes Geistes Kind du bist. Letztlich aber bildet immer die Differenz den Test auf die Schlüssigkeit solch wilder Thesen. Es wäre also der Nachweis zu führen, dass die reiferen Semester früherer Generationen wesentlich ‘erwachsener’ gewesen seien. Das aber tut Jaques Schuster aus gutem Grund nicht.

Denke ich bspw. an meinen Vater zurück, einen Geschäftsmann der Kriegsgeneration, dann spielte der mit den anderen seines Schlages emsig Theater, sie hießen in ihrer Fantasie ‘Wichtigmann’ und ‘Großhuber’, trugen steife Hüte, die sie unentwegt voreinander zogen, qualmten dicke Zigarren, natürlich auch im Innenraum ihrer Autos, und sie rannten zu jedem ‘Event’ dieser Wirtschaftswunderzeit, ob nun die ‘United States’ an der Columbuskaje festmachte oder ob Rudi Schuricke in der Music Hall sang. Auch das waren für sie ‘Termine’. Beim Klang der ‘Caprifischer’ hatten sie Tränen in den Augen.

Vor allem aber hatte fast jeder einen Sammeltick: Der eine kassierte alle Zigarrenbinden ein, beim nächsten wuchs seine Modelleisenbahn in jedem Jahr um einige Quadratmeter, der dritte ließ die Zuckerstückchen – immer zwei in einem Block – aus allen Restaurants mitgehen. Kiste um Kiste zog er aus dem Regal, alle prall mit umwickeltem Zucker gefüllt. Andere pflegten ihre Vitrinen mit den Wiking-, Matchbox- oder Siku-Autos. Gelesen wurden die Reißer für die ‘reifere Jugend’  – ich rede hier wohlgemerkt von Unternehmern und Ingenieuren: Kapitän Hornblower bspw., Friedrich Gerstäcker oder Fritz Steuben. Die Sachen aus dem Bertelsmann-Lesering – Bromfields ‘Großer Regen’, Hemingways ‘Wem die Stunde schlägt’ etc. – standen eher wegen der Optik im Schrank, oder für die Frau. Ein mäßig exotisches Exemplar dieser Generation hatte sogar eine ganze große Schublade voller Tibor-Heftchen, in denen Gäste allerdings nur mit Handschuhen bekleidet blättern durften. Wenn die Karl-May-Filme liefen, ging man ‘wegen der Kinder’ ins Kino, und amüsierte sich mehr als sie.

Diese Generation war also schon ebenso ‘infantil’ wie alle nachfolgenden. Die nächste nämlich glich ihr im Geiste, wenn auch nicht unbedingt in der Optik. Ich denke gerade an den Anblick bonbonfarbener Aerobic-Damen in ebenso prallen wie unvorteilhaften Ganzkörperstrumpfhosen, mit ewig rutschenden ‘Legwarmers’ als Ausweis ihres Erwachsenseins. Von den ‘Poppern’ will ich hier gar nicht erst reden! Das alles war Manga, bevor hierzulande die japanischen Computerspiele Einzug hielten. Und letztlich – was machen denn unsere Börsenzocker heute anderes, als auch nur daddeln?

Kurzum, die ganze These von der ‘Infantilisierung’ unserer Gesellschaft ist aus historischer Sicht schlicht Käse. Ich könnte noch weiter zurückgehen, daran erinnern, welch kindlichen Blödsinn ein Kammerherr von Goethe mit dem Weimarer Adel an den Ufern der Ilmenau auch noch in reiferen Jahren anstellte. Soziologisch ausgedrückt: Das Infantile ist eine Konstante aller Gesellschaften, es ist aber nie ein Indiz für deren Verfall. Eher im Gegenteil.

Darum aber geht es Jaques Schuster … er möchte uns die Piraten wegen ihres ‘Playmobil-Charmes’ (der ja auch nur entstanden ist, weil den Redaktionsgrafikern zum Thema ewig nichts anderes einfiel) als große Kinder vorführen, die immer nur “haben, haben, haben” wollen. Deshalb sei auch ihr Kampf für ein zeitgemäßes Urheberrecht nichts als eine Riesenkindsköpperei von Leuten, die ihre orale Phase nie überwanden. Während jeder seriöse Zocker doch vergleichsweise anal und ‘erwachsen’ darauf spekuliert, dass er erst in drei Monaten seine vierte Million einstreichen kann. Wegen ihres kindlichen Schnappi-Schnappi-Reflexes seien die Piraten zur Erfolglosigkeit verdammt, so wie einst Tolkien mit seinem ‘Herrn der Ringe’ … darauf kommt Jaques Schuster allerdings erst ganz am Schluss seines arg länglichen Riemens zu sprechen. Obwohl der ganze Text ohne die zunehmend infantil ablaufende Urheberrechtskampagne doch gar nicht erst entstanden wäre …

Geopolitische Irrtümer

Selbst ebenso lang und schlapp wie gerichtsnotorisch gegen das Urheberrecht verstoßen – aber dann Arm in Arm mit eben diesen höchstselbst malträtierten Urhebern und Autoren gegen die Piraten des Internet marschieren wollen … so manches Mal fällt mir nur noch *toctoctoc* als Kommentierung ein, wenn ich die gedankliche Fallhöhe zwischen einem Johann Wolfgang Goethe und einem Peter-Matthias Gaede betrachte.

Chefredakteure beim Anblick des Internets erinnern mich manchmal an jene Bierkutscher aus der Zeit der frühen Motorisierung, die ratlos erstmals ein Auto betrachten und überlegen, wo sie dem denn bitte Gebiss und Zaumzeug anlegen sollen …

Nachtrag: Ich sehe gerade, dass der Mann nicht zum ersten Mal verhaltensauffällig wurde: An die “Freunde gepflegten Mitessertums”. Ach ja – die Gegenrede findet sich jetzt hier: “Ich verwahre mich dagegen, die mehrfache Verwertung und Weiterlizensierung meiner Arbeit zu einem Recht der Verlage zu erklären und damit das Ziel der fairen Vergütung der Urheber ad absurdum zu führen.”

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