Die Welt ist widerlich. Wenige Reiche strecken sich auf den Schultern vieler Armer den Sternen entgegen, der Rechtsstaat ist korrumpiert, und in den Straßen regiert der Darwinismus. Auf dem Land siecht die Jugend in ihren Meth-Küchen dahin, der kleine Mann missbraucht im Hinterhof für eine Handvoll Dollar eine Prostituierte, und wer es sich leisten kann, zockt an der Börse um das Schicksal der Allgemeinheit. Halbnackte Mädchen lassen sich für 15 Minuten Ruhm in einer Reality-Show die Würde nehmen. Familienlose junge Männer finden Zuflucht in Banden und landen schlussendlich hinter Gittern.”

Der ‘Standard’ hat ja völlig recht. Der Realismus ist heute in den Computerspielen zu finden. Dort haben Autoren inzwischen die Nachfolge der Balzac, der Zola oder Döblin angetreten. Die ‘schöne Literatur’ dagegen – – – nun, die ist richtig schön. Vor allem schön eingebunden, mit Lesebändchen und so …