Wen es interessiert, was im Krim-Parlament bei der ominösen Abstimmung hinter verschlossenen Türen tatsächlich vorging – hier wird seine Wissbegierde bedient:

“The elected representatives who showed up were stripped and had their cell phones confiscated. No journalists were allowed in. Behind closed doors – while armed soliders were watching – they sacked the government, announced a referendum on independence from Ukraine and elected Sergey Aksyonov to be prime minister. In the elections in 2010, Aksyonov’s party, Russian Unity, won only 4 per cent of the votes and 3 of the 100 seats in the assembly. Rules require that at least 51 representatives be present in order to hold a qualified vote. The new goverment says 61 members of parliament took part. Aftenposten’s research shows, however, that only 36 were present.”

Wer sind denn nun die Nazis? Die russische Vorgehensweise erinnert mich, je länger, je mehr, an den Stalinismus … aber mindestens. Auch anderswo dünkt sich eine Minderheit die Mehrheit zu sein:

“In der Donbass-Metropole Donezk ging es am Sonntag eine Spur friedlicher zu. Auf dem Lenin-Platz sind am Mittag dieses eiskalten Tages rund 2000 Freunde Russlands zusammengekommen, meist ärmlich gekleidete Leute, nicht viele Junge, eher wenig Frauen. Doch die Stimmung ist schlecht. Man hatte mehr Beteiligung erwartet. Fäuste ballen sich, es wird geflucht und gestossen, und Schlägertrupps in schwarzen Windjacken machen sich auf die Suche.”

Sie fahnden wohl nach der fehlenden Unterstützung …