If your memory serves you well ...

No Names (20)

Als ich hier den Namen ‘Dillon’ las, dachte ich, im deutschen Musikjournalismus hätte jemand plötzlich einen Kompetenzschub erlitten, und er wäre – besser spät, als gar nicht – endlich auf Sandy Dillon verfallen, also auf das feminine Gegenstück zu Tom Waits.

Aber nichts war’s mit meiner Hoffnung, es ging dann doch nur um eines dieser Klimperlieschen mit monotonem Depri-Stimmelein, einem Organ, das allenfalls pädophil Empfängliche oder Musikproduzenten zu verzaubern vermag. Dies dagegen, um mit solch einem Kontrast hier pädagogisch zu wirken, dies dagegen ist blanker Voodoo von Sandy Dillon, der einzig wahren Dillon:

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1 Kommentar

  1. hardy

    im archiv: electric chair von 1999. düster aber klasse 😉

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