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No Names (14)

Gute Folk-Musik mit Basstuba? Und das soll funktionieren? Doch, doch – das funktioniert, zum Beispiel bei den ‘Bad Livers’:

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11 Kommentare

  1. hardy

    hervorragend, klaus!

    die kannte ich jetzt tatsächlich noch nicht, danke für den tipp.

    aber: ich nerve noch mal mit einem erweiterungsvorschlag – ich höre seit einer woche eigentlich nichts mehr anderes als railroad earth und hab’ sie die tage bei mir mal kräftig mit ein paar beispielen abgefeiert.

    mit “colorado! summertime!” läßt sich jedenfalls der winter perfekt vertreiben, was für eine band – da geht einem alten deadhead das herz auf. auf archive.org liegen fantastilliarden toller konzerte von ihnen und das ist das, was ich seit letzter woche ausschließlich zu mir nehme. mittlerweile kenne ich alle songs in und auswendig und feiere jede kleine dead-impro, die sie vorzüglichst drauf haben.

    mmaw. sonst meinen tipps nicht sonderlich zugänglich, hat gerade erklärt, sie hätte endlich IHRE musik entdeckt 😉

    bitte einfach mal in die “black bear session” reinhören, die neue (the last of the outlaws) ist auch toll.

    am 30.11.2013 haben sie übrigens mit peter rowan die komplette “old & in the way” gespielt.

    ich taumele gerade vor glück 😉

  2. Markazero

    Herrlich!!! Einen Glücks-Taumel der besonderen Art erlebte auch ich gestern: Während der Club (DER Club) gezeigt hat, dass er doch noch Pflichtspiele in der Bundesliga gewinnen kann hörte ich – endlich – die Neuauflage des legendären ’88er-Lucinda Williams-Albums. Das Bonus-Material (Live in Eindhoven) ist zum Niederknien schön! Heute hat die Gute Geburtstag, da erhebe ich später ein feines Gläschen Wildholunder-Brand auf die Mit-Erfinderin dessen, was man heute gemeinhin “Americana” nennt!

  3. hardy

    markazero, der letzte fußballer für den ich mich begeistern konnte, war ein “fliegender holländer”, der während ich – als einziger mit einem oranjefähnchen in einer kneipe – dem leider nur beinahesieg seiner mannschaft zuguckte – über den platz tanzte und …. leider, leider, leider … gegen gegen die anderen verlor. ist das jetzt wirklich schon 40 jahre her?

    eine schande. davor fand ich einen toll, der leider als “jugo” ncht in die nationalmannschaft durfte, aber als torwart die fähigkeit besaß, über den platz zu dribbeln und den ball in das tor versenkte. er hat eine tolle platte gemacht “bin i radi bin i könig” 😉

    aber, in sachen lucinda werden wir uns natürlich sofort einig, tolle frau, tolle platte. aber eben halt “bekannt” und nicht “neu” und “unbekannt”

    ich hoffe, du gibst dem konzert von railroad earth trotzdem eine chance, ich empfehle kopfhörer.

  4. Markazero

    Selbstverständlich gebe ich den Jungs eine Chance! Aber bitte nicht vergessen: ’88 war Lu ne Null, vollkommen unbekannt, ihren Ruhm hat sie sich mühsamst erarbeitet, einfach weil sie verdammt gute Musik machte (und macht)!

  5. hardy

    ich bin jetzt ein klitzekleines bißchen irritiert. also die erste scheibe, die sich bei mir im archiv befindet, datiert von 1979 (rambling), dann gibt es eine von 1980 (happy woman blues). die “lucinda williams” von 1988 habe ich “nur” in der 25 years edition, aber sie ist eben nicht das “debut” 😉

    sie war also 1988 schon “bekannt”, jedenfalls denen, die sich da – wie ich – von bands wie green on red, the dream syndicate oder rain parade (nannte sich damals paisly oder cowpunk) angefixt für dieses genre, das man heute aemricana nennt, begeisterten. bei mir sah das konkret so aus, daß ich “damals” noch begeisterter fan von maxi-singles den ganzen pop-müll zugunsten wieder ganzer langspielplatten aufgab.

    lucinda kam für mich jedenfalls erst anfang der 90er, vorher waren es die “cowpunks”, die das genre (und meine maxi-verseuchte seele) retteten 😉

  6. Markazero

    Die Irritation kommt wahrscheinlich daher, dass es zwar die zwei Alben davor gab, aber das von 88 als ihr “eigentliches” Debüt gilt, das ihr – spätestens nachdem Mary Chapin-Carpenter mit ihrer Version von “Passionate Kisses” einen Grammy gewonnen hatte – größere Aufmerksamkeit bescherte bzw. sie vom Status eines “artist’s artist” befreite (vgl. hierzu dieses Interview: http://m.cmt.com/edge/post.rbml?id=2014/01/20/lucinda-williams-looks-back-at-her-breakthrough/&alt=http%3a%2f%2fm.cmt.com%2fedge%2f
    ) 🙂
    Bei mir war es die (erste) Neuauflage von 98, die mir (kurz vor dem Erscheinen von “Car Wheels…”) Herz und Ohren öffnete!

  7. hardy

    ah, verstehe.

    auch deine begeisterung für lucinda, da musst du mich nicht lange bekehren, die höre ich auch freiwillig 😉 ich hatte in den 90ern nachts im ndr mal ein konzert von ihr gehört – dummerweise nicht aufgenommen – und war auch “angetan”.

    “americana” war da aber für mich nur ein neuer begriff für das, was die “cowpunks” mitte der 80er angestoßen hatten, heute ist das ja so ein weites feld, wie das, was die dead mit dem “jambands”-genre begründeten. heute gibt es eine fantastillion solcher bands, so wie es eine fantastillion von guten neuen bluegrass oder folk-band gibt.

    deshalb bin ich ja immer froh, wenn klaus seine namen nennt, weil das ja das ist, woher wir neue namen beziehen können, wenn wir dem geschmack des anderen erst mal vertrauen.

  8. Markazero

    In einem Nachruf auf Pete Seeger las ich heute dieses Zitat (von dem ich allerdings nicht weiß, ob’s von ihm selbst ist): “The key to the future of the world is finding the optimistic stories and letting them be known.” Mir war sein Werk zwar immer eher fremd bzw. zu direkt politisch, aber Springsteen’s (auch so ein okayer, der mich eher kalt lässt) “Seeger Sessions” – live, incl. Tuba und Rummtata – hat mich sehr begeistert! Finde das hier auch richtig schön, dass neben all dem Gruseligen auch das GuteWahreSchöne abgehandelt wird. Das es ja – trotz allem – gibt! Nächste Woche hoffe ich, in Köln Aoife O’Donovan erleben (und eine “Lanz’äh” für sie brechen zu können) 🙂 Kalauer-Alarm…

  9. Markazero

    … und prompt was vergessen: http://thetalkhouse.com/reviews/view/tift-merritt-doug-paisley

  10. hardy

    ah, crooked still 😉

    ich glaube, mein bluegrassliebender blutsbruder steht auf die 2010er “some strange country”. ich denke, du wirst spaß haben.

    wir sind ja hier in der wirklich ekligen situation, daß am 22.03. anna calvi und am 23.03. joan as a police woman im atelier spielen, ich einerseits zu calvi tendiere (die erste platte war g*ttlich) er andererseits zu joan (deren letzte platte wiederum nicht minder g*ttlich) war. naja, ist ja noch ein bißchen hin

  11. Markazero

    Ihr Solo-Album “Fossils” gefällt mir schon mal sehr, sehr gut! Zu den anderen beiden Namen kann ich mangels Kenntnis nix sagen (hab mir aber sicherheitshalber ihre Tour-Daten notiert). Vielleicht hilft ein Münzwurf?
    En passant stellte ich fest, dass auch Howe Gelb auf Europa-Tour geht. Ganz schön was los im März 🙂

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