If your memory serves you well ...

Neues Wort, gutes Wort

Dieser ‘Rechtsanarchismus’ wäre demnach die Ideologie, die den Neoliberalismus heutzutage durch die Spalten der Gazetten trägt. Manche meinen irrtümlich ja noch, es handele sich bei dieser Vernunftverwirrung um eine degenerative Schwundform des Liberalismus:

“Rechtsanarchismus gilt in der ­Finanzwelt als anerkanntes Hobby von Selfmade-Reichen: in den USA von Soft­ware­milliardären, in der Schweiz von Financiers wie Hummler oder Tettamanti.”

3 Kommentare

  1. Klaus

    Meint das “Rechts” hier die Juristerei? oder die politische Seite von CDU bis NPD? Oder muss ich erst den verlinkten Artikel lesen?

  2. Klaus Jarchow

    Beides – der Marktradikalismus ist heute unter den politisch relevanten Kräften eindeutig auf der äußersten Rechten anzusiedeln – und ‘die juristischen Rechte’ sind auch nur solange gut, wie sie ihnen in die Karten spielen. Ansonsten ist es ‘Staatsterrorismus’ …

    Den Artikel zu lesen, lohnt sich übrigens unbedingt, er ist schließlich vom Constantin Seibt – und er hat auch nur scheinbar ein helvetisches Thema. Im Kern geht es um eine arrogante Art, bourgeois zu denken. Unsere Großbürger sind heute die Anarchisten, ihre RAF steht allerdings noch aus, wenn man nicht die Heerschar ihrer Anwälte dazu zählt …

  3. stefanolix

    Die ersten beiden Absätze des Artikels sind unbezahlbar. Ein genialer Einstieg.

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