Ich fragte mich, ob die Menschheit nicht ohne alle diese Namen auskommen könnte, die sich täglich, zu jeder Stunde und in jedem Augenblick vermehren, bis schließlich die ganze Luft davon erfüllt sein wird. Und selbst in einer weiten Ebene werden die Menschen einer des anderen Atem einsaugen, entsprechend der riesigen Menge von Wörtern, die sie gebrauchen und die die ganze Luft beanspruchen, so wie ein Lampenbrenner das Gas. Aber offenbar haben die Leute eine große Vorliebe für Namen, denn es scheint so, als ob eine große Anzahl von Namen zu kennen soviel bedeutet wie über eine große Menge von Dingen etwas zu wissen. Allerdings wäre ich nicht überrascht, wenn es mehr Namen als Dinge in der Welt gäbe.”
Herman Melville: Redburn, 73

Jaja, all diese Übernamen für bekannte Dinge, möchte jemand mit profundem Wissen gaukeln: Lustration, Subsidiarität, Volatilität, Deregulierung … uns fehlt es wahrlich nicht an Wörtern, es sind die Dinge, die unter der Last all dieser ‘Aliasse’ ächzen.