Stilstand

If your memory serves you well ...

Fuchsteufelsbild

Wer irrt dort derart gleichnishaft durch den deutschen Sprachraum? Das kann nur Lehmings Malte sein, unser Welterklärbär vom ‘Tagesspiegel’:

“Die Hühner im Stall gackern laut das Prinzip der friedlichen Koexistenz vor sich hin. Doch wenn der Fuchs kommt und sich nicht daran hält, gibt es anschließend meist ein Huhn weniger.”

Oha, …eiß am Stil! Ich denke mal, der Malte genoss nie jenen himmelschreienden Sound, der sich erhebt, besuchen Fuchs oder Marder ungebeten einen Hühnerstall. Beim Gackern und bei nur einem Hühnchen an Krimtartar bleibt’s dann nicht. So drängt sich mir die Ansicht auf, hier gackere jemand bild- und stilverlegen in seiner Kolumne ‘so vor sich hin’ – nichts zu finden, das war sein Sinn.

Und so sitzen die ‘domestizierten Westhühner’ angeblich brav im Stall – aber bei welchem Hühnerzüchter bloß? Während die Bewunderung des Kolumnisten für den freiwildernden Fuchs Putin durch jede Zeile weht. Mal ganz abgesehen davon, dass das lauteste ‘Gegacker’ bisher aus Richtung ‘Moskau Inkasso’ und aus der werten Famiglia drumherum erschallt. Es handelt sich eher um ‘Fuchsgebell’, und nicht um Gegacker, um mich dem Malte mal begreiflicher auszudrücken …

6 Kommentare

  1. Ach, der Malte. Eigentlich ist JEDE schriftliche Äußerung, die er im Tagesspiegel veröffentlicht, sowas von ‘daneben’. Es ist nur Propaganda für eine gewisse Denkart, die mir überhaupt nicht gefällt. Er erinnert mich an von Schnitzler und an Matthias Walden.
    Heute wieder, da gräbt er im Tagesspiegel tief in der russischen Geschichte: von 81 Jahren hat Stalin Menschen ermordet. Aber ja doch! Millionen! In der Ukraine!
    .
    Ukraine! Stalin!
    Ukraine? …Putin?
    Nachtigall, ick hör dir trappsen.
    .
    A propos: Alle meine launigen Kommentare unter Maltes Meinungsartikeln wurden bisher und jedesmal zensiert.

  2. Klaus Jarchow

    5. Mai 2014 at 13:25

    Nicht nur vor 81 Jahren im sog. ‘Holodomor’ bei der “Vernichtung der Kulaken als Klasse” (Stalin). Unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg setzten die Verfolgungen erneut ein – Stichwort ‘Entpolonisierung’, von der Sowjetunion gern auch als ‘Krieg gegen faschistische Banden’ bezeichnet. Einer von vielen Gründen, weshalb noch heute die Ostukrainer beim Namen Stalin an den Großen Vaterländischen Krieg denken, und die Menschen in der Westukraine an Mord und Totschlag.

    Der Malte aber ist schon ein bemerkenswert unlogischer Kopf, wo ich sogar eine ‘gewisse Denkart’ vermisse … ich muss immer an ‘Römpömpöm’ denken.

  3. Manch’ Kommentare dort bemerken zu Recht: wieso wohl sucht sich Malte gerade DIES und dies JETZT?

  4. Klaus Jarchow

    6. Mai 2014 at 10:07

    Naja – er startet seine Schnitzeljagd immer dort, wo ihm gerade etwas ‘aktuell’ scheint … und dann drückt er auf die Senftube.

  5. Klaus Lindow

    24. Mai 2014 at 23:51

    Tja der Malte, man könnte sich ja glatt auf die Schenkel klopfen, vielleicht sollte man aber einen Moment inne halten!
    Herr Lehming ist ein Kriegstreiber übelster Sorte, seine Schreibe ist unerträglich dümmlich, das soll sie auch sein, das ist eine Masche die in der Masse gut funktioniert. Der Tagesspiegel ist zu einem neoliberalen US-Amerikanischen Kampfblatt verkommen, wenn dann die Ukraine in der Nato ist, wie es unser CIA-Malte fordert, und hier in Europa die Lichter ausgehen, weil nach all der Kriegshetze irgend wer den letzten Realitätsbezug verloren hat und durchdreht, dann ist es auch für Malte zu spät, wenn über den Ruinen am Askanischen Platz giftig leuchtender Dampf aufsteigt, dann wars dem Lehming seine Galle, der wird aber bestimmt noch vor seinem Herren Rede und Antwort stehen müssen …, nach der letzten Beichte gehts dann ab in die Hölle zum Braten. Aus Kostengründen und als kleine Dreingabe für den Malte heizen die da mit russischem Gas. ;-))
    Wer nämlich auf Versorgungssicherheit angewiesen ist, verläßt sich nicht auf die US-Fracking-Gas-Blase!

    Klaus Lindow / Berlin

  6. Klaus Jarchow

    25. Mai 2014 at 8:47

    Nee – da liegst du daneben: Maltes geheime Bewunderung für den ‘skrupellosen’ großen Staatsmann Putin duftet dort durch jede Zeile. Das passt wohl kaum zu einem ‘neoliberalen US-Kampfblatt’ … und was er sich unter einer Abkehr vom ‘leading from behind’, aber ‘ohne Säbelrasseln’ vorstellt, das bleibt wohl ewig sein Geheimnis. Eine ‘Simulation von Tatkraft’ fordert wohl der Kolumnist, selbstverfreilich ohne der Wirtschaft zu schaden.

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