If your memory serves you well ...

Fake-Holidays

Auf Putins Befehl langweilige Urlaubstage auf der Krim verbringen, dort, wo niemand hinwill? Ach was – in Russlands virtueller Welt sind weiterhin Tage mit karibischem Flair und allem westlichen Komfort auch außerhalb von Dugins Soljanka-Eurasien möglich:

“Crimea businessmen work exclusively over the Internet. They offer a full package of documents to the Russian businessmen that confirm that they had indeed spent several weeks on Crimean beaches.”

So’n Service kostet allerdings was … und die Betten bleiben ja auch leer. Derweil werden die ukrainischen ‘Faschisten’ immer raffinierter. Sie versuchen schon mit gebrochenem Bein aus den Folterkellern dieser einzig wahren Piepels Repapplick zu entkommen, und dürfen sich dann doch nicht wundern, wenn sie ‘auf der Flucht erschossen’ werden:

“Today I lost my close friend Oleksandr Reshetnyak. After two days of tortures inside the SBU building and a final shot into his back, Sasha had been fighting for his life in Lyhansk regional Hospital. The gunmen of Luhansk People’s republic tortured him in attempt to receive information about the locations of Ukrainian army forces and patriotic battalion “Aidar”. After ineffective interrogation, rebels shot him in his back. In their report killers wrote that [Sasha] was wounded in attempt to escape. At that moment Sasha had a broken leg and could walk only with the help of crutches! What kind of escape [are they talking about]? I’m speechless…”

Im Rostov-Oblast bewegen sich aktuell übrigens große russische Truppenverbände in Richtung Grenze. Vermutlich alles ‘Freiwillige’ mit Panzern aus dem Obi-Markt … und wer sich fragt, was derzeit der Akhmetov treibt, bekanntlich keine ganz einflusslose Figur, die auch den Janokowitsch höchstpersönlich zum Staatsmann schminkte und den Pauperismus im Donezk-Becken verewigte – dieser milliardenschwere Raffzahn mit der Mafia-Vergangenheit muss wohl glauben, dass er in einem bösen Traum feststeckt:

“Denn nun muss [Akhmetov] nicht Kiew, sondern eine Lumpen-Welle besiegen, die das Donezbecken überspült und mit der viele seiner Landsleute heimlich und offen sympathisieren – weil sie die Reichen hassen, alles aufteilen wollen und über einen Staat träumen, in dem die Brötchen auf Kiefern wachsen und ganz genau wissen, dass der Mensch, der weiß, wie man solche Brötchenbäume anbaut, Putin heißt. … Also hat Achmetow keine leichte Aufgabe: Er muss das besiegen, was er selbst geschaffen hatte. Er selbst hat diese Menschen zu diesem niederen Zustand geführt und gibt sich nun ratlos, warum sie so sind. … Und es gibt überhaupt keine Garantien, dass man einen Golem besiegen kann, der durch den eigenen gierigen Atem erschaffen wurde. Und umso weniger, wenn dieser Golem mit einer Kalaschnikow und einem Chip des russischen Fernsehens im Kopf durch die Gegend spaziert.”

1 Kommentar

  1. sol1

    … und die Betten bleiben ja auch leer.

    Rußland kann ja jetzt versuchen, in Uganda um Krimurlauber uz werben:

    Reisesperren und Stopp von Hilfsgeldern – mit Sanktionen wollen die USA die Regierung Ugandas für deren harte Haltung gegen Homosexuelle bestrafen. Doch Kampala gibt sich trotzig: Man habe bisher eh zu viel Geld für Reisen ausgegeben…

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/ugandas-homosexuellen-gesetz-kampala-spottet-ueber-us-sanktionen-a-976439.html

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