If your memory serves you well ...

Die offene Invasion ist da

This means a turning point in the conflict. Russia is now fighting openly with its regular army and is pushing Ukraine back into the defense, if not overrunning it.”

Oh, wie schön wird Novorossija!

Bildausschnitt: Map of Ukrainian Unrest

Bildausschnitt: Map of Ukrainian Unrest

13 Kommentare

  1. Mischa

    Eben mußte ich ein Interview mit der grünen Gouvernante Beck, ihres Zeichens außenpolitische Sprecherin, anhören, sehr bedrückend. Die Parteiführung scheint ihren guten Grünkern komplett an Transatlantiker und die Verlockungen der Macht verloren zu haben.
    Dabei scheinen sie ein entscheidendes Verständnisproblem zu haben: das Zugehörigkeitsgefühl zu Russland verläuft leider nicht entlang der Grenzen der ehemaligen Unionsrepubliken, die in gewisser Weise künstlich und verwaltungstechnisch gezogen wurden.

    Das kann man bedauern oder versuchen, die Phantomschmerzen durch Zusammenarbeit und Betonung der gemeinsamen Vergangenheit zu lindern. Oder man kann die Gegensätze hochputschen und “Ethno-Nationalisten” Raum zu geben wie in der Ukraine. Möglicherweise würde sich Frau Beck auch für eine Umsiedlung aller Russen aus dem Baltikum, Moldawien und der Ukraine erwärmen.

    Dabei verheddern sich die Grünen immer mehr: während sie die Nationalisten in Ungarn und Frankreich kritisieren, werden sie in Kiew hofiert. Wie will man da wieder rauskommen?

  2. Klaus Jarchow

    Was meinst du eigentlich, welche Leute auf russischer Seite “ethnonationalistisch” dort solch ein flottes Söldnerleben führen? Das ist eine bunte Mischung aus Nazis, Knallnationalisten, Ultraorthodoxen und simplen Plünderern, die dort ihr ‘Enrichissez-Vous’ betreiben.

    Mit der ‘gemeinsamen Vergangenheit’ ist es auf ukrainischer Seite nach Putins Amoklauf für die nächsten 100 Jahre wohl vorbei. Der große Presidente hat das Tischtuch jetzt ein für allemal zerschnitten. In der nichtbesetzten Ostukraine, wo eine Volksbefragung ohne Kalaschnikows stattfinden konnte, sprach sich übrigens die Mehrheit für einen Verbleib im ukrainischen Staatsverband aus. In Luhansk und Donezk hätte es wohl kaum anders ausgesehen …

    In Kiev sind weniger die ‘Nationalisten’ das Problem. Wohl aber jene Leute, welche die ‘Maidan-Ideale’ verraten sehen und endlich auf eine ‘Lustration’ hoffen, also auf das Schassen jener alten ‘Eliten’, die eher einer Räuberbande geglichen haben.

  3. Herr Karl

    Weil es für die Separatisten eng wurde, greift Russland nun anscheinend direkt ein:
    Als Rebellen verkleidete russische Kräfte hätten mit zehn Panzern und zwei gepanzerten Mannschaftswagen im Südosten die Grenze zur Ukraine überschritten, erklärte ein Sprecher der ukrainischen Streitkräfte am Montag in Kiew. Diese Kräfte wollten eine zweite Front gegen die Regierungstruppen eröffnen.”
    (Spiegel.de)

    Die “Antiimperialistische Aktion” meldet Einkesselung:
    “Mehre Ukrainische Armeeverbände vor Lugansk und Donetsk eingekesselt. Große Gebietsgewinne für Donbass-Streiktkräfte

    Die Volkswehr-Kräfte haben eine weitere Gruppe ukrainischer Armeeangehöriger südlich von Donezk eingekreist, heißt es im täglichen Sammelbericht der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR).
    Am Vortag gab die Volkswehr an, nach lang andauernden Kämpfen zum Angriff übergegangen zu sein und zwei Gruppierungen der ukrainischen Truppen blockiert zu haben. Eine davon mit einer zahlenmäßigen Stärke von etwa 5000 Mann wurde im Raum der Ortschaften Woikowski, Kutejnikowo, Blagodatnoje, Alexejewskoje, Uspenka und Uljanowskoje blockiert. Die andere mit 2000 Mann, der die Bataillone Asow und Dnepr angehören, wurde im Raum der Ortschaft Olenowskoje eingekreist. Der Rat für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine erklärte, dass diese Angaben nicht der Wirklichkeit entsprächen.
    „Gegen Morgen am 25. August wurde die dritte Angriffsgruppierung im Raum von Stepanowka, Amwrossijewka und Stepano-Krynki vollständig eingekesselt“, heißt es in der Mitteilung.
    In den Kessel sind mehr als 40 Panzer, etwa 100 Schützenpanzer, Schützenpanzerwagen und Luftlande-Schützenpanzer sowie 50 Mehrfachraketenwerfer Grad und Uragan, mehr als 60 Artilleriegeschütze und Granatwerfer geraten, wird im Sammelbericht mitgeteilt.”

    https://www.facebook.com/antiimperialistische.aktion#!/antiimperialistische.aktion/photos/a.240324546088625.57757.240283046092775/603485076439235/?type=1&permPage=1

    (Sorry wegen den langen Textübernahmen)

  4. sol1

    Dabei verheddern sich die Grünen immer mehr: während sie die Nationalisten in Ungarn und Frankreich kritisieren, werden sie in Kiew hofiert. Wie will man da wieder rauskommen?

    Nicht die Grünen verheddern sich, sondern die Putin-Pudel, die die Augen vor dem russischen Ultranationalismus verschließen und mittlerweile in Reih und Glied mit dem Front National, der FPÖ und anderen unappetlichen Gestalten marschieren.

  5. Klaus Jarchow

    @ Herr Karl: Naja, auf die Anti-Imps würde ich nicht allzu viel geben. Die sehen Imperialismus noch nicht einmal dann, wenn sie ihn direkt vor ihrer Nase haben. In Novoasowsk (Richtung Mariupol) ist derzeit die Lage unklar, anderswo gab es für die ‘grünen Männchen’ gewaltig was auf die Glocke. Selbst die ‘russischen Supersoldaten’ sind nämlich gar keine …

    Aber der Westen sollte einen Krieg endlich einen Krieg nennen.

  6. nobody

    Hallo Doktorchen! Woher hamse dn die Infos für den nördlichen Grenzabschnitt. Da hab ich nix gefunden. Das der Süden reif ist, hab ich ja schon am Freitag gepinselt.

  7. Klaus Jarchow

    Das stammte aus der News-Zeitleiste der ‘Kyiv Post’, wenn ich mich recht entsinne. Sowohl in Luhansk wie in Donezk ginge es langsam aber stetig voran. In der Redaktion dort sitzen keine absoluten Jubelperser … deshalb ja auch meine Vermutung eines möglichen Fluchtkorridors gen Mariupol. Das wäre schließlich auch eine schöne ‘Volksrepublik’, dazu noch völlig ungeplündert – und wärmer ist es da auch.

    @ Mischa: Wer versucht, hier die ‘Dschunge Welt’ und ähnliche Mondkälber zu verlinken, kommt nicht mehr durch. Klar? Außerdem wiederholst du dich ständig – getretener Quark wird breit, nicht stark.

  8. someone

    Aber so richtig erfolgreich scheint die Invasion bisher ja nicht zu sein, oder? Man hört kaum etwas von großen Durchbrüchen.

  9. Klaus Jarchow

    Naj, da geht es derzeit ziemlich zur Sache – die Partie steht derzeit unentschieden. Es geht wohl um die ewigen Nachschubprobleme nach Donezk hinein: “If the terrorists secure their hold on the Azov coast, Putin will be able to deliver DNR reinforcements directly by sea from occupied Crimea.”

  10. Dirk

    Jetzt haben die bösen Russen es doch tatsächlich geschafft, auch noch den CFR zu unterwandern…

    http://www.heise.de/tp/artikel/42/42618/1.html

  11. Klaus Jarchow

    Tscha – und die Promille-Queen Margot Käßmann haben sie auch eingenordet. Während die singende Sülze Xavier Naidoo, bei dem ich immer Tinnitus-Anfälle bekam, jetzt gleichfalls für den Frieden trällert: Sind so kleine Tatzen, darfst du nicht drauf hauen …

    Die Prawda bahnt sich eben ihren Weg. 😉

  12. sol1

    Jetzt haben die bösen Russen es doch tatsächlich geschafft, auch noch den CFR zu unterwandern…

    …und die TP-Trottel haben fünf Tage gebraucht, um auf einen Artikel zu reagieren, der quer durchs Internet gespammt wurde.

    Und selbst dann hat es dieser Geopolitik-Öchsperte geschafft, den Namen von John J. Mearsheimer konsequent zu “Maersheimer” zu verhunzen.

    Inhaltlich wurde dazu alles auf Reddit gesagt:

    http://www.reddit.com/r/UkrainianConflict/comments/2e4swg/john_j_mearsheimer_how_the_west_caused_the/

    P.S.: Klaus, im Thread Genfer Konvention in Fetzen ist ein Kommentar von mir im Filter hängengeblieben.

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