If your memory serves you well ...

Die Negation …

manche bezeichnen das Prinzip mit einem etwas altertümlichen Ausdruck auch als “Dialektik”:

9 Kommentare

  1. neous

    Es ist eine Kunst, solch einen Text zu verfassen. Ein Meisterwerk, ja. Aber es ist meiner Meinung nach eine Nachahmung:

    http://www.youtube.com/watch?v=lFz5jbUfJbk&eurl=http%3A%2F%2F

  2. David

    Es ist keine Kunst sondern, richtig neous, eine Nachahmung. Der Inhalt wurde der Form angepasst. Die indirekte Rede wird, als unwichtige, grammatikalische Grundidee, nicht verwendet.

    Leider haben jetzt auch sie, Herr Niggemeier, dieses Video veröffentlicht. Nach Lobo und Carta und wahrscheinlich tausend anderen. Das enttäuscht mich. Denn Herr Lobo, meinem subjektiven Empfinden nach einer der ersten die dieses Video veröffentlicht haben, ist im Online-Beirat der SPD. Wieso lässt sich ein Blogger vom Format Niggemeier instrumentalisieren und veröffentlicht dieses Video? Schade!

  3. David

    Sorry, natürlich Format Jarchow. War nur die Seite die ich vorher besucht habe.

  4. Klaus Jarchow

    Bei allem Respekt, das ist ein SPD-Spot, der wohl kaum von einem Sascha Lobo stammt. Die Urheber weisen selbst auf die Vorlage hin: “inspiriert von “La Verdad” für Lopez Murphy” heißt es eingangs gleich auf der Youtube-Ursprungsseite …

    Mir ging es ja auch um das dahinterliegende Sprachspiel, um die rhetorische Figur der “Negation” … (mephistotelisch ausgedrückt: ‘ich bin der Geist, der stets verneint’) … und um die Stärken eines solchen Verfahrens.

  5. David

    Nein, aber Sasha Lobo hat den Film auf den Weg gebracht und ich glaube nicht dass der Spot diese Popularität hätte, wenn er das nicht getan hätte. Lobo ist nun mal in irgendeinem SPD-Online-Beirat. Ich habe auch niemals behauptet dass der Film abgekupfert im Sinne von gestohlen ist. Ich kann jedoch das Rauschen im Blätterwald nicht verstehen wenn sich ein mittelmäßiger Wahlwerbespot von den ganz schlechten abhebt. Sind wir schon so tief gesunken? Die Stärken eines Verfahrens sind für mich so nicht ersichtlich.

    Bezeichnenderweise stammt es auch nicht von der SPD sondern ist von irgendeiner Jugendgruppe eingestellt worden. Ist übrigens wunderbar dass man kann den Spot bestimmt 20 Jahre lang bei jeder Wahl verwenden kann.

  6. Jeeves

    Der Spot ist weitaus besser als der leider erbärmliche Zustand der heutigen SPD.
    Da allerdings nicht nur die Idee sondern auch die Ausführung fast vollständig abgekupfert ist, gebührt das Lob einzig dem Original “La Verdad für Lopez Murphy”.

  7. Morla

    Die “Wortspielerei” ist ja ganz nett, aber der Schluss ist deprimierend: Sie haben die Wahl – also wählen Sie SPD.

    Ist schon peinlich, wenn die SPD mit dem Wahlprogramm – jedenfalls einigen Punkten – der LINKEN für sich wirbt. Die SPD-Fehlstrategen führen ein aberwitziges Schmierentheater auf und pfeifen auf demokratische Spielregeln.

    Wahlwerbung wird von Werbern gemacht, und die, ich weiß wovon ich spreche, verkaufen eben alles, wenn es der Auftraggeber wünscht. Nur leider, die Kunden kaufen ihnen längst nicht mehr alles ab. Und das ist gut so, meine ich.

  8. Blub

    Bis wirklich ganz zum Ende hab ich gedacht, das wäre von der Linkspartei.

  9. Klaus Jarchow

    @ Blub: Für die Linkspartei ist das zu ‘fiekeliensch’, zu sehr um die Ecke gedacht. Die nehmen lieber den gewerkschaftlichen resp. altlinken Holzhammer (‘Weg mit!’, ‘Raus aus’, ‘Schluss mit’, ‘Nein zu’) statt des argumentativen Floretts, das dem Gegner das Wort im Mund rumdreht, bis er denkt, er müsse kotzen vomitieren. Diese Linken haben eben immer noch den Glauben, sie müssten sich einer ‘Masse’ verständlich machen. Deshalb blöken sie, weil sie denken, blöken wäre irgendwie volksnah und besonders ‘verständlich’. Sie haben ein retardiertes Bild vom Souverän …

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