If your memory serves you well ...

Arbeit, Arbeit, Arbeit!

Das ganze Leben ist eben ein Arbeitshaus – und die Bibel hat doch recht: “Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn’s hoch kommt, so sind’s achtzig Jahre, und wenn es köstlich war, dann ist es Mühe und Arbeit gewesen.” Und wenn nicht die ewig waltende Arbeit wäre, dann scheint uns selbst das dollste Erlebnis nichts mehr wert. Was für eine Gesellschaft aus ‘Workaholics’:

Wir Schulhelfer leisten auch Beziehungsarbeit.

„Das ist für mich eine Art Trauerarbeit“, sagt er.

Beziehungsbausteine erfolgreicher Führungsarbeit

Mittlerweile bildet der Verein einen wichtigen Pfeiler der Erziehungsarbeit in Fellbach.

Frisch gibt die Berichte über die Gefühlsarbeit möglichst neutral wieder.

Ausbildung Abenteuer- und Erlebnisarbeit

Liebesarbeit – Das Paar im Wandel

Klipperdiklapp, Papperlapapp …

6 Kommentare

  1. ugugu

    Ohne Sklavenmoral läuft gar nix. Next step:
    Flagellantenumzüge
    .

  2. Tom

    @ugugu: Das wäre mal ‘ne Idee:

    Nächsten Karfreitag eine Prozession zur lokalen Arbeitsagentur. Der “Heiland” schleift ein riesengroßes Arbeitsagentur-A durch die Straßen — blutüberströmt wird er von seinesgleichen aus der Mittelschicht gegeißelt. Am Gebäude angekommen, wird das A aufgehängt und der Protagonist ans A genagelt.

  3. Jeeves

    Eine Heidenarbeit!
    Das ist ja fast so fein – aber nur fast – wie Henscheids Sammlung all der vielen hundert “Kulturen”.

  4. Klaus Jarchow

    Ja, der Henscheid, der hat ja fast schon eine Stanzenallergie. Ich möchte darauf wetten, dass er eine Kompilation aus dieser billigen Talmiware mit dem Etikett ‘Arbeit’ auch schon mal verfasste – in seinen Kolumnen in der ‘Zeit’ oder der ‘Titanic’ damals. So, wie der Mann gegen alles linke Betroffenheitsgekitsche gebürstet ist. Die ‘Trauerarbeit’ geht übrigens auf eins von seinen Lieblingsopfern zurück, auf Dorothee Sölle, das vermute ich jetzt mal …

  5. Der Matze

    Ein Künstler darf heutzutage auch nicht mehr einfach farbenfroh malen – zumindest wenn sein Werk teuer abgekauft wird. Nö, laut einem Herrn Kunsthallenchef in der heutigen Schweinfurter Tageszeitung quält der sich so: “Das Ziel Hitzlers sei die Überwindung des emotional-Triebhaften durch geistige Arbeit.” Auch schön: die (hier 1:1 wiedergegebene) animalische Wortverbindung…

  6. Klaus Jarchow

    In der ‘bildenden Kunst’ – ich bin aber auf dem Gebiet alles andere als ein Experte – wird in meinen Augen vieles an Theorie recycelt. Dein Kunsthallenchef scheint sich mir bei Kunsttheorien aus der Zeit Lissitzkys bedient zu haben. So ähnlich klang’s jedenfalls, wenn eine diesmal aber hundertprozentig neue Kunst gegen die Expressionisten eiferte …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

© 2020 Stilstand

Theme von Anders NorénHoch ↑