Tamedia zählt zu den großen Medienhäusern der Schweiz. Dort will man jetzt 34 Mio. Fränkli einsparen. Und warum? Nun, ganz einfach:

„Die Gewinnmarge (Ebit) war auf 13,6 Prozent gesunken.“

Bei solchen Renditen gucken nämlich auch Schweizer Verleger sorgenvoll, weil sie um ihren Wohlstand bangen. 34 Mio. – das wiederum entspräche dann ungefähr 560 Redakteurstellen, jede von mir pauschal und brutto zu 5.000 sfr. Monatslohn gerechnet. Würde aber morgen irgendwo eine randständige Bank – sagen wir in Malta, Luxemburg oder Slowenien – ihren Kunden wieder eine Gewinnmarge von immerhin sechs Prozent anzubieten wagen, dann zeterten sie dort in allen Leitartikeln erneut über einen ‚aufgeblähten Bankensektor‚ …

Merke: Dasselbe ist noch lange nicht das Gleiche …