Stilstand

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Vermehrter Unsinn

Immerhin hat die schwatzgelbe Landesregierung in Hessen die Kalkulation für ihr Renommierprojekt, den Flughafen in Kassel-Calden, nur um knapp das Vierfache überschritten: Statt 70 Mio. sind es bloß popelige 271 Mio. Euro geworden, Geld, das der hessische Steuerzahler bekanntlich aus der Kaffeekasse bezahlt. Davon jedenfalls kann sich der Geldverschwender Wowereit mal ’ne Scheibe abschneiden – der mit seinem Rudolf-Scharping-Flughafen dort im märkischen Sand!

Weshalb aber kein Journalist nachgefragt hat, als der Jörg-Uwe Hahn (FDP) uns seine ‚Erfolgsgeschichte‘ auftischte, als dieser hessische Luft- und Traumfahrtminister zum Beispiel der schreibenden Zunft sagenhafte Flugverkehrs-Erwartungszahlen aus seiner politischen Projektleitung nannte, das ist mir ein Rätsel: „20 Landungen und 22 Starts pro Woche sind bislang laut Flugplan vorgesehen“, schrub uns darüber der Thomas Holl in die FAZ. Vermutlich kommt’s ja deshalb zu diesem beachtlichen Jet-Lag, weil solch zukunftsträchtige Flugzeuge im vermehrungsfrohen Hessen nächtens in ihren Hangars Junge bekommen …

Trotzdem, Leute: Fußpilz, Hämorrhoiden, Volker Bouffier – diese Welt ist und bleibt ein lebenswerter Ort!

5 Kommentare

  1. „(…)schrub(…)“?
    Nicht schrab oder schrubste oder schreibte?
    Äh. ja, geguggelt:
    „Lieder die das Leben schreibte is a DVD released by Onkel Tom Angelripper.“
    Kann jeder nachguggeln. (Goog[e]len ist obsolet!)

  2. Zwei kommen leer rein und stehen daher auch nicht im Flugplan. Wo soll da das Problem sein?

  3. Ach – die landen also gar nicht? Und was nicht im Plan steht, gibt’s gar nicht? Ja, denn …

  4. Zwei Notlandungen pro Woche zählen nicht als reguläre Landungen, erneute Versuche aber als Start.
    Ein wenig Show darf es dann schon sein für 271 Mio Euro.

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