Stilstand

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Terrorismus als Alltag

The Times

Ein Freund, der für die Vereinten Nationen Entwicklungshilfeprojekte betreut, brachte mir aus Pakistan einige Zeitungen mit. Während wir hier alle vierzehn Tage mal von einem amerikanischen Drohnenangriff erfahren, gehören solche Meldungen dort zur Normalität – und so etwas ist gerade deshalb nur noch eine Meldung auf der dritten Seite wert, neben all den anderen Artikeln über Korruption, Bombenanschläge, Erdbeben und anderem Mayhem. Mit einem Wort: Es ist eine Welt, in der niemand von uns leben möchte:

„43 persons including six children and seven women of a family were killed and 90 others injured on Sunday when a car laden with explosives ripped near Khan Raziq Police Station situated in main Qissa Khawani Bazaar here, City Commissioner said.“

Tscha – unsere Medien nehmen noch nicht einmal mehr Notiz von diesem unaufhörlichen Geschehen in einem Land mit 180 Millionen Menschen, wo „half of country’s population has been affected by terrorism and large number of people are dying in acts of terrorism on daily basis„. Ob Taliban oder Amerikaner – gehört etwas erst zum Alltag, ist es auch nicht mehr berichtenswert, die internationale Medienkarawane zieht dann woanders hin – und unsere Rassisten hier wollen noch immer nicht verstehen, weshalb die Menschen aus solchen Ländern in Masse fliehen. Weil nämlich dort genau solche Charaktere, wie sie es sind, die regionale Macht ausüben …

DAWN

The News

1 Kommentar

  1. der einzige, dem ich noch zuhöre ist marc thörner, der mich darüber auf dem laufenden hielt, daß die BW eh nur dort ist, um drogenbarone zu beschützen … das schonungslose gibt’s nur von ihm, die anderen sind nur touristen.

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