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If your memory serves you well ...

Schlagwort: No Names (Seite 2 von 4)

No Names (29)

Dieser Künstler fällt zwar unter dem Topic ‚No Names‘ etwas aus dem Rahmen, genug Leute fragen aber trotzdem, wenn man seinen Namen nennt: „Townes who?“. Und was tut man nicht alles, um Hardy und Markazero eine Freude zu machen. Here is the great lost Townes Van Zandt:

No Names (27)

Hier kommen zur Steigerung der allgemeinen Melancholie in unserer kaputten Zeit ‚Murder by Death‘. Der Sänger klingt in meinen Ohren ein wenig so, als hätten seine Eltern zu viele Lee-Hazlewood-Platten besessen – und dann kam später diese Band aus Indiana hinzu, die wahrlich mit allen Western-Wassern gewaschen ist – was für ein ‚mighty Twang‘:

No Names (26)

In dieser Zeit ist es wahrlich Zeit für Thalia Zedek, die für mich immer ein wenig wie die Folk-Ausgabe von Marianne Faithfull klingt:

No Names (25)

Dedammdededamm Dammdededamm Dededammdededamm – ‚Yoo Doo Right‘ von ‚Can‘ zählt zu meinen frühesten Rockerlebnissen: ‚Once I was blind, now I can see …‚. Da mir die blöde Gema mal wieder das Hören des Originals verweigerte, griff ich eben zu Cover-Stoff – und ich war erstaunt, welchen Impact diese alte Nummer noch immer auf Musiker ausübt. Dass ‚Thin White Rope‘ und die ‚Geraldine Fibbers‘ sich schon an diesem Jaki-Liebezeit-Beat versucht hatten, war mir klar. Inzwischen aber sind jede Menge weiterer Cover-Versionen hinzu gekommen – ‚Musician’s music‘ halt. Hier sind zwei dieser neueren Nummern von der ‚Karmic Society‘ und von ‚Igra Staklenih Perli‘ (Igra who?) – trotzdem, einen Sänger wie den Malcolm Mooney damals, der wegen der vielen willigen Deerns und teuflischen Drogen dann ausgerechnet in die Arme der Psychiatrie entfloh, einen solchen Sänger haben sie beide nicht:

No Names (24)

Abwechslung ist gerade in düsteren Zeiten immer gut, um nicht zum ‚Lunatic‘ zu werden – auch wenn dies hier ein ziemlich düsterer und monotoner Song eines Meister-Sliders ist, wo’s ringsum auch noch aussieht wie in einem Arbeiterviertel von Luhansk. Ich rede von Luther Russell

No Names (23)

Immer nur Politik wird einem angesichts des Zustandes dieser Welt auch über. Wer kotzt schon ständig gern? Bei mir läuft derzeit Kirk Rundstrom (‚Split Lip Rayfield‘), hier allerdings mit anders zusammengesetzter Band und sehr viel Club-Atmosphäre:

No Names (22)

Man muss in diesen düsteren Zeiten auch mal an was anderes denken. Hier kommt Kieran Kane – früher bei den ‚Dead Reckoners‘, mit einem Hank-Williams-Cover …

No Names (21)

Den Kevn Kinney (Ex-Drivin-n-Cryin) habe ich stets sehr geschätzt, vor allem, weil auch mit Frauen keine Geschmacksdebatte entstand, wenn man ihn ins Laufwerk schob. Stimmlich ist er nämlich so eine Art ‚Smokey für intelligente Weiber‘:

No Names (20)

Als ich hier den Namen ‚Dillon‘ las, dachte ich, im deutschen Musikjournalismus hätte jemand plötzlich einen Kompetenzschub erlitten, und er wäre – besser spät, als gar nicht – endlich auf Sandy Dillon verfallen, also auf das feminine Gegenstück zu Tom Waits.

Aber nichts war’s mit meiner Hoffnung, es ging dann doch nur um eines dieser Klimperlieschen mit monotonem Depri-Stimmelein, einem Organ, das allenfalls pädophil Empfängliche oder Musikproduzenten zu verzaubern vermag. Dies dagegen, um mit solch einem Kontrast hier pädagogisch zu wirken, dies dagegen ist blanker Voodoo von Sandy Dillon, der einzig wahren Dillon:

No Names (19)

Weil’s weltpolitisch heute solch ein Scheißtag ist, wo mich ständig dunkle Schatten umschleichen, gibt’s hier etwas Aufheiterndes von Howe Gelb (Giant Sand / Band of Blacky Ranchette), zusammen mit ein paar Tijuana-Gipsies, dort unten an der South-West-Border, an der Grenze zu ‚Calexico‘ oder ‚Scenic‘ – wem auch immer das musikalisch nun wieder was sagen mag:

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