Stilstand

If your memory serves you well ...

Schlagwort: AfD (Seite 1 von 7)

Volk und Volksbegriff

Wenn Rechte vom ‚Volk‘ träumen / Bild: Bundesarchiv, Public Domain

Die scheinbar einfachen Fragen sind oft die schwersten – vor allem, wo in Zeiten von Pegida und AfD der Begriff ‚Volk‘ und seine Zusammensetzungen eine Renaissance erleben. Wer also ist das Volk?

Na ich“, sagt da der Kalle Krawunkel, „ich bin das Volk, oder zumindest ein Teil davon“. Zum Volk zählt er spontan jede und jeden, der in Deutschland geboren wurde. Schon aber beginnt das Dilemma: Müssen die Eltern dann auch ‚deutsch‘ gewesen sein? An diesem Punkt wird die Argumentationsebene schlüpfrig, zum Teil da schon fast ‚völkisch‘.

Im Sprachvergleich zeigt sich, dass es sich beim Wort ‚Volk‘ um eine deutsche Besonderheit handelt. Im Englischen wird ein ähnliches Wort allenfalls gleichbedeutend mit ‚Leute‘ verwendet: „A lot of folks came to the festival, listening to the folk-music.“ Das Staatsrecht dort bezieht sich auf ein „We the people“, aber nicht auf ein ‚folk‘. Im Französischen regiert ‚le peuple‘. In beiden Fällen wären dies schlicht ‚die Leute‘, also jene Menschen, die man so auf der Straße trifft. Im Deutschen gibt es die Bedeutung im Sinne von ‚die Menschenmenge‘ oder ‚die einfachen Leute‘ kaum noch, allenfalls in fast schon altertümelnden Redewendungen: „Viel Volk strömte frohgestimmt zum Zirkuszelt.“

Das deutsche Wort ‚Volk‘ aber, politisch immer in der Einzahl gebraucht, suggeriert hingegen, dass es keine solche Buntheit und Vielheit, sondern dass es ein homogenes Gebilde mit einem einheitlichen Willen gäbe, verbunden durch Blut und Sitte, was zugleich auch der heimliche oder offene Souverän sei. Um zu erkennen, wie pathosbeladen und blutfixiert das deutsche Wort ‚Volk‘ ist, genügt es sich vorzustellen, dass über dem Reichstag schlicht „Den deutschen Leuten“ stünde.

Dazu ist, von der Wortbedeutung her, der Begriff ‚Volk‘ im Kern paradoxerweise wenig ‚souverän‘. Das Wort leitet sich von ‚Gefolge‘ ab, es geht um jene Schar, die einem anderen ‚folgt‘, ‚volkt‘ oder ‚hinterherwackelt‘. Eine ‚Heerschar‘ ist es folglich eher als eine ‚Herrschaft‘.

Historisch gesehen entstand der romantische Mythos vom ‚Volk‘ im Umfeld der gescheiterten deutschen Nationsbildung. Wenn man schon keine toitsche Nation schaffen konnte, so wusste man doch allemal ein imaginiertes ‚Volk‘ hinter sich. Daraus kochte man sich dann seinen ideologischen Ersatzkaffee. Um die Stirn dieses imaginierten Volkes waberte prompt im Laufe der Jahre immer dichterer Mythenqualm, je mehr der Begriff von den Liberalen über die Nationalliberalen bis hin zu den Erzkonservativen eine kurrente Münze wurde.

Alles kulminierte dann im Nationalsozialismus. Die Zahl der Wörter mit der Wortwurzel ‚Volk-‘ wuchs ins Unermessliche – vom Volkstum‘ über den ‚Volksempfänger‘ und ‚Volkskörper‘ bis hin zum ‚gesunden Volksempfinden‘. Denn ‚gesund‘ war das Volk allemal, im Gegensatz zu allem Fremden und Kranken. Letztlich aber blieb das ‚Volk‘ immer nur der Alibi-Begriff für eine Diktatur, wo ein ‚Führer‘ dann den ‚wahren Volkswillen‘ exekutieren durfte, weil er allein die Quintessenz des völkischen Gedankens war. Dieser ‚Volkswille‘, den er ebenso egomanisch wie messianisch verkündete, war allemal nur der seine, für den er dann bloße Akklamation verlangte.

Genau darin liegt auch die Gefahr der Renaissance dieses Volksbegriffs bei Pegida und AfD. Denn das ‚Volk‘ existiert gar nicht. Es gibt nur Millionen von Menschen mit deutschem Pass, die ganz unterschiedliche Ansichten von dieser Welt haben. Und das ist auch gut so, liebe ‚Leute‘ …

Die AfD-Rednertypen

(Bundesarchiv / CCL)

Gauland: Opa-Sprech mit angeklebtem Philosophenbart
Höcke: Augenverdrehendes Anhimmeln einer großen Ich-Nation.
Petry: Plapperinieren im High-Speed-Modus
Frohnmaier: Gewaltphantasiepralles Tresengedöns
Bachmann: Grammatikfernes Borderlinern im Teneraffa-Stil
Poggenburg: ‚Lost in the Shuffle‘ zwecks anakoluthischer Erheiterung
Holm: Schmalzige Moderatoren-Anmache mit RTL2-Gedankentiefe
Meuthen: Unsinn, tief im beschlipsten Intelligenzpelz versteckt

Same Old Story

CCL / Bundesarchiv, Bild 102-08300 / CC-BY-SA 3.0

Die Aufregung um die Fake-News kann ich nur teilweise nachvollziehen. Ganze Staaten zogen Potemkin’sche Wände aus gefälschten Weltbildern um sich herum hoch – und ich denke dabei keineswegs nur an die Hitler’sche Paranoia, die hinter jeder umgekippten Milchkanne ‚den Juden‘ am Werke sah. Ähnliche Muster gab es auch in Stalins Reich, wo chimärische ‚Trotzkisten‘ für alles Böse in der Welt verantwortlich gemacht wurden. Von Nordkorea oder Kasachstan heute ganz zu schweigen …

Alle Medien – ob Zeitung oder Rundfunk – verbreiteten das Gift dann im ganzen Land. ‚Wir gegen die‘, so hieß und heißt das Muster – auch aus der AfD gibt es in dieser Hinsicht nichts Neues zu vermelden. Nur dass heutzutage jeder Hans und Franz seine verqueren Ansichten über ‚die Ausländer‘ in die Welt tröten darf – statt einer Schar linientreuer Journalisten dunnemals.

Die Ähnlichkeiten sind oft verblüffend. So trieb Mussolini, um seine Virilität zu demonstrieren, seinen Zossen mit nacktem Oberkörper über die Hindernisse im Park. Und er sandte diese Nackedei-Bildchen via Presseverteiler bis den letzten Winkel der Nation hinein. Erinnert das an irgendwas aus heutiger Zeit? – Ja, mich auch!

Ferner war Mussolini der größte Apostel des eigenen Personenkults. Überall an den Wänden hingen im Regierungssitz tapetengleich die Bilder und Titelseiten, auf denen er in heroischer Pose zu sehen war. Vermutlich guckte dieser Mann sich an sich selbst besoffen. In seiner Operettenhaftigkeit erinnert mich das aktuell an einen Mann mit Goldhamsterfrisur. Bloß an wen, an wen …?

Wenn Faschisten wählen lassen …

‚Stinkefinger‘ Mussolini: „Scheiß auf Wahlen!“

Ein Fundstück, das vielleicht einigen Rechten zeigt, wie das erwünschte Resultat bei Wahlen zustande kommen könnte:

„Am 6. April 1924 fanden die Wahlen in Italien statt. In seinem Machtzentrum Ferrara gab Italo Balbo, einer der Angehörigen des Quadrumvirats beim Marsch auf Rom, seinen Schwarzhemden Anweisungen. Vor jedem Wahllokal sollten sie den ersten Wähler, der herauskam, packen und mit den Worten zusammenschlagen: „Du Schwein, du hast die Sozialisten gewählt.“ Vielleicht hatte der arme Teufel ja für die Faschisten gestimmt, aber „dann hat er eben Pech gehabt“, sagte Balbo.“
(David I. Kertzer: Der erste Stellvertreter. Darmstadt 2016, S. 85)

Fake-News?

A. Paul Weber: Das Gerücht

Der Journalismus war seit Olims Zeiten stets ‚biased‘ – und er wird dies auch immer sein. Hierzu erinnere ich nur an die endlosen Tiraden in allen selbsternannten Leitmedien, dass ‚privat‘ immer besser sei als ‚gesetzlich‘, bis dann die Riester-Rente, die private Krankenversicherung, wie auch die Lebensversicherungen erbärmlich Schiffbruch erlitten. Mit wenigen Ausnahmen standen die großen Medien immer auf der Seite ihrer Herrn, also der werten Anzeigenkunden – und letztlich bestimmte die Verlegerfamilie, was in den Redaktionen täglich Ambach zu sein hatte. Die Tagebücher des Fritz J. Raddatz bieten hierzu einiges an Anschauungsmaterial.

Die Geschichte des Journalismus liest sich also allenfalls bei Preisverleihungen als ein Ruhmesblättchen, faktisch wäre es eher eine Anklageschrift, vom ‚Fleet-Street-War‘ des ersten Krim-Krieges bis hin zum Goebbels’schen Unisono in allen Printerzeugnissen und Volksempfängern, woran schließlich auch Heerscharen von Journalisten dienstfertig mitwirkten, die dann ungebrochen auch in der jungen Bundesrepublik weiter ‚Meinung‘ produzieren durften. Ein Tucholsky, ein Constantin Seibt oder ein H.L. Mencken, das waren und sind immer nur Solitäre in einem ideologisch höchst korrupten Umfeld. Was allerdings ausblieb, war lange Zeit der ‚Untergang der Welt durch schwarze Magie‘, wie Karl Kraus das uneingestandene Bestreben des real existierenden Journalismus nannte.

Insofern hat das Gequake der AfD- und Pegida-Jünger über die ‚Lügenpresse‘ durchaus historische Wurzeln, die aber sehr viel weiter zurückreichen als deren Horizont reicht. Das Problem ist, dass diese Bräunlinge exakt das gleiche Spiel betreiben – nur mit moderneren Mitteln.

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Die Weihnachtsgeschichte (germanisiert nach Höcke)

  1. Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Häuptling Gernot ausging, dass alle Welt geschätzt würde.

  2. Und diese Schätzung war die allererste, und geschah zu der Zeit, da Rockefeller Besatzer in Germanien war.

  3. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher hin zu seinem Ort.

  4. Da machte sich auf auch Wilfried aus Sachsen-Anhalt, aus dem Weiler Magdeburg, in das besetzte Land zur Stadt Nixons, die da heißt Hammaburg, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Odins war.

  5. Auf dass er sich schätzen ließe mit Gerlinde, seinem vertrauten Weibe, die war schwanger.

  6. Und als sie daselbst waren, kam die Zeit. dass sie gebären sollte.

  7. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Binsen und legte ihn auf ein Bärenfell, denn sie hatten sonst keinen Raum, weil überall Asylanten und ‚Necha‘ hausten.

  8. Es waren auch erlebnisorientierte Männer in derselben Gegend an einer Trinkhalle, die hüteten des Nachts ihren Alkoholpegel.

  9. Und siehe da, Odins Walküre trat zu ihnen, und die Klarheit des Köms leuchtete um sie, und sie bekleckerten sich sehr.

  10. Und die Walküre sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allen Toitschen widerfahren wird.

  11. Denn euch ist heute ‚dä Föhra‘ geboren, welcher heißt Bernd, unser Herr, hier mitten in der Stadt der Yankees.

  12. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Binsen gewickelt und auf einem Felle liegend.

  13. Und alsbald war da bei der Walküre die Menge der Pegida-Heerscharen, die lobten Odin und brüllten:

  14. Blut und Ehre sei dem Herrn in der Höhe und Friede in Germanien und allen Toitschen ein Wohlgefallen. ( … das mit dem Beschnittenwerden lassen wir jetzt mal aus … )

  15. Und da ‚dä Föhra‘ geboren war zu Hammaburg im germanischen Lande, da kamen auch drei Weise aus dem Abendland.

  16. Sie hießen Björn, Jörg und André und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Gerlinde. Sie fielen nieder, und beteten es an, und taten ihre Schätze auf, und schenkten ihm Bier, Speck und Mettwurst. (…)

Geschmacklos? Klar – aber wie die AfD über Flüchtlinge herziehen, zugleich Weihnachtsbräuche als abendländisch verteidigen, und dabei ganz übersehen, dass auch der Jude Jesus aus jenem Land stammt, wo heute die Flüchtlinge herkommen – das war eben mehr, als ich ertragen konnte.

Höcke spricht

Martin Disteli, 1828

Martin Disteli, 1828

Die Rechteren in der Rechten machen jetzt endgültig mobil. In Baden-Württemberg bläst Mandic zum Angriff auf Meuthen, und auch anderswo werden die Startplätze ausgewürfelt. Schließlich geht es um ein großes nationales Ziel: um Rundum-Sorglos-Sitze im Bundestag ab 2017.

Die Folge ist ein oft wabernder Wagalaweia-Sprech, den AfD-Mann Björn Höcke wie kein anderer beherrscht. Überall dräuen dann unbestimmte Gefahren, unbenannte Kräfte haben sich zur ‚Entvolkung‘ verschworen, es geht um das ‚Wohl und Wehe‘ und um das angebliche ‚Bewahren‘ dessen, was die gleichen Redner doch wiederum täglich zerstören wollen. So sorgen sie für jene nationale Kuschelatmosphäre, die Militanz und Nostalgie vereint, und für jenen verbalen Sumpf aus Uneindeutigkeiten, in dem sich das Stimmvieh so gern wälzt:

Höcke appellierte gestern an die Delegierten: „In einer Zeit, in der es um das Wohl und Wehe unseres bedrohten Vaterlandes geht und sich unsere AfD als einzig relevante Kraft des Bewahrenden gegen die vereinten Kräfte der Auflösung stemmt, darf keine weitere Arbeitskraft in die innerparteiliche Auseinandersetzung mit dem Landesverband Saarland investiert werden.“

Die AfD wäre also die ‚einzig relevante Kraft des Bewahrenden‘, jene Partei, die gerade alles in Frage stellt, was diese Republik zusammenhält? Und die ‚Kräfte der Auflösung‘ wären unter Bruch jeder sinnvollen Metaphorik zwar aufgelöst, aber ‚vereint‘? Faktisch sind diese Aussagen bildlich so fern jeder Vorstellungskraft, dass man sich fragt, weshalb selbst in der notorisch begriffsstutzigen AfD die Hühner nicht lauter lachen. Vermutlich wirkt hier der allgemeine AfD-Hang zur Verschwörungstheorie.

Mich irritiert bei all dem manchmal, dass dieser nationale Wanderprediger selbst an jenes Wischiwaschi zu glauben scheint, welches er so mühelos herausschwallt. Da ist diese kaum gespielte Verzückung, das unentwegte Augenrollen himmelwärts gen Walhalla, das gestenreiche Beschwören von Bedrohungen, die keiner je sah – und dabei wird im Kern doch nur den schmuddeligen Buddies um Dörr in der Saar-AfD ganz stiekum der rote Teppich ausgerollt.

Ihr müsst leider draußen bleiben

George Humphrey, 1831

George Humphrey, 1831

Die Mimimis von der AfD wurden also nicht zum Bundespresseball eingeladen? Welch Affront! Da pöbelt man jahrelang den künftigen Gastgeber wahlweise als ‚Lügenpresse‘, als ‚Systemmedium‘ oder ‚Mainstream-Büttel‘ an, und dann wird man nicht zu Sekt und Kaviar gebeten, sondern als unerwünscht vor die Tür gestellt. So etwas hat doch die Welt noch nicht gesehen …

Die Jungs und Deerns von der AfD sind im Kern und in meinen Augen Gaukler und Marktschreier, die ihre nationalen Wundertinkturen den Doofen im Geiste lautstark anpreisen, als unfehlbares Mittel gegen Hühneraugen, Impotenz, Fußpilz und Flüchtlinge. Und wenn das noch nicht für genügend Umsatz sorgt, wird der Teufel an die Wand gemalt.

Aber wer hat schon gern solche Quacksalber auf seiner Feier? Sollen sie selbst ihr großes Remmidemmi ausrichten, mit Bockwurst und Kartoffelsalat, dazu vielleicht mit Verbrennung einer Merkel-Puppe, um für weihevolle Stimmung zu sorgen …

Multi Stulti

Multikulti sei gescheitert, das bewiese Trump’s Wahlsieg in den USA. Diese verquere Ansicht versuchte uns gerade Niedersachsens AfD-Hampel im Deutschlandfunk zu verklickern. Fakt ist: Wenn irgendwo von einem Multikulti-Land die Rede sein kann, dann doch wohl in den USA, dieser weltweit führenden Industrienation, mit ihrer wilden Mischung aus Briten, Iren, Franzosen, Deutschen, Latinos, Chinesen und Schwarzafrikanern.

Kurzum: Eine krude Ideologie führt regelhaft dazu, dass man das Offensichtliche nicht mehr erkennt, selbst wenn man derart Verblendete mit der Nase darauf stößt. Für Armin-Paul Hampel sind die USA wohl schlicht eine ‚gescheiterte Nation‘. In der Realität handelt es sich um einen Migranten-Staat, der die ‚Bio-Amerikaner‘ nahezu ausgerottet hat.

Nebenbei: In seinem vielgerühmten Russland ist die Putin’sche Spezialmischung noch sehr viel mehr ‚multikulti‘ als in den USA.

Doch weiter im großen Gehampel: Die Annexion der Krim sei deshalb rechtmäßig, weil ja der Kiewer Rus die Keimzelle Russlands gewesen sei. Aha? – Was aber wäre – angesichts solcher Ausflüge in die graue Vorzeit –  dann mit den Türken, welche die Krim noch wesentlich länger beherrscht haben? Oder gar mit Griechenland, unter deren Herrschaft die Krim während der Antike prächtig florierte?

Für so viel anti-intellektuellen Mist, wie ihn Armin-Paul Hampel ständig produziert, habe ich vor meiner Tür gar keinen Platz …

Rappelt’s in der Kiste?

Brav Kinder, ihr habt jetzt alle ‚Nö!‘ gerufen, so wie es sich für intelligente Menschen gehört! Zwischen Prinzessinnen gibt es in solch einer kleinen Kasperbude am Rande der Republik nämlich niemals Zoff:

„Oertel liest vom Blatt ab. Und geht gleich in die Offensive: Sie wolle ihrem Unmut über Frauke Petry Luft machen. Die sächsische AfD-Chefin hatte nach Bachmanns Abgang zu Protokoll gegeben, der Pegida-Spitze zu diesem Schritt geraten zu haben. Alles Unfug, sagt Oertel jetzt. Es habe keine Absprachen mit der AfD gegeben.“

Gut informierte Kreise wollen allerdings wissen, dass auf dem Blatt, von dem sie ablas, schon wieder AfD als Absender stand …

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