Was Zeitungen mit Kolumnen zu kaufen hoffen, sind Köpfe. Und damit hofft man, auch Profil und Glanz für das eigene Blatt zu kaufen: mal Witz, mal Kühnheit, mal Haltung, mal menschliche Nähe, mal Provokation oder Stil.“

Mal angenommen, die Hintergedanken in den Chefetagen glichen tatsächlich diesem Schema – weshalb würden denn dann bloß diese ‚Spalten‘ in deutschen Redaktionen ständig konträr zur großen Regel besetzt? Jetzt mal abgesehen von Misik und dem ‚Standard‘ …