Stilstand

If your memory serves you well ...

Roland Tichy sagt ‚Tschulligung!‘

Da lässt also der Roland Tichy – aus welchen pathologischen Gründen auch immer – einen Beitrag schreiben, wo allen, die diesem knallrechten Hayekisten-Zirkus dort nicht zustimmend zunicken, eine Einweisung in die Psychiatrie empfohlen wird. Und zwei Tage später, nachdem der Shitstorm allen gehörig die Unnerbüx flattern ließ, will unser Hayekist von dem Erguss nichts mehr wissen. Der hochweise Beitrag ist perdü …

„Unterstellung von Pathologie ist für Tichys Einblick keine politische Diskussionsbasis. Davon distanzieren wir uns ausdrücklich. Roland Tichy und Redaktion bedauern das und bitten um Entschuldigung.“

Wohlgemerkt – der Beitrag erschien auf ‚Tichys Einblick‘, dem Tagebuch unseres abgehalfterten Wirtschaftswoche-Chefs, der wohl froh sein darf, dass er keine Karriere mehr vor sich hat.

Mit anderen Worten: Rin inne Brennnesselns, rut ausse Brennnesselns … da hat ihn wohl was gejuckt.

Hier noch ein guter Kommentar zu diesem Text.

Wo Müll als News-Produktion gilt … / GNU-License

12 Kommentare

  1. Der Beitrag, um den es ging, stammt nicht von Tichy, sondern einem Gastautor. Tichy und seine Redaktion haben den Artikel gelöscht und sich vom Inhalt distanziert. Ich bin absolut kein Fan von TE und wurde dort als Kommentator blockiert.

    Dass der fragwürdige Artikel gelöscht wurde, fand ich persönlich richtig.

  2. hahaha – Ja, sie Komiker. Davon ab, das der Artikel nicht von ihm war. Davon ab, das Sie sich im Timing geirrt haben um einen Tag. Davon ab, das bereits wenige Stunden später eine Replik kam, die eben das thematisiert hat im selben Blog, davon ab sind sie ne Pfeife, die ein paar armselige Klicks abfickt, aber wenn interessiert das?

    • text-atelier

      8. Januar 2017 at 18:42

      Ich sei scharf auf „Klicks“? Wofür und weshalb? Haben Sie hier schon mal Werbung gesehen?

      Allerdings steht unter dem Tag „Tichy“ dieser Beitrag bei Google schon nach ein paar Stunden ziemlich weit oben.

  3. text-atelier

    8. Januar 2017 at 17:32

    Wie soll man wissen, dass das Geschwafel nicht von Tichy ist, wenn der Text ‚holterdipolter‘ und ‚hassenichgesehn‘ gelöscht wird, sobald der Shitstorm sich erhebt. Ferner heißt das Blog ja wohl ‚Tichys Einblick‘ und nicht ‚Textmüll-Deponie verwirrter Rechter‘. Die redaktionelle Verantwortung für das versammelte Krausimausi dort trägt er ja wohl. Oder liest er immer erst hinterher?

    • Sie müssen sich vorher fragen, was Sie suchen und wollen. Wenn Sie in die Scheiße fassen, dann hilft nachher auch kein Prollen sie armes Texterhäschen 😉 !

      • text-atelier

        8. Januar 2017 at 18:44

        Wer mit dem ‚Einblick‘ gerade sein ‚Xing‘ prollt – äh, trollt, das ist doch wohl eher der Herr Tichy höchstselbst.

  4. Tja, das Internet vergißt nichts – auch nicht diesen Verbaldurchfall von Jürgen Fritz:

    http://archive.is/PdScw

    Lustig auch, daß beim Original die Leserkommentare stehengeblieben sind, in denen die Hetze im Text munter weitergetrickt wurde. Die Identitäten sind ja auch soooo glaubhaft:

    „Bin selbst vegane Lesbe und habe deshalb zu anderen Lesben kaum Kontakt, weil die meisten solche naiven Traumtänzerinnen sind. Die kapieren einfach nicht oder wollen nicht kapieren, dass sie die ersten sind, die von den Moslems einen Kopf kürzer gemacht werden.“

  5. Ja, dieser Jürgens Fritze ist schon ein besonderes Kaliber: Von nichts eine Ahnung, aber gerade deshalb Arroganz und Wagalaweia-Textgetöse bis zur Schnappatmung … mit ’ner Karriere dürfte es auch bei diesem Hohlgeschoss jetzt wohl vorbei sein.

    Gut ist auch dieser Kommentar hier, wo das misogyne ‚Abgeblitztsein‘ des strammrechten Mannes aus jeder Zeile spricht: „Frauen sind leicht verführbar. … Mit ihnen konnte man nicht einmal kontrovers debattieren, denn sie waren nur einseitig orientiert. … Was mich jedoch entsetzte, dass die Grüninen, die selbst Kinder hatten, ihren Frontfrauen/Männer nicht seinerzeit Moores lehrten, als die Debatte der Herabsetzung des Alters von Mädchen gefordert wurde, um Sex ausüben zu dürfen.“ Nebenbei – ich kann mich an keine solche Debatte bei den Grünen erinnern. Da hat wohl jemand an den Tatzen gelutscht.

  6. Gutmensch ist kein Unwort, weil es übermäßiges Bemühen um politische Korrektheit und Naivität verunglimpft. Auch nicht, weil an ihm der Pesthauch der ekligen Gesinnung klebt, den allzu häufiger Gebrauch durch echte Nazis dort hinterlassen haben. Sondern vor allem, weil es eine Floskel ist, die von Hirnlähmung und dem Unwillen, genauer zu beschreiben, zeugt. Man spuckt das Wort aus und glaubt damit etwas gesagt zu haben, weil es auch schon Zigtausende andere hingerotzt haben.

    In dem knappen Jahr, das seit meinem ersten Artikel vergangen ist, ist mir aufgefallen, dass Menschen, die Gutmensch sagen, meist auch Angela Merkel Mutti nennen. Wahrscheinlich fanden viele von denen es früher auch witzig, Pobereit statt Wowereit zu sagen. Ich schlage als Arbeitsbegriff für dieses Phänomen „Tichysmus“ oder „Morbus Tichy“ vor. Es ist eine Krankheit, die durch Facebook-Kontakte übertragen wird.

    https://www.welt.de/kultur/article150911228/Warum-ich-als-Reaktionaer-nicht-Gutmensch-sage.html

  7. Ich bilde zu Begriffen immer die Opposition, auch zu ‚Gutmensch‘. Schon ist alles klar …

  8. Lustiger Eiertanz von Alexander Wallasch, der der Leserschaft die Löschung des von ihr geschätzten Artikels verkünden muß:

    http://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/ich-bin-auch-nur-ein-mensch/

  9. „… mit ’ner Karriere dürfte es auch bei diesem Hohlgeschoss jetzt wohl vorbei sein.“
    Sagt ein realitätsferner Alt-68-er und ehemaliger(?) Grünen-Propagandist mit gefühlten 20 Semestern Umerziehungs- und Geschwätz-Wissenschaften, der dem Tichy nicht im entferntesten das Wasser reichen kann.
    Von wegen „Hohlgeschoss“ – Mann ! Komm doch einfach mal runter! Ihr 68-er habt nicht den geringsten Anlass zu akademischem Hochmut und intellektueller Arroganz. Aber gottlob bestimmt ihr außerhalb eurer inzwischen verrotteten Hochburgen (wie z.B. Bremen) mit euren grün-versifften Gesinnungs-Kartellen längst nicht mehr alleine, wer Karriere macht und wer nicht. Diese Zeiten sind -es wurde höchste Eisenbahn- endlich vorbei! Nichts als Zerfall, Zersetzung und Unrat habt Ihr produziert! Und noch eins: Ihr werdet nicht die Letzten sein, denen der Muselmann die Birne abschlägt. Eher die Ersten! Da kriegt das Wort „Kulturbereicherer“ plötzlich eine ganz neue und sogar in sich stimmige Bedeutung!

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