Bisweilen wird der Satzrhythmus nach Gott und nicht nach den Göttern verlangen; dann wieder werden sich die beiden Silben von „Götter“ aufdrängen, und ich werde mit den Worten das Weltall wechseln; ein andermal wird sich ein innerer Reim aufdrängen, eine Verlagerung des Rhythmus, ein Erschrecken des Gefühls, und je nachdem werden Polytheismus oder Monotheismus das Sagen haben. Die Götter sind eine Funktion des Stils.“
Fernando Pessoa: Das Buch der Unruhe