Stilstand

If your memory serves you well ...

Rechts fehlt Geist

Deutsche Polizei soll somit verdeutlichen, dass es sich um den Boden hier, in Deutschland, handeln soll. Es bezieht sich eben auf den Boden, der anerkannt so definiert ist. Das Wort Deutsch bezieht sich nicht auf Menschen im speziellen Sinn. … Nicht die geförderte Ansicht, Hauptsache ich, und solange es mich nicht erwischt hat, bin ich froh; lieber weg sehen, als sich einsetzen. Und Hilfe steht überall an. Zum Beispiel als Unterstützung in Öffentlichen Verkehrsmitteln bei eventuellen Übergriffen, wo es in der jüngeren Vergangenheit auch Opfer gefordert hat. … Dabei ist ersichtlich, dass es nicht zwingend notwendig ist, nun immer eine Uniform zu tragen, aber das Tragen und Darstellen von Solidarität und Engagement, dieser Mantel als Uniform, der wird angestrebt. Und da kann sich jeder einsetzen und sich engagieren.

Jawollja – sollten Sie jetzt an Hirnschmerz leiden, ist’s keine Einbildung, sondern die notwendige Folge. Auf diese Weise jedenfalls rappelt unsere sächsische Heimwehr weitgehend sinnbefreit seitenlang vor sich hin – mit weniger Orthographiefehlern als toitscherseits sonst so üblich, aber mit tausend Verstößen gegen den Geist der Sprache. Konkret wächst hier so etwas heran, wie eine germanische ‚Tea Party (Gau Teutonia)‘, die ja jenseits des Atlantiks ebenfalls auf Selbsthilfe statt auf Rechtsstaat setzt, zumindest, solange dieser Staat noch kein knallrechter Staat für ihresgleichen ist:

„Wie die „Reichsbürger“ auch sieht das DPHW den Staat BRD nur als illegales Nachkriegsprovisorium an und trennt zwischen Volk und Staat. Die Polizei sei folglich auch nicht vom Volk legitimiert. Die selbsternannten Polizisten sprechen von einem „rechtleeren Raum“ und dem „herrschenden Recht des Stärkeren“, das sie durch subjektives Rechtsempfinden und Selbstjustiz ersetzen.“

3 Kommentare

  1. Moin Klaus
    Das ist leider völlig an mir vorbeigegangen – danke für den Tip. Seit geraumer Zeit wühle ich mich jetzt durch diese Webseite… »gleichgeschaltete Presse«, »Generalstab der DPHW« – sehr schön auch:
    »[…] brauchen wir nicht Heerscharen von Anwälten, die uns in vielen vielen Schriftsätzen erklären, was wir allesamt nicht verstehen, aber bezahlen müssen, was evtl. Recht ist oder nicht, sondern das können wir selbst.«.
    oder auch:
    »Und das DPHW hat aber einen ganz großen Anspruch, weswegen es präsent sein muss. Wir wollen mahnen und dafür Sorge tragen, dass ein Wandel friedlich eintritt und niemand zu Schaden kommt.«

    Was ich allerdings schmerzlich vermisst habe, waren Hinweise darauf, wie man sich die Uniform vorstellt (der Mensch ist doch ein Augentier) – gibt es einen gemeinsamen Gruß? Die Losung wenigstens schimmert ja schon durch jede Zeile: »…und morgen die ganze Welt!«

    Gruß und alles Gute für das neue Jahr
    das Pantoufle

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