Stilstand

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Ramsauer und die Grammatik

Tscha – wer sich als kühner Toitsch-Sprach-Bewahrer kopfüber in den großen Kampf gegen migrantenmäßig wuchernde Anglizismen stürzt, der sollte doch zumindest mit der Statik der deutschen Sprache ein entspanntes Verhältnis pflegen. Es muss ja nicht gleich erotisch sein. Das aber ist natürlich nur meine unmaßgebliche Meinung:

„Die deutsche Sprache aufzunehmen, halte ich für ein bemerkenswertes Anliegen, mit der man sich auseinander zu setzen hat. Aber genauso wichtig ist es, die deutsche Sprache auch zu praktizieren.“

Feste üben, Herr Ramsauer, immer nur feste üben! Dann wird es selbst in Ihrem Fall mit dem ‚Praktizieren‘ sicherlich auch noch etwas …

1 Kommentar

  1. Ich gebe zu, ich setze Kommata rein nach Lesegefuehl. Hier jedoch stockte mein Lesefluss gleich am Anfang. Ist denn der Beruf des Korrektors ganz ausgestorben? Oder wird inzwischen schreiberische Eloquenz an der Anzahl verwendeter Satzzeichen gemessen?

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