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Pressegeschichten

In October 2014, he was caught firing a heavy weapon at Ukrainian forces near Donetsk, Ukraine. While not unusual for Russians to volunteer in Ukraine, Mikhail was at the time wearing protective clothing with ‚Press‘ markings while firing the machine gun.“

Tscha – und wenn ihm jetzt ein Projektil ein Loch in den Stahlhelm fräst, dann wird es heißen, die pösen ‚ukrainischen Faschisten‘ hätten einen Journalisten und Filmstar erschossen …

Apropos – zum Minsker Akommen hat man in Moskau jetzt ein Anhängsel entdeckt, von dem die Ukraine noch gar nichts weiß:

„Die Wahlen, die in den „Volksrepubliken“ am Sonntag stattfinden sollen, will man anerkennen und begründet dies laut der Zeitung „Kommersant“ mit einem „geheimen Anhang“ zum Minsker Abkommen über eine Waffenruhe.

Motto: ‚Ich habe zwar Ihr Auto für 8.000 Euro gekauft, ich habe hier aber einen geheimen Anhang zum Kaufvertrag entdeckt, in dem steht, dass ich nichts bezahlen muss, wenn das Auto vier Räder hat.‘

Derweil stöhnt auch Westeuropas Wirtschaft angesichts der grausamen Sanktionen, besonders die Skihasen:

„Kitzbühel, Ischgl, St. Anton: Österreichs Skiorte stellen sich auf Verluste ein, weil in diesem Winter die sonst so zahlungskräftigen russischen Gäste fernbleiben werden.“

2 Kommentare

  1. rocky beethoven

    31. Oktober 2014 at 14:45

    Mittlerweile hat das ukrainische Innenministerium Ermittlungen eingeleitet.
    Er soll auch bald Gegenstand eines internationalen Haftbefehls werden.

    Dunja Mijatovic von der OSZE hat auch schon ihre Abscheu wegen des Mißbrauchs von Presseinsignien ausgedrückt.
    Ich bilde mir auch ein bißchen ein zum letzteren beigetragen zu haben, nachdem ich gestern Abend relevante Bilder an die OSZE weitergezwitschert habe mit dem Hinweis, daß es sich um Mißbrauch von Presseinsignien handelt 🙂
    Egal, Hauptsache ist, daß diese waffentragenden „Journalisten“ (dieser Schauspieler ist ja weder der erste noch der einzige), strafrechtlich verfolgt und öffentlich verurteilt werden. Die öffentliche Meinung scheint diesbezüglich nun schneller und deutlicher zu reagieren. Das macht Hoffnung, nachdem man diesen Propagandaterroristen bisher absolut alles hat durchgehen lassen.

  2. Die journalistische Landschaft würde übrigens hierzulande auch nicht ärmer, wenn man RT-Leute schlicht ausweist. Allein schon der Gewinn an frischer Luft …

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