Als Unke recht zu haben, ist sicherlich nicht das Erstrebenswerteste im Leben. Trotzdem habe ich inhaltlich von meinem Buch bis heute nichts zurückzunehmen. Obwohl einige der verarbeiteten Texte darin auch schon zehn Jahre auf dem Buckel haben, was viel ist in immer turbulenteren Medienzeiten. Vielleicht sollte ich mich als Prophet versuchen – besonders nach diesem jüngsten Verkauf von Schrott-Immobilien durch die Springer AG an renditebetriebene Auswaider aus Westfalen. Ich wünschte wirklich, alles wäre anders – und es gäbe noch einen flächendeckenden guten Journalismus. Da aber seien unsere Verleger davor: Sie machen es nämlich selbst, dass ihnen der Leser gram wird …