Stilstand

If your memory serves you well ...

Onkel Achim erklärt uns die Welt

Joachim Gauck wirbt für FDP.“

Jetzt fehlt nur noch, dass er uns von einem angeblich grünrot geprägten Journalismus in Deutschland ein paar wirre Döntjes erzählt …

Das gebildetere Kommentariat, z.B. bei der ‚Zeit‘, tippt sich auch nur noch an die Stirn. Wäre eine ‚galoppierende Lübkesierung‘ eigentlich ein anerkanntes Krankheitsbild?

5 Kommentare

  1. Es stimmt ja nicht, dass der Gauck für die FDP wirbt, denn den „aktivierende Sozialstaat“ hat Rot-Grün eingeführt, insofern wird er seiner Überparteilichkeit gerecht, denn diese „Haltung“ ist bei (fast) allen Parteien vorzufinden.

  2. Tscha – das stimmt wohl. Er wirbt für eine Ideologie, die wie eine Fata Morgana gerade rückhaltlos am Horizont verduftet – ‚vanishing in thin air‘. Die Parteien und die Medien merken so etwas mal wieder als letzte. Die sind halt ‚hardcore‘, vor allem im Kopf …

  3. Äh, wo verduftet denn hier der Neoliberalismus und dann auch noch rückhaltlos? Bei der Themenwoche „Glück“ in den ÖR Ende vergangenen Jahres stimmten 82 Prozent der Aussage zu, „jeder ist seines Glückes Schmied“, Frankreich schwenkt ein auf Agenda-Kurs und die Zukunft bringt TTIP u. EU-Wettbewerbspakt. Eher ziemlich dicke Luft statt „thin air“.

  4. Sprichwörtern stimmen immer alle zu – das ist ja gerade ihr Geheimnis. Das klingelt und bimmelt so traut – und wiegt sich im Rhythmus. Man darf nur nicht über den Inhalt nachdenken. ‚Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen‘ ist sachlich falsch (z.B. Mozart), aber es wiegt sich so schön daktylisch, und erscheint uns deshalb als ‚wahr‘. Sprichwörter überrumpeln Argumente.

    Ansonsten: Bei Einbruch der Nacht quaken die Frösche am lautesten …

  5. hardcore im kopf – du meinst, weil sie so kaltherzig sind wird die scheiße im kopf schockgefroren?

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