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Nur soviel zu Nicolaus Fest

Fest rühmt darin die „Vorteile homogener Gesellschaften“ und argumentiert, dass die Beseitigung von kultureller Vielheit Gesellschaften „Frieden und Stabilität“ bringen könne.

Vermutlich denkt unser BamS-Geistesriese hier an Deutschland zwischen 1933 und 1945, als wir schon einmal eine fast ‚homogene Gesellschaft‘ hatten. Ob er sich bei dem Wörtchen ‚Beseitigung‘ etwas gedacht hat?

4 Kommentare

  1. Dass es auch anders gehen kann, zeigt die friedliche kulturelle Vielfalt in der Schweiz.

  2. Fest argumentiert folgendermaßen: Es gibt Kriege und Konflikte in multikulturellen Gesellschaften, deswegen liegt es an der Multikulturalität selbst, dass es Kriege und Konflikte gibt. Logisch ist das absurd. Dann könnte man auch Folgendes behaupten: Es gibt Konflikte und Scheidungen bei Ehen zwischen Männern und Frauen, deswegen liegt es an der Heterosexualität, dass es Konflikte und Scheidungen gibt.

    http://www.bildblog.de/nicolaus-fests-verkleideter-rassismus/

  3. Dass es auch anders gehen kann, zeigen meine Familie und mein Freundeskreis…

    Nix dazugelernt in 70 Jahren 🙁

  4. @ Herr Karl: Mein Bruder lebt in der Schweiz. Da geht es oft hoch her … und keineswegs friedlich.

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