Stilstand

If your memory serves you well ...

No Names (28)

Diese Rubrik geriet in der letzten Zeit etwas ins Hintertreffen – hier geht’s jetzt also mal weiter. Ganz so unbekannt und no-namig wie die anderen Perlen sind ‚Okkervil River‘ vielleicht nicht, trotzdem passen sie zu meiner Stimmung derzeit, und deshalb sind sie hier auch am richtigen Platz. Basta!

15 Kommentare

  1. das ist nur „no name“ für menschen ohne geschmack;-)

    tolle band, tolles stück, super cover!

  2. Klasse! Erinnert ein wenig an Daniel Johnston. Hab grade gesehen, dass Trampled by Turtles im Lande sind. Schaffe ich leider nicht, aber im November kommen sie wieder, vielleicht geht dann was. Und Robert Cray kommt!

  3. Und ne Neuentdeckung: Chatham County Line, „Birmingham Jail“!

  4. @markazero

    „Chatham County Line“

    danke für die erinnerung, den tipp habe ich schon von anderer kompetenter seite.

    „Robert Cray“

    och nöö, war nie so mein ding, warum auch immer, blues ist eher so was, was am besten vons chwarzen alten männern, john mayall im laurel canyon („the bear“) oder von mir aus auch von peter green zelebriert wird, cray schien mir da immer zu claptonmäßig. das ist so der unterschied (nichts gegen clapton, clapton once was g*d) zwischen dieser neuen tribute to jj cale und den platten von cale selbst.

    auf letzteren hört man das rauschen, das fiepsen von eingstöpselteten kabeln, die zirpen der grillen unter einem hellen mond, das atmet und schwitzt aus poren.

    ersteres klingt glatt und ich denke der typ im dlf, der die platte besprochen hat, hatte recht, als er sagte: lieber noch ne platte von cale selbst kaufen. 😉

    memo an mich selbst: jj cale unbedingt auf die todoliste und umgehend noch mal hören!

  5. @hardy: Ist so’n Erinnerungs-Ding, „Don’t Be Afraid of the Dark“ gefiel mir schon immer. Verstehe aber gut, was Du meinst, der Clapton-Cale-Vergleich trifft es genau. Ich hab dazu im DRadio was gehört und war verblüfft, wie langweilig „Superstar bewundert wen und macht tribute-album“ klingt. Hoffentlich verhunzt Lucinda W. auf ihrem neuen Album nicht „Magnolia“… JJ Cale war schon echt „laid back“!

  6. Bei JJ Cale bitte mit ‚They Call me the Breeze‘ beginnen. Recht betrachtet, hat der Kerl ja nur ein einziges Stück geschrieben, beim ersten Anschlag der Saiten weiß man immer gleich Bescheid. Aber diesen einen Song, der dann das ganze Repertoire durchzieht, den kann man stundenlang am Stück hören. Clapton ist dagegen bloß ‚Fahrstuhlmusik‘ für Leute, die sich für Großstadt-Hipster halten …

    http://www.youtube.com/watch?v=_3XFs2r_99E

  7. Boah ist das lässig, heißen Dank für den Link! Muss unbedingt mal wieder die Portrait-Doku schauen, die ich vor ein paar Jahren aufgenommen habe. Mein persönlicher Liebling ist „Mama Don’t“. Hat zwar nicht mehr den Pubertäts-Mehrwert wie früher (Konfirmations-„Dual“-Plattenspieler volle Pulle), aber wie die Jungs peu a peu einsteigen ist immer wieder großes Kino 🙂

  8. Gefunden! „To Tulsa and Back“, VHS, direkt hinter „Schlachthof 5“, den ich immer noch nicht angeschaut habe (schäm, aber der Roman hat immerhin dazu geführt, dass ich fast alles von Kurt Vonnegut gelesen habe – noch einer, den man vermissen muss…).
    Die Zeit-Überbrückung zum Zweitliga-Start des ruhmreichen FCN ist jedenfalls gesichert.

  9. @klaus

    ahem, mit „1967 A Trip Down The Sunset Strip (The Leathercoated Minds)“ 😉

    und ich weiss nicht recht, ob er wirklich immer das selbe stück geschrieben hat, aber ja, es hat einen flow von anfang bis zum ende, die sachen sind einfach aber in ihrer einfachheit wunderbar.

    [..] Clapton ist dagegen bloß ‘Fahrstuhlmusik’

    ganz so harsch wollte ich dann doch nicht sein, weil er ja mal g*tt war und so was wie cream immer noch unvergleichbar im raum steht. aber da befruchten sich drei, schlimm wird’s immer, wenn einer alleine sich über die jahrzehnte schleppt.

    auf die „461 ocean boulevard“ lasse ich mir nichts kommen, „willy & the hand jive“, „motherless child“, definitiv einer meiner alltime fav’s, damals vom hart als berufskraftfahrer (behindertentransport) erarbeiteten gekauft.

  10. ‚Cream‘ war vor allem das Projekt des ewig unterschätzten Jack Bruce, Komponist und Sänger in einer Person … man könnte sagen, der habe damals als Begleitmusiker einen ganz passablen Gitarristen und einen begabten Schlagzeuger aufgetan.

  11. In der Doku ist auch ein Interview mit Clapton. Stelle mir das echt hart vor: Biste berühmt, reich – und beneidest letztlich jemanden, der einfach nur sein Ding gemacht hat. „Polished“ vs. „Truth“…

  12. Und zur Ehrenrettung: Beide zusammen „After Midnight“ ist zum Niederknien!

  13. @klaus

    schon okay, ich stehe eh am meisten auf ginger baker 😉

    @markazero

    „magnolia“. definitiv 😉

  14. The best he ever did was ‚Layla‘. Da hatte er aber auch Liebeskummer …

    Von Ginger Baker mochte ich sein Airforce-Projekt … ‚Twelve Gates of the City‘ oder ‚Early in the Morning‘ und so (okay, der Gitarrist bei denen übte noch und flog irgendwann wohl raus) …
    http://youtu.be/f9OvJKvfYl0
    http://youtu.be/0U1GVmWwCfc

  15. bei mir ist es das schlagzeugsolo im film „cream last concert“ …

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