Stilstand

If your memory serves you well ...

Montagsdemo pennt …

Da entsteht eine niegelnagelneue ‚Peoples Republic of Uiguristan‘ – und auf den Montagsdemos herrscht dröhnendes Schweigen unterm Alu-Hut:

„Die Zahl der Toten bei neuen blutigen Zwischenfällen in der Unruheregion Xinjiang in Nordwestchina ist auf 50 gestiegen. Nach einer Serie von mindestens vier Explosionen wurden 40 „Aufrührer“ getötet, wie die amtliche lokale Webseite Tianshan berichtete.“

Wenn’s dort ‚amtlich‘ wird, erfahren wir bestenfalls die Hälfte. Ich mag mich ja täuschen, aber die letzten Imperien dieser Welt – ob Russland, ob China – wirken auf mich zunehmend zerbröselnd.

2 Kommentare

  1. rocky beethoven

    26. September 2014 at 10:15

    Irgendjemand sollte den Uiguren sagne, daß die Achillesferse Chinas die Erdöl- und -gaspipelines aus Russland und Kasachstan sind.
    Erstens ist die zu sprengen schmerzhafter für die Zentralregierung, weil ein Strom-/Heizungsausfall für die mehr Schaden darstellt als der Verlust von ein paar Dutzend Menschenleben. Wenn China von etwas genug hat, dann sind es ja Menschenleben.
    Zweitens ist es sehr schwer tausende km Pipeline zu überwachen. Daher ist das Risiko beim Anschlag erwischt/erschossen zu werden sehr gering.
    Drittens, und das ist das wichtigste, die Sprengung einer Pipeline verursacht weit weniger zivile Opfer (am besten keine) als ein Anschlag in einer Stadt. Das ist nicht nur gut für die Zivilisten, sondern auch für das Image der Aufständischen.

  2. früh übt sich!

    man muss den nachwuchs da abholen, wo er jugend.tv (podcast!) gucken kann 😉

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