An Fefes Bemerkung ist schon was Wahres dran – in vielen Altredaktionen rasseln derzeit die publizistischen Gewichte von Offshore in Richtung Online, und vermutlich rasseln auch viele darob erboste Wichte bereits mit den dritten Zähnen:

„Na mal gucken, was die FAZ zukünftig so schreibt. Ich beobachte das jedenfalls gespannt, wie das Feuilleton dort die Führung übernimmt und die vertrocknete Politik-Abteilung ähnlich deutlich hinter sich lässt, ohne dass sie es merken, wie beim ehemaligen Nachrichtenmagazin die Online-Abteilung den Printspiegel seit Jahren deutlich überholt hat, ohne dass die Printspiegel-Leute das gemerkt haben. Die halten sich immer noch für den „eigentlichen“ Spiegel. So wird das wahrscheinlich auch in der FAZ aussehen. Und hey, wieso sollte man ihnen ihre Illusionen nehmen?“

Ja, warum nur?