Seit Spillmann allerdings das publizistische Angebot im Netz leitet, kommt die NZZ in Sachen Zugriffszahlen nicht voran.“

So weit, so gut – und es ist ja auch kein Wunder. Wer nachts nicht schlafen kann, muss nur NZZ online gucken. Da überfällt ihn der Schlummer wie von selbst. Muss jetzt etwa der ausgewiesene Stagnationsexperte Markus Spillmann gehen, wie wir Laien es vielleicht erwarten würden? Ih, bewahre:

„Am Montagmittag informierte Digitalchef und Mitglied der Unternehmensleitung Peter Hogenkamp, dass er die NZZ-Mediengruppe im Dezember verlassen werde.“

Es ist doch immer wieder schön, wenn man einen niedriger Chargierten in petto hat, der statt des Helvetiers brav und nibelungentreu von der Brücke springt. Jedenfalls wird in der NZZ ganz bestimmt alles besser, jetzt, wo der Problembär allein die Richtung weist. Wir sind gespannt wie ein Sprungtuch …

Disclaimer: Ich kenne Peter Hogenkamp noch aus meiner Zeit bei der ‚medienlese‘ als absolut kompetenten Medienmenschen, der den Wandel weg vom journalistischen ‚Industrieton‘ wie kaum ein anderer forderte.