Stilstand

If your memory serves you well ...

Lebensmittelpunkt

Wer sich fragt, wo ich eigentlich lebe, kann sich hier schlau machen: Mitten in der Pampa der Südheide – wo einst Arno Schmidt, Hans Henny Jahnn oder die Prinzessin von Ahlden ihr Exil fanden. Der kulturelle Mittelpunkt für mich ist die kleine Stadt Rethem an der Aller, in 20 Kilometern Entfernung folgen Nienburg, Verden oder Walsrode, die ‚urbanen Oberzentren‘ sind nach 45 Minuten Autofahrt zu erreichen: Bremen, Hannover und Hamburg. Die Leute hier sind ganz ähnlich, so wie anderswo auch: Nerds und Freaks neben Braven und Angepassten, Migranten neben Alteingesessenen, nur der Auslauf ist eben weiträumiger, das Essen reichhaltiger, die Häuser und Mieten erschwinglicher und der Köm süffiger. Das Netz aber ‚funzt‘ …

Weil ich gerade Achtklässlern an der hiesigen Schule ehrenamtlich erste Netzkompetenzen vermittle, musste ich mich nolens volens auch mit dem Einstellen von Filmen beschäftigen. Das Resultat sind meine ersten Gehversuche mit Hilfe eines Moviemakers und mit Youtube, einem Dienst, um den ich bisher erfolgreich einen Bogen machte. Voilà:

Musik: Pete Brown & Piblokto! – Golden Country Kingdom …

4 Kommentare

  1. Netzkompetenz? …und dann ausschließlich Fotos und keine Bewegtbilder in einem „moving picture“? Und die Musik? Wer? Wem gehört die?
    .
    Ist natürlich nicht bös‘ gemeint. Denn so ähnlich sah mein erster Versuch auch aus, vor allem diese Blenden! Bin nur bis Versuch zwei gekommen und hab’s dann sein gelassen. Mein Metier ist die Musik, weniger das Filmchen machen.
    Hat’s den 14jährigen wenigsten ein bisschen gefallen?

  2. Nun mal langsam mit dem Ackergaul. Ich weiß ja auch noch nicht, ob ich damit überhaupt weitermache. Zumindest konnte ich dem Nachwuchs schon mal – ganz gurumäßig – erklären, wie’s im Prinzip funktioniert. Und ein zweiter Spielberg will ich nicht werden.

    Die Youngsters sind schon am Thema interessiert, aber etwas reichlich ‚wuschig‘ im Kopf. Das liegt aber nicht am Netz, einige kannten bisher nur Zuckerbergs Streichelzoo, die anderen gar nichts.

    Ohne Blenden ruckelt’s, aber das mag am Programm liegen. Die Musik ist von Pete Brown & Piblokto (‚Things may come …‘). Seit der Althippiezeit ein verschollener Name, die Band kannten schon damals fast nur die Musiker, alle Platten von denen habe vermutlich nur ich …

  3. Im Unterschied zu Jeeves vermisse ich keine Bewegtbilder. Im Gegenteil: das plätschert alles so schön träge dahin, da würde jede Bewegung nur stören. Zum Beispiel die Pfeilblenden – die sind wirklich nervig. Gibt es in dem Moviemaker nicht die üblichen 2000 most awesome killer transitions? Pete Brown & Piblokto (wer immer das sein mag) passen prima dazu, ich hoffe aber schwer, dass auf den ganzen Platten ab und zu etwas mehr passiert, sonst wird das auf Dauer sicher zäh.

  4. Manchmal wird’s richtig ‚wild‘ – also zu jenem ‚Progressive Rock‘ ausgebildeter Musikstudenten, gegen den alle Punker anschließend so lauthals stänkerten … die am Verstärker dann ‚Crank it up to Eleven‘ betrieben, um wie rasend auf nur einem oder zwei Akkorden herumzuschrammeln.

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