Stilstand

If your memory serves you well ...

Köppels Blasenwelt

Der konservative Schweizer Starjournalist Roger Köppel, Herausgeber der querulatorischen ‚Weltwoche‘, versucht sich in seinem aktuellen Editorial an einem metaphorischen Spagat. Der Markwort aller Tellbuben schreibt über einen deutschstämmigen St. Galler Dozenten, der es wagte, sich öffentlich gegen das sakrosankte Schweizer Bankgeheimnis auszusprechen, weshalb die arme Socke ihrer Entlassung anschließend nur knapp entkam:

Der Dozent hat gemäss St. Galler Tagblatt die deutsche Regierung bei einem Hearing in Berlin unter der Hand dazu ermuntert, Sanktionen gegen die Schweiz zu ergreifen, wegen mangelhaften Unrechtsbewusstseins in Fragen der Steuerhinterziehung.“

Ah ja, es gab da – lt. Köppel – also ein öffentliches Hearing, und bei der Gelegenheit hat dieser verräterische Geßler-Dozent ganz stiekum und „unter der Hand“ etwas lauthals vom Podium herab ins Mikrofon posaunt. Dolles Ding, das – so etwas möchte ich auch mal können …

1 Kommentar

  1. „Dunkel war’s, der Mond schien helle, als ein Auto blitzeschnelle, langsam um die Ecke fuhr …“

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