Stilstand

If your memory serves you well ...

Ja, spinnt denn die Mutti?

German Tanks have Crossed the Ukrainian Border and are on the March to the East.“

Unsere Leos sollen gen Novorossija rollen? Ich dachte, die wären alle in Reparatur? Der halbstaatliche Putin-Schlecksender ‚Rossija 24‘ greift diese Tartarenmeldung natürlich begierig auf – hierzulande aber kritisiert der ARD-Programmbeirat eine tendenziöse Berichterstattung im eigenen Haus, und alle Alu-Hüte blöken befriedigt dazu … es ist schon eine verkehrte Welt.

via: nobody

5 Kommentare

  1. und das, obwohl – so hört man ja allenthalben – wir ja angeblich nicht mal nen hubschrauber haben, der funktioniert, geschweigen denn trans-alls oder wie diese dinger heissen. und da greifen wir die russen mit sage und schreibe 34 waschechten leos an?

    also, mal ehrlich, „unter’m adolf hätte es soooowas nicht gegeben!“.

    aber (ausnahmsweise) mal ernsthaft, die nummer, daß die BW in der unterhose da steht, die will ich nicht ernsthaft glauben. machen „wir“ das jetzt, um dem putin die offene kehle anzubieten, den „amis“, daß wir – leider leider leider – irgendwie gerade unpässlich sind oder … oh schreck … haben die auf der harthöhe die letzten jahre den sieg des westens über den osten feuchtfröhlich und in dauerschleife gefeiert???

    irgendwie ist da mein name gerade „thomas“ 😉

  2. Das ist, glaube ich, eine Folge der Merkel’schen Austeritäts-Politik (conf. ’schwäbische Hausfrau‘), wonach der Staat bloß keine Schulden machen darf, auch wenn dann alles in die Grütze geht und die Bourgeoisie nicht mehr weiß, welche Staatsanleihen sie sich unter den Weihnachtsbaum legen soll, und deshalb bei windigen Versandhändlern einkauft (vulgo: ‚Fondsmanager‘). So etwas betrifft dann eben auch die Bundeswehr.

  3. ich höre ja eben im radio, sie wollten den kram jetzt „leasen“ …

    wie auch immer, ich neige da gerade eher zu jeder art von verschwörungstechnischer vorstellung und nur sehr wenig dazu, denen diese nummer wirklich abzukaufen.

  4. Tscha… Vor 14 Tagen schick ich noch dem Postillion folgende Gag-Idee:

    ——-

    Deutsche Rüstungfirmen gründen Leasing-Konsortium

    Eine Gruppe deutscher Waffenhersteller, darunter Airbus Deutschland, Cassidian, Daimer AG, Eurocopter und Rheinmetall AG, kündigte heute an, ab sofort ihre Produkte nur noch in einer Palette von Leasing-Optionen anzubieten. Mit dem hierfür geschaffenen Vertriebskonsortium will man damit einen wichtigen Beitrag zur Friedenssicherung leisten, da der unkontrollierte Weiterverkauf genutzter Produkte in Krisengebiete verhindert werde. Stattdessen wolle man dieses interessante Marktsegment selbst erschließen: Alle Artikel würden als Refurbished-Ware wieder auf den Markt kämen, gründliche Funktionsprüfung und Instandsetzung würden einem Debasement der Marken durch „abgeranztes Zeug“ entgegenwirken. Auch Kunden ohne eigene Bodenschätze könne damit erstklassige Ware zu attraktiven Preisen geboten werden; man sei zuversichtlich neue Kundenkreise zu gewinnen. Auf die Alternative einer nutzungsbasierten Vergütung für ihre Produkte angesprochen reagierte der Sprecher des Konsortiums verärgert. Laut Insiderberichten hatten Test erwiesen dass der Schutz der produktbegleitenden Abrechnungsinfrastruktur „finanziell nicht darstellbar“ sei. Ansonsten wären hier besonders hohe Margen zu erwarten.

    Erste Reaktionen der Politik auf den Vorstoß waren fast einhellig positiv. Im Verteidigungsministerium hieß es, dies sei „eine Schritt von historischer Bedeutung“. Krisenteilnehmer seien nun „erstmals motiviert, die Dauer ihrer Konflikte zu limitieren“. Ein Sprecher der Grünen betonte die großen Fortschritte in der Ressourceneffizienz durch die Wiederverwendung noch brauchbarer Produkte. Im Wirtschaftsministerium erwartet man eine ganz neue Industrie mit Arbeitsplätzen in großer Qualifikationsbreite, „vom Schrauber bis zum Zielerfassungstestelektroniker“.

    Weitere Hersteller wollen zunächst abwarten, andere planen bereits eigene Initiativen. Bei Heckler & Koch hieß es, man wolle die Entwicklung sorgfältig beobachten. Pläne für nutzungsbasierte Angebote habe man „schon seit längerem in der Schublade“, für die Nutzungsverbuchung sei man mit führenden Funknetzbetreibern im Gespräch. SIG Sauer verlautbarte, man habe nach Probeläufen ein ähnliches Businessmodel mit Pauschalbeträgen (interner Projektname „Flat ‚em“) aufgrund des zu geringen Kosten-Nutzen-Verhältnisses aufgegeben.

    ——–

  5. @johy

    tcha, so ist das – das, was wir wirklichkeit zu nennen pflegen, nähert sich systematisch immer mehr einem witz an. hoffentlich nicht auf unsere kosten 😉

    ceterum censeo, wir sollten statt die bundeswehr irgendwo hin zu schicken, lieber blackwater beauftragen … kommt uns wahrscheinlich billiger (just joking)

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