Stilstand

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Hinter der Zeit zurück

Woran merken wir, dass ein Journalist noch gar nicht in der Jetztzeit angekommen ist? Nun, vor allem an seiner Sprache. Da heißt es im Oktober 2010 und in Zeiten von E-Mail und Internet im ‚Spiegel‘ (42/2010, S. 27) ohne jede Ironie: „Merkel traute ihren Augen nicht, als sie die ersten Tickermeldungen las„. Ach ja, dieser gute, alte Ticker, um den alles herumstand, sobald er zu rattern begann … Kinners, wat woar dat dunnemoals so scheun!

2 Kommentare

  1. Der Fund ist so trefflich und wunderbar, da braucht’s keinen zusätzlichen Kommentar.

  2. Wolfgang Hömig-Groß

    27. Oktober 2010 at 8:28

    Aber vielleicht war’s ja doch ein Javascript-Ticker …

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