Stilstand

If your memory serves you well ...

Hallo, Herr Döpfner!

Laut Hausmitteilung ist der Matthias Matussek – selbstverfreilich ‚auf eigenen Wunsch‘ – aus der Spiegel-Redaktion ausgeschieden. Wäre das nicht ein echtes Schnäppchen, um den Stall bewährter Kräfte bei der ‚Welt‘ zu komplettieren? Ich meine: Matthias Matussek (jüngstkatholisch), Alan Posener (vormals KPD-AO), Thomas Schmid (vormals SDS), Andrea Seibel (vormals taz), Henryk M. Broder (vormals Sankt-Pauli-Nachrichten), wie übrigens auch Ihre jüngste Akquisition, der Stefan Aust – das passt doch. Das gäbe auch eine tolle Mannschaft, die ihre Geschmeidigkeit am eigenen Leibe schon zweifelsfrei bewiesen hat. Die würden in meinen Augen die anspruchsvollsten Wünsche einer exklusiven Kundschaft gedankenschwer bedienen …

Nachtrag: Inzwischen hat mit jemand gesteckt, dass der Matthes doch längst in Springers Hayek-Chor angekomen sei … tscha, man kann ja nicht alles wissen.

6 Kommentare

  1. Tja, bei Alan Posener blicke ich überhaupt nicht durch!!!!!!

    MfG

  2. „mattu“

    hihi. sag beim abschied leise servus.

    nächster halt: lanz 😉

    anti froggs

    das wird meinem blutsbruder das herz brechen …

    posener: mal so mal so. schwerer fall. interessante kennedy-bio, machmal aber wrklich ziemlich verwirrtes zeugs. nehme ich aber irgendwie als „rand“, oder „was andere so denken“ mit. im sinne von „man muss ja nicht immer nur seine eigenen leute lesen“ und der gehört nun mal nicht zu den grenzdebilen.

    ich werd aber auch nie so recht „schlau“ aus ihm

  3. @ hardy: In meinen Augen ist er ziemlich hilflos eingebunden in das, was man beruflich von ihm erwartet, und in das, was er eigentlich schreiben möchte. Positiv ausgedrückt: Es ist eine Art ‚wildes Denken‘.

    Beim Mattu fällt mir ein Kinderlied ein:

    „Lütt Matten, de Has´,
    de maak sick een Spaß
    he weer bi´t Studeern
    um kirchlich to weern
    un danz ganz alleen
    op de achtersten Been.“

  4. klaus,

    [..] Es ist eine Art ‘wildes Denken’.

    ab und an fällt tatsächlich mal was bedenkenswertes dabei ab.

    aber die letzte zeile, also dieses „achtersten“, das bekomme ich nicht übersetzt. kleine hilfestellung?

  5. ‚Achtersten‘ gleich ‚hintersten‘ … er tanzt also auf den Hinterbeinen – oder auf den ‚hinterletzten‘, ganz wie man’s nimmt.

    😉

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