Glaubt man in den Verlagen ernsthaft, den Nutzern oder Google würde ernsthaft etwas fehlen, gäbe es ihre Inhalte in den riesigen Weiten des Netzes nicht mehr? Und glaubt man womöglich noch, die Nutzer würden dann in Scharen mit reumütig gesenkten Häuptern zu den Verlagen zurückkehren, Abbitte leisten und brav die rückständigen Euros auf den Tisch legen?“

Hier muss wohl so etwas wirken, wie die Marienverehrung im Katholizismus. Tagsüber, unter freiem Himmel, glauben nur abergläubische Köhlerskinder noch an die Jungfrauengeburt. Wabert aber dann der Weihrauch, lockt der sinnfreie Singsang der Liturgie, betritt der Mensch eine Kirche oder eine Verlegertagung …