Stilstand

If your memory serves you well ...

Fermentierte Grasnahrung

Eigentlich hatte ich den folgenden Text als einen Kommentar geschrieben, drüben in Ugugus Blog. Da der Beitrag mir aber recht gut gelungen ist, weil er viele Punkte meiner Klagelieder zusammenfasst über die Termitenplage, welche die Bewohner von Holzhausen befallen hat, sei er hier nochmals eingestellt. Es ist ja schließlich mein Text. Wer ihn schon kennt, soll diesen Beitrag schlicht überschlagen. Hier also meine Rede und die Gegenrede von André Marty:

Ich antwortete auf André Marty: „@ André: … Medien sind nicht geil – sondern die größte Sackgasse, in die ein junger Mensch derzeit hineinstolpern kann. Weil es zwar weiterhin ein Pendant zum werten Berichterstatter geben wird (vermute ich jetzt mal), wozu dann aber Medien gar nicht mehr zwingend erforderlich sind. Es geht auch ohne ‘Mittler’, denn nur die Information ist im Kern eine Ware, nicht das Portal oder der Titel auf dem bedruckten Papier, sei es ‘Spiegel’ oder ‘NZZ’ – allen Branding-Knallköpfen zum Trotz. Bleibt die Frage, wer bezahlt uns dann den Tanz der Tippfinger auf der Tastatur? Der gute Gott des Idealismus, der auch die Lilien auf dem Felde … ? Also, wer schützt zunächst einmal den Nachwuchs, indem er seine altmodischen Träume platzen lässt – von einer Medienwelt, die es längst nicht mehr gibt?

André said, on Juni 22, 2009 at 6:27:
@Chat Atkins: Falls dem so wäre, wie Sie bloggen, dann können sie uns sicher auch erklären, weshalb das Vernetzen des Netzes einfach nicht funktionieren will. Und Sie können mich ach’ so altmodischen bloggenden Journalisten sicherlich auch aus der Sackgasse führen in Sachen Medien als Teil des demokratischen Meinungsbildungsprozesses – und sagen Sie mir jetzt bitte nicht, die Bloggerei werde auch in Westeuropa schon bald, bald public opinion beeinflussen, gell. Denn Sie wissen zu gut, dass dem nicht so ist, zu recht oder unrecht.

@ André: Blieben die Medien bloß, was sie zu sein behaupten, nämlich Qualitätsmedien, dann müsste uns trotz der Absatz- und Werbekrise um ihre Zukunft nicht ganz so bange sein. Stattdessen aber wird ihnen derzeit von den Verlegern – die Rendite fest im Blick – alles, was etwas kostet, ausgetrieben: Reportage, Recherche, Stil, Autoren usw. Das Publikum sieht diesen Verfall des Journalismus und nachfolgend der massenmedialen Öffentlichkeit – und es rennt mit Grausen davon, je jünger, je öfter. Winnenden gab hierbei nur einen neuen Schub.

Printhausen wird doch nicht wegen des Netzes allmählich zur Geisterstadt, da muss sich der hochweise Rat der Stadt schon mal selbst an die eigene Nase fassen und auch die Art betrachten, wie er durch den wachsenden Einfluss einer sachfremden Berater- und Ökonomenzunft die Bevölkerung aus den verlagseigenen Hütten vergrault. Dies vorab.

Wer sagt, dass es im Netz nichts zu finden gäbe, der kennt schlicht das Netz nicht, weil er sich nicht über jene Links hinwegtraut, auf denen steht “Ich bin ein armes, etabliertes Medium in den Weiten des Zwischennetzes. Hier sind Sie noch sicher – but beyond me you’re leaving the british sector”. Dann käme nämlich der informationelle Kommunismus. Dass die ÖR- und Print-Ableger im Netz im allgemeinen die gleiche Einheitssoße über jede Nachricht klatschen, die schon offline nicht gerade für Begeisterungsstürme sorgt, dass deswegen alle nahezu gleich aussehen und die Leute beim zweiten Anblick des Ewiggleichen sich dann langweilen und das Lokal wechseln, das gestehe ich Ihnen gern zu.

Mangelnder Zuspruch ist – so sehe ich das – vor allem ein Problem der Massenmedien im Netz. Wer ‘Spiegel Online’ gelesen hat, braucht den ganzen Abklatsch davon nicht auch noch lesen, es sei denn, er will seine Zeit verschwenden. Anders ausgedrückt: Ein einziges etabliertes Nachrichtenportal ist genug, mehr braucht kein Mensch – jedenfalls solange weiterhin die anderen alle das Gleiche schreiben und den Konsens pflegen …

Wieso überhaupt soll das ‘Verlinken’ des Netzes nicht funktionieren? Diesen, Ihren Einwurf verstehe ich nun gar nicht. Das Netz ist doch geradezu die massenhafte Verlinkung höchstselbst – ohne das gäbe es ja überhaupt kein Netz. Und zweifellos ist das Netz dort draußen vorhanden. Q.e.d.

Beispiel: Meine zwei Blogs kommen als Ein-Mann-Show derzeit jeweils auf ein Google-Ranking von 5 – das ist zwar nicht doll, aber “unverlinkt” kann man das auch nicht nennen, konkret heißt das, dass am Tag ungefähr 1.000 dieser berüchtigten ‘Unique visitors’ vorbeigucken. Vielen anderen geht es ähnlich wie mir, und auch die ‘Großen’ tummeln sich nicht weit entfernt – nur zum Vergleich: Niggemeier oder der Spiegelfechter kommen auf ein Ranking von sechs, der ‘Stern’ als großes Holzmedium vergleichsweise auf ein Ranking von sieben. Das heißt, dass ich mit meinen beiden Ein-Mann-Würstchenbuden schon mal gratis und franko mehr Zauber veranstalte, rechne ich es auf den Pro-Kopf-Output von Schreiber/Leser um, als manches vielköpfige Verlagsunternehmen im Netz zu erzielen vermag, das mit 20 oder 30 schreibenden Figaros seine Newswelt von dpa zu beziehen pflegt.

Von der eigenen Unverlinktheit auf eine generelle Unverlinktheit des Netzes zu schließen, ist jedenfalls eine durch fünf Bullenmägen fermentierte Grasnahrung … schließlich sind es die ‘professionellen’ Medien im Netz selbst, die es bis heute nicht schaffen in ihren Texten vernünftige Verlinkungen ins Netz hinein zu setzen. Dann stünden sie einerseits besser da – aber andererseits würden wir am Ende gar sehen, wo sie ihre Weisheit mit Löffeln essen – und dass auch die sagenhafte journalistische Rechercheleistung mehr ein selbstreferentieller Mythos für Erstsemester ist als ein Faktum, weil jeder Link den Leser dann direkt an die Quelle führt. Sich selbst nicht vernetzen wollen, aber über mangelnde Vernetzung jammern, das geht jedenfalls nicht zusammen …

[Nachtrag – hier kommt dann der Rest von’s Schützenfest:]

@ Chat Atkins:
auf die Gefahr hin, dass Sie mir nochmals laaange laaange erzählen, was für ein toller Würstchenbuden – Betreiber Sie doch sind, möchte ich meine Frage wiederholen: Was tragen Sie als Blogger zum demokratischen Meinungsbildungsprozess bei? Falls das kein Kriterium mehr sein sollte , z.b. für social medias, dann erübrigt freilich auch der Blogger – Galopp. Und gell, das Kriterium wird ja hoffentlich nicht Klicks sein, wenn ich Vernetzung meine; oder fällt darunter etwa das Stichwort Qualität?
Sehen’s, werter Chat Atkins: als Familien-Vater und über 40jähriger Journalist empfinde ich Ihr ziemlich nahe am Abrund des arroganten Besserwissertums segelndes Journalisten-Levitenverlesen irgendwie ja ganz amüsant – soll ja durchaus selbstkritische Journalisten geben. Aber was wünschen’s denn nun von den Verlagen: Leute wie Sie anstellen ja wohl kaum, oder?
(Damit Sie mich bitte nicht falsch verstehen C.A.: Es geht hier weder um Sie noch mich als Person; dafür sind wir schlicht nicht von genügender Relevanz. Irgendwann einmal möchte ich halt einfach etwas mehr als das übliche bloggersche Journalisten-Bashing lesen, darum geht’s – denn der ernüchternd schnelle Niedergang der Medienwelt wirft demokratie-bezogene Fragen auf)

@ André: 1. Ich betreibe kein ‘Journalistenbashing’, ich berichte schlicht, was derzeit in den Medien abläuft. Sie alle erleben es doch Tag für Tag – ‘the days of wine and roses are gone’. So lange daher alles weiterhin so abläuft, wie ich es beschreibe, gibt es auch keinen Grund mich ‘wegen Arroganz’ seltsamerweise auch noch von oben herab abzukanzeln (apropos, woran ist Ihre Kanzel dort oben eigentlich befestigt, außer an Ihrer Einbildung natürlich?). Sprachlich jedenfalls scheinen Sie mir nicht gerade zu den Meistern zu zählen. Sie dagegen leugnen alles das, was derzeit in den Verlagen abläuft, oder aber Sie möchten, dass darüber zumindest nicht so laut gesprochen werde. Sehr demokratisch im Sinne einer Meinungs- und Willensbildung ist das schon mal nicht. Im Kern verfahren Sie elitär – schlechte Neuigkeiten aus dem eigenen Rennstall sind wohl nur für einen kleinen Kreis Eingeweihter bestimmt.

2. Dass der “demokratische Willensbildungsprozess” jemals durch die Presse befördert worden sei, das ist auch solch ein unausrottbarer Mythos der Journalistenzunft. Ich kenne persönlich noch Zeiten, lange vor jedem Bloggertum, wo ‘Gegenöffentlichkeit’ erst einmal geschaffen werden musste, um gegen die Fronde aus etablierter Geldmacht und mit ihr verfilztem Journalismus überhaupt noch etwas zu bewegen. Bloß weil ihre Berufsgenossen Anno Camembert im Falle Dreyfus ausnahmsweise richtig lagen, müssen Sie nicht heute noch mit längst verwelktem Lorbeer wedeln. Denn faktisch riecht es historisch bei Journalistens eher nach alten Socken. Im Großen und Ganzen war die Presse im Kaiserreich wie unter Hitler wie auch unter einer modernen Plutokratie vor allem immer eins: Sie war willfährig. Heute im Sinne einer ‘repräsentativen Demokratie’, wo die Interessen ‘repräsentativer’ Lobbies auf dem Bildschirm auftauchen müssen, die dann schon besser wissen als der Demos, was gut für den Demos ist. Lesen Sie lieber mal Karl Kraus über das flächendeckende ‘Mausitum’ des Journalismus, lesen Sie Hans Fallada, lesen Sie Tom Wolfe, lesen Sie Stefan Heym, lesen Sie Journalistenbiographien (aber bitte nicht die Festschriften): Meinung wird gemacht!

3. Bloß, weil es auf der Welt hie und da mal eine Politkowskaja gibt, da ist ein Hans Habe oder ein Franz-Josef Wagner doch noch nicht salviert. Deren Charakter aber prägt die Masse im Journalismus weit eher als ein wohlduftender Heinrich Heine …

Also kommen Sie hier mal wieder herunter von Ihrem Maulwurfshaufen! Ihre Thesen stützen sich im Kern auf zwei Dinge: Auf einen müffelnden Haufen alter Mythen und selbstgestrickter Fabeln vom ritterlichen Journalismus, seine edle Funktion in der Gesellschaft – und auf die Tatsache, dass Sie jemand einstmals tatsächlich angestellt hat. Und mich – ätschbätsch! – nicht.

Und natürlich auch auf die Tatsache, dass so, wie ich hier Ihnen etwas hinter die Ohren schreibe, Sie mich natürlich auch niemals anstellen würden (ich Sie übrigens auch nicht). So bin ich also – snief! – für Ihr Verständnis einer bewährten demokratischen Willensbildung nicht zu gebrauchen. – – – Sehen Sie, so schließt sich dann der Kreis um die Wagenburg Ihrer ‘geschlossenen Demokratie’, deren Bulletins Sie hier verbreiten. Und so spricht ein Wolf zum Hofhund …

[And on we go:]

@ Chat Atkins:
dreschen Sie ruhig weiter auf die Journalisten ein (Sie können, der Einfachheit halber, aber auch gerne mit mir weiterfahren, dem eingebildeten Typen, der es wagt, Super-Blogger Chat Atkins Arroganz und rüppelhaftes Schnoddern vorzuwerfen) – damit auch möglichst viele Blog – Leser mitbekommen, wie Bloggen nicht laufen sollte, falls irgend jemand Ihresgleichen inhaltlich ernst nehmen sollte:
– Demokratie hat nichts Medien zu tun? Na bravo
– Presse war immer willfährig? Na super
– Blogger und Journalisten verharren im geistigen Schützengraben ? Toll
– Jahrzehntelanges Zeitungslesen, Radio hören, TV glotzen, alles sinnlos gewesen? Uups

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Was, oder besser: Wem um alles in der Welt soll es nützen – ausser dem eigenen Ego – permanent auf Fehler der Verleger und Medienmacher hinzuweisen, aber ausser einem netten Link auf irgendwelche Vorträge keine Ideen zu präsentieren?

Glaubt denn im Ernst noch irgend jemand, innerhalb der Medienbranche würden ausnahmslos alle nach wie vor “Augen-zu-und-durch” spielen?

Denkt irgend jemand tatsächlich, Bloggen als individuelles Sammelsurium mehr oder weniger origineller Texte und Textchen sei ein inhaltlicher Ersatz für den dramatischen Niedergang des politischen Journalismus?

Warum kommen keine tragfähigen Portale zustande, um dem serbelnden Journalismus Inhalt entgegen halten zu können?

Vielleicht gib’ts statt dem nun wirklich zur Genüge zelebrierten Hau-den-Journalisten ein paar Blogger und Kommentatoren, die’s eher zukunftsorientiert und mit Gehalt angehen wollen. Vielleicht gehört die Zukunft der Kommunikation aber tatsächlich den bloggenden Mussegängern – dann ab zu Chat Atkins.
Chat Atkins said, on Juni 22, 2009 at 7:45

Ich geb’s bald auf – wenn mir hier ständig Antworten auf Aussagen zurückposaunt werden, die ich nie von mir gab. So wird das kein Dialog, sondern eine verbale Flohjagd. Ich versuche es letztmalig mit Ihren vier Punkten dort oben:

1. Natürlich hat Demokratie etwas mit Medien zu tun – wo hätte ich etwas Gegenteiliges gesagt? Nicht nur Demokratien übrigens, auch Diktaturen sind auf Medien angewiesen. Medien stellen generell den Konsens oder den ’sinngebenden Kitt’ her, der Gesellschaften zusammenhält. Die demokratischen Massenmedien schafften dabei lange Zeit jene “formierte Öffentlichkeit” (ein Buchtitel übrigens der INSM), die dann dafür sorgte, dass Wirtschaft und Parteienmacht ‘wie gewünscht’ funktionieren konnten. Jetzt gibt es neue Mikromedien, die wesentlich dissonanter sind und “plurale Öffentlichkeiten” bewirken: Jedem sein eigenes Medium! Was das für Folgen für diese bisher verhältnismäßig reibungslos und journalistisch gelenkte Demokratie haben wird – ja, bin ich denn ein Prophet?

2. Sie müssen mir – bei allem Dissens – meine Worte nicht verdrehen: Presse war “vor allem immer eins: willfährig” – das habe ich im Wortlaut geschrieben. Dazu muss ich auch nicht ins Dritte Reich zurückkrabbeln, FOX TV genügt mir oder die BILD-Zeitung oder die ‘embedded journalists’ im Irakkrieg oder der gewöhnliche Wirtschafts-, Auto- und Reisejournalismus. Hilfreich wäre auch der Blick ins heutige China, wo auf einen oppositionellen Journalisten 10.000 eingenordete Journalisten kommen, die gern und freiwillig bei den zahllosen Staats- oder Parteimedien arbeiten, die in der Folge alle ‘Sprachregelungen’ brav nachplappern wie die Automaten, vielleicht sogar daran glauben. Oder wären das in Ihren Augen gar keine Journalisten? Journalismus ist doch keine Oppositionsbewegung – siehe den Iran heute! Die einheimischen Medien jubeln dem mächtigen Ajatollah zu – und die ausländischen trauen sich nicht vor die Tür (was ich an deren Stelle übrigens auch nicht tun würde). Nachrichten gibt’s derzeit allein von den Mikromedien derer, die den Kopf hinhalten. Meinen Sie denn, der ‘Völkische Beobachter’ oder die ‘Prawda’ hätten sich damals von allein mit Text gefüllt? Oder das seien gar keine Journalisten gewesen, die dafür geschrieben hätten? Die Presse besteht doch nicht nur aus der NYT …

3. Dass Blogger in irgendwelchen ‘Schützengräben verharren’ habe ich an keiner Stelle gesagt, da lutschen Sie schlicht an den Tatzen – und Sie reden ohne jede belastbare Referenz ins Blaue hinein: Journalismus wird in Zukunft anders sein, er wird vermutlich auch schlechter bezahlt sein, so dass vor allem Masochisten und Idealisten diesen Beruf noch ergreifen, was das Zynikeraufkommen – schätze ich jetzt mal – endlich etwas verringern dürfte. So weit alles d’accord’. Der Journalist wird sich in Zukunft vor allem aber auch mit Bloggern, sogar mit Figuren wie mir, im Dialog auseinanderzusetzen haben. Allerdings wohl nicht in dem pädagogischen Ton, den Sie mir hier vorschlagen.

4. Was das verborgene Argument bei Ihrem “jahrzehntelangen Zeitungslesen” sein soll, bleibt vermutlich Ihr Geheimnis. Jedenfalls habe ich nie behauptet, dass so etwas ‘umsonst’ gewesen sein soll. Die Zeitungslandschaft hat sogar massenhaft Weltbilder geprägt, Attentate verursacht, Spenden eingeworben, Menschen in Schützengräben gejagt, Millionen zu Lady Di’s Grab pilgern lassen, Minderheiten zu Prügelknaben gemacht – es geschah dies alles zum Guten wie zum Schlechten. Es kommt im Kern immer darauf an, welche Zeitung und welchen Journalisten man liest. Ich schätze zum Beispiel Joseph Roth, in meinen Augen ist dies bis heute der größte Journalist deutscher Zunge. Nicht zufällig war er zugleich Schriftsteller …

5 Kommentare

  1. Wolfgang Hömig-Groß

    22. Juni 2009 at 20:32

    Ich sag’s nicht zum ersten und bestimmt auch nicht zum letzten Mal, aber gern aus genau dem hier gegebenen Anlass: Ich bewundere dich. Bündig, logisch und mit genau der erforderlichen Portion Adrenalin gegeben! Dieser Typ denkt wirklich, er wär‘ die Medizin und versteht nicht, dass er die Krankheit ist …

  2. Und so etwas sagst du als Journalist? Da sag‘ ich doch: Merci! 😉

  3. Wolfgang Hömig-Groß

    22. Juni 2009 at 21:22

    Äh, nein. Ich war nie Journalist, im Gegenteil: Werbetexter. Aber jetzt nicht mehr.

  4. Dann entschuldige ich mich für den falschen Verdacht in aller Form. Ich liefere übrigens bis heute übrigens auch Werbetext. Wir sind also in bester Gesellschaft: Erich Kästner, Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky usw. 😉

  5. Einfach köstlich! Hab‘ ich ein Glück, dass ich mal wieder zu „früher“ oder später Stund‘ hier vorbei gerutscht bin.

    Husch, wie weggepustet sind meine Depressionen des Tages, wenn ich diesen Disput lese.

    Nur, was faselt er denn nur von „Meinungsbildung und Demokratie“?
    Beides zusammen geht bei den „guten“ Verlagen doch schon lange nicht mehr. Oder doch? Nun, wenn man die Meinung von entdemokratiesierten Konsumenten fördern will, dann kann man sicher stolz sein – ein wirklich toller (Hecht) Journalist zu sein.

    Dank auch schön und gute Nacht!

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