Wäre es zu einer Transfergesellschaft gekommen, dann hätten 11.000 Mitarbeiterinnen auf eine Klage gegen ihre Kündigung verzichten MÜSSEN. Jetzt aber werden sie – dank der FDP! – gegen ihre Kündigung klagen MÜSSEN, um ihre Rechte und Ansprüche zu wahren. Entsprechend belastet ist die Suche nach einem Investor für ‚Rest-Schlecker‘. Und dementsprechend blödsinnig war auch der Zwergenaufstand der FDP gegen diese Transfergesellschaft, weil die liberalen Vollpfosten damit eine wirtschaftlich vernünftige Lösung für Schlecker wirksam verhindert haben. Wer noch einmal die FDP eine Wirtschaftspartei nennt, der muss jetzt meinerseits mit einer Klage wegen Desinformation rechnen …

Apropos – bevor hier das Märchen von der Prinzipientreue abgespult wird: „Derselbe bayerische FDP-Minister, an dem am Donnerstag um 15 Uhr die Schlecker-Transfergesellschaft scheiterte, hielt es eine halbe Stunde vorher für gut, bei der bayerischen Bäckerei Müller-Brot Hilfe zuzusichern.“ Alle Schweine sind gleich, nur manche sind gleicher …