Stilstand

If your memory serves you well ...

Der ‚Spiegelfechter‘ hat Sorgen!

Das kennt wohl jeder Blogbetreiber. Und jeder Kommentator: Früher oder später tauchen Sie auf, die Trolle, Störenfriede, Kaputtschreiber und Provokateure. Doch wie soll man am besten mit ihnen umgehen?“

Nö, ich kenne das nicht: Strikte Moderation, schmerzhafte Ironie bis hin zum Sarkasmus, die Unbelehrbaren konsequent ausrupfen, Freundlichkeit aber für jene, die unverschuldet auf einem Irrweg sind, da dann ruhig mal den ‚Erklärbär‘ geben … schon klappt das auch mit den Trollen. Beim ‚Spiegelfechter‘ mag das allerdings auch an einer Tendenz liegen, die Trolle mit ihrem heimatlichen Aroma unwiderstehlich anlockt …

3 Kommentare

  1. Guter Kommentar beim Spiegelfechter: „Ein Merkmal dieses Blogs ist ja, dass es ein linker Blog ist, dh es bestehen politische Grundvorstellungen und jemand mit anderen Vorstellungen, selbst wenn sie sachbezogen vorgetragen werden, wird dann sehr leicht als Troll bezeichnet. Schon eine andere Meinung zu haben und sich auch noch zu wagen diese zu verteidigen, ist bei vielen hier schon eine Provokation. Aus der politisch motivierte Ablehnung wird schnelle auf den Vorwurf der Trollerei zurückgefallen.“ (Leone)
    http://www.spiegelfechter.com/wordpress/129761/tolle-trolle-oder-wie-soll-man-mit-nervensaegen-umgehen#comment-299040

  2. Deinen Umgang mit dem Kommentarwesen finde ich sehr vernünftig. Dass Du kein Trollproblem kennst, kann aber auch daran liegen, dass das Kommentaraufkommen von ‚Spiegelfechter‘ und ‚Stilstand‘ sich um Größenordnungen unterscheiden. Bei im Mittel 187 Kommentaren unter jedem Artikel (über die letzten 25), dürfte nämlich „strikte Moderation‘ schon gar nicht mehr so einfach sein.

  3. Es ließe sich so einiges automatisieren – über eine Liste von Reizvokabeln bspw. ‚reddit‘ verfährt derart. Moderation ist ein Muss – je mehr Kommentare, desto notwendiger. Und der Verfasser muss sich auch in die Tiefebenen seines Threads hinein begeben – das müssen gerade Journalisten noch lernen. Dass aber bestimmte, randständige Blogs, ob nun rechts oder links, die – ich sag‘ mal – besonders aparte Meinungen vertreten, dass die auch die ‚Mühseligen und Beladenen‘ anziehen, die anderswo kaum einen Resonanzraum fänden, will ich gar nicht bestreiten. Was bei den ‚Nachdenkseiten‘ los wäre, wenn die eine Kommentarfunktion hätten, mag ich mir gar nicht ausmalen. Telepolis wäre ein Witz dagegen … 😉

    Mir geht es hier ja auch eher um das Apodiktische – dass ‚jeder Blogbetreiber‘ davon betroffen wäre. Das Gegenteil ist richtig: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es eben heraus. Oder: Jedes Medium kriegt das Kommentariat, welches es verdient.

    Aktuell komme ich hier übrigens auf etwas mehr als 1.000 Besucher am Tag, und an guten Tagen auf 12.000 bis 13.000 ‚Aufrufe‘. Für ein argumentatives Blog ganz ordentlich, wie ich finde. Mir reicht’s jedenfalls. Und wenn hier vergleichsweise wenig kommentiert wird, dann zeigt es mir nur, dass gegen das, was ich sage, wohl wenig einzuwenden ist. Spiegelfechterisch ausgedrückt: Ich bin wohl ‚Mainstream‘, vor allem sprachlich interessant …

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