Stilstand

If your memory serves you well ...

Der Inhalt

Vorneweg kommt hintennach: Erst schreibt der Mensch ein Buch – und ganz zum Schluss schreibt er dann Vorwort und Inhaltsverzeichnis. Letzteres steht jetzt auch schon vor den 620 Seiten, die dann folgen…

„Inhaltsverzeichnis

0. Vorwort: Der Abschied vom ‚Industrieton‘

1. Deskriptiver Teil:

1.1. Die Medienrevolution – : Endlich passiert’s!
1.2. Das Schreiben – : Mit 26 Buchstaben jonglieren
1.3. Authentizität – : Echtheit ist Handwerk
1.4. Stil – : Es gibt keine Stile
1.5. Qualitätsjournalismus – : In der stilfernen Zone
1.6. Schreibkulturen – : Als der Stil online ging
1.7. Stilverlust – : Du Schönschreiber!
1.8. Glaubwürdigkeit – : Unter Verzicht auf die Wahrheit

2. Handwerklicher Teil

2.1. Die Wörter – : Stein auf Stein
2.1.1. Die Substantive – : Könige in Schriftgestalt
2.1.2. Die Verben – : Der bewegte Text
2.1.3. Das Adjektiv – : Unter falscher Anklage
2.1.4. Das Adverb – : Überpräzise wie ein Beamter
2.1.5. Die Präposition – : Der Wegweiser im Text
2.1.6. Die Füllwörter – : Keineswegs entbehrlich

2.2. Die Sätze – : Gedanken flechten
2.2.1. Die Satzzeichen – : Mach mal Pause!

2.3. Die Sprachmusik – : Ein Duktus, wo jeder mit muss!

2.4. Die Bildwelten – : Im Kampf mit der Metapher

2.5. Die Dramaturgie – : Der Film im Text
2.5.1. Das Szenische – : Kein langer ruhiger Fluss
2.5.2. Der Protagonist – : Helden wie du und ich
2.5.3. Die Atmosphäre – : Der emotionale Text
2.5.4. Das Interesse – : Das, was uns auffällt

2.6. Stilfiguren – : Rhetorik in der Praxis
2.6.1. Die Repetitio – : Was ich dreimal sage, ist wahr
2.6.2. Klimax und Antiklimax – : Wer bietet mehr?
2.6.3. Negation und Litotes – : Nichts für ungut!
2.6.4. Neologismen – : Neue Wörter braucht das Land
2.6.5. Die Alliteration – : Alles atmet Atmosphäre
2.6.6. Der Dialog – : Wie spricht denn der?
2.6.7. Das Negieren – : Dialektik für Anfänger
2.6.8. Die Idiomatik – : Die Sprache der Leute sprechen
2.6.9. Das Pasquill – : Richtig fies sein
2.6.10. Die Parodie – : Mit anderer Stimme reden
2.6.11. Die Personificatio – : Mir ist alles Mensch
2.6.12. Der Regionalismus – : Ich weiß man, von wo du kommst
2.6.13. Die Digression – : Wo war ich stehen geblieben?
2.6.14. Pars pro toto – : Einer für alle
2.6.15. Der erste Satz – : Einsteigen, bitte!
2.6.16. Die Ironie – : Vom Olymp herab
2.6.17. Anglizismen – : Aber gerne doch!

3. Exkursiver Teil

3.1. Attraktion – : Auf der Suche nach der Information
3.2. Erfinden – : Schreiben, bis sich die Balken biegen
3.3. Stellvertretung – : Handlung bleibt austauschbar
3.4. Standpunkte – : Die Heimat des Autors

4. Sprachkritischer Teil

4.1. Public Relations – : Die Himbeertonis
4.2. Feuilletonismus – : Schwurbeln, was das Zeug hält
4.3. Verschwörungstheoretiker – : Mutanten unter sich
4.4. Die Mittelstands-Foren – : Gepflegter Pöbeln

4.5. Die Alphajournalisten – : Egomanen dürfen alles behaupten
4.5.1. Hans-Ulrich Jörges (Stern) – : Publizistische Militärseelsorge
4.5.2. Helmut Markwort (Focus) – : Es gibt nichts Gutes, außer Litotes
4.5.3. Benjamin von Stuckrad-Barré (Die Welt) – : Benjamins Blümchen
4.5.4. Frank Schirrmacher (FAZ) – : Römpömpöm, ein Föjetöng
4.5.5. Henryk M. Broder (Die Achse des Guten) – : Mal richtig abkotzen!
4.5.6. Matthias Matussek (Spiegel) – : Lieb Vaterland …
4.5.7. Andrea Seibel (Die Welt) – : Reden, Sabbeln, Seibeln
4.5.8. Frank A. Meyer (Ringier) – : Lilliput putt
4.5.9. Malte Lehming (Tagesspiegel) – : Mäandern im Sommerloch
4.5.10. Florian Rötzer (Telepolis) – : Mein Alpha Romeo!
4.5.11. Ulf Poschardt (Rolling Stone) -: Hach, unsere Posh!
4.5.12. Franz Josef Wagner (Bild) – : Dichten, bis der Arzt kommt
4.5.13. Miriam Meckel (Brunswick) – : So schön war Panama

4.6. Die Alpha-Blogger – : Umsonst und draußen
4.6.1. Don Alphonso (Stützen der Gesellschaft) – : Dandy mit Schnauze
4.6.2. Jens Berger (Spiegelfechter) – : Die Gegenöffentlichkeit
4.6.3. Sascha Lobo (Die Mensch-Maschine) – : Der rote Wetterhahn
4.6.4. Herr Bee (Zynaesthesie) – : Form und Stil
4.6.5. Johnny Haeusler (Spreeblick) -: Opinion leader without a cause
4.6.6. Christian Jakubetz (jakblog) – : Postjournalismus in der Praxis

5. Schlusswort: Die Medien-Evolution – : Was lange währt …“

9 Kommentare

  1. Ich als Alpha-Blogger!? Na jut. Wenigstens nicht in einer Schachtel mit Matussek und der Seibel gelandet.

  2. Wann erscheint das Buch?

  3. When it’s done … aber ich gebe es rechtzeitig bekannt.

    😉

  4. @ bee: Dich habe ich gewissermaßen zum ‚Ein-Mann-Kreativlabor‘ erklärt, wo ständig neue Textformen jenseits des großen journalistischen Klipperdiklapps produziert werden. Was ja auch stimmt …

  5. Liest sich ja vielversprechend. Wird direkt mal auf die Vormerker-Liste fuer Lese-Material gesetzt!

  6. Meine Güte, machst du es spannend. Ich platz bald.

  7. Von ‚Diablo III‘ lernen, heißt hypen lernen … 😉

    Konkret bekam ich von einem Literaturagenten noch einen netten Fachverlag genannt, bei dem ich es ein letztes Mal auf dem Holzweg versuchen will. Wenn’s da nicht klappt, werde ich zum Konver-Tier …

  8. Solange du nicht zum Besänf-Tiger wirst —

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