Stilstand

If your memory serves you well ...

Denkfutter

Wenn Sie Schriftsteller werden wollen, müssen Sie vor allem zweierlei tun: viel lesen und viel schreiben. Um diese beiden Dinge kommen Sie nicht herum, nicht daß ich wüßte. Da gibt’s keine Abkürzung.  … Von jedem Buch, das man in die Hand nimmt, kann man etwas lernen, und oft sind es die schlechten Bücher, die mehr lehren, als die guten“.

Stephen King

4 Kommentare

  1. Also ich habe mir wirklich Mühe gegeben und mich bis zum Schluss durch „Mein Kampf“ gequält, aber überhaupt nichts dabei gelernt. Außer vielleicht: dass man doch nicht alles gelesen haben muss.

  2. Nun ja – auch ich habe mir die Schwarte auch mal angetan: Zunächst einmal findet man den halben Richard Wagner mit seinem Endzeit-Wagalaweia wieder, was geistesgeschichtlich doch recht interessant ist, die künftige SS so als Parzival’scher Germanenritterorden auf dem Weg nach Walhalla um – jotoho! – die bösen Alberich-Juden zu vernichten usw. Zweitens ist das Buch das beste Vademecum gegen die ignorante Eltern-These „Wenn wir das vorher gewusst hätten …“, schließlich können die werten Erzeuger ja schlecht sagen, sie hätten das Buch mit der anerkannt höchsten Auflage in Deutschland gar nicht gekannt. Drittens erfahren wir, dass der GröSchwaZ wirklich eine Art nationalistische Heilands-Psychose mit hohem Künstlerverschrobenheitsanteil hatte. Viertens … usw. usf.

    Alles Dinge jedenfalls, die ich daraus lernte …

  3. Über Hitler, klar. (Das wäre auch einfacher …) Aber fürs Schreiben?

  4. Wolfgang Hömig-Groß

    29. Januar 2009 at 20:55

    Ich empfehle in diesem Zusammenhang Norman Spinrads „Der stählerne Traum“. Zwar „nur“ SF, aber ein gekonnter Blick ins Innere der Psychose.

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