Stilstand

If your memory serves you well ...

Das mediale Killerspiel

Ist das Killerspiel nun eines, das der Killer gern gespielt hat – und wenn es bloß ‚Mensch ärgere dich nicht‘ wäre? Oder ist es eins, was aus den Spielern erst blindwütige Killer macht? Letzterer Ansicht scheinen derzeit die meisten Journalisten zuzuneigen, die damit mal wieder zeigen, dass sie von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, sich aber trotzdem gern an die Tastatur setzen. Denn zum ‚Amokläufer‘ könnte man nach dieser Logik ebenso gut werden, wenn man Antidepressiva frisst, mit Pappi in den Schützenverein geht oder Pingpongbälle verhaut.

In unseren druckfrischen Medien wird zur Zeit die Nachricht zu Tode gehetzt, dass eins dieser ‚Killerspiele‘, das berühmt-berüchtigte World of Warcraft, süchtig mache, weshalb die schnellfertigen Politiker es jetzt für Jugendliche verbieten wollen – zum Beispiel da und da und da: »„Killerspiele“: Politiker wollen härter durchgreifen«, so oder ähnlich lautet dann meist die mit der hype-verantwortlichen Studie verknüpfte Sensations-Überschrift. Vermutlich, weil dem schreibenden Volk die Headline ‚Aufbau-Strategie-Spiele – Politiker wollen härter durchgreifen‚ nicht soviel Auflage einbrächte.

Verantwortlich für den Hype ist ein Elaborat des für seine Fakes bereits berüchtigten ‚Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN)‘, das bekanntlich der große Fernsehexperte Christian Pfeiffer regiert, ein unvermeidlicher Gast in allen Talkshows zum Thema Jugendgewalt, Drogen, Babysex und Artverwandtes. Der Mann erfreute uns schon im ‚Falle Sebnitz‘ mit einer brillianten Studie, wo jugendliche Rassisten im Jahr 2000 einen kleinen irakischen Jungen im Schwimmbad ertränkt haben sollten. Was sich dann schnell als Ente herausstellte, denn der kleine Junge war schlicht an einem Herzfehler gestorben. Christian Pfeiffer wurde trotzdem, wie geplant, niedersächsischer Justizminister.

Zuständig für das Legen medienerwartungskompatibler Fährten war also damals schon jener große Öchsperte Christian Pfeiffer gewesen, der jetzt erneut an die Öffentlichkeit tritt, um das Suchtverhalten Jugendlicher bei Computerspielen, dazu die berüchtigten Killerspiele und natürlich alle Schulmassaker dieser Welt zu einem schmackhaften Ratatouille zu verquirlen. Journalisten sollten vor seinen medialen Süßspeisen vorgewarnt sein – sie sind es leider nicht.

Nun weiß ich zwar nicht exakt, was neuerdings online bei ‚World of Warcraft‘ so abläuft, den Single-Player-Vorgänger ‚Warcraft‘ aber habe ich immerhin früher auch mal gespielt, bis ich vor Langeweile einschlief – und so tiefgreifend werden sich die Spiele heute schon nicht unterscheiden. Bei ‚Warcraft‘ handelte es sich nämlich um ein furztrockenes Aufbaustrategiespiel, wo man als braver Mensch – oder Orc – zunächst einmal Minen baut und ausbeutet, mühsam Gemeinschaftshäuser errichtet, Farmen anlegt, das Korn in die Speicher schleppt, den Kühen beim Weiden zusieht, um mit Hilfe all der gewonnen Ressourcen allmählich die Zivilisationsleiter immer weiter emporzuklettern. Und zwar möglichst ein wenig schneller als die Konkurrenz – das Ganze ist also eine solide Vorbereitung aufs Geschäftsleben und auf den Wettbewerb gewissermaßen, sogar mit integrierter Warenterminbörse.

Ab und zu wurde ein wenig gerangelt und gekämpft, was aber weitgehend blutfrei und unspektakulär ablief. Kein öffentlich-rechtlicher Abendkrimi hätte mit so wenig Gewalt Erfolg gehabt. Am Ende schwang mein siegreicher Orc-Häuptling die Axt in den Abendhimmel und dann ging es wieder an die Arbeit. Denn wer rastet, der rostet. Ein Spiel, das komplett auf dem bürgerlichen Tugendkanon aufsetzte, dem ideologisch nichts vorzuwerfen war, als dass man dick und pickelig wurde, wenn man zulange davorhocken sollte. Ein eher unerwünschter Charakter à la Ackermann hätte auch die Folge sein können …

Das also soll jetzt eines der berüchtigten ‚Killerspiele‘ sein? Weshalb denn das? Nur weil die virtuellen Helden seltsame Rüstungen tragen, die dem Kopf eines Heavy-Metal-Fans auf LSD entsprungen sein könnten? Oder weil Pappi und Mammi das (noch) nicht spielen? Zu fragen wäre doch vielmehr, weshalb eigentlich ein Spiel, das so gründlich auf ein stinklangweiliges Geschäftsleben vorbereitet, überhaupt Suchtverhalten bei Jugendlichen auslösen kann? Sind die alle so jung schon so doof – und so früh schon vollendete Spießer?

So aber fragt keiner – es ist schließlich der deutsche Journalist, der hier schreibt. Dem mundet sein Labskaus nur vorgekaut … und das wiederum kommt von den deutschen Öchsperten und ihrer CMA.

Nachtrag – in dem ich mich mit dem Ausdruck tiefsten Bedauerns korrigieren muss: Arno Frank hat in der kleinen – und wie immer feinen – taz diesen journalistischen Trampelpfad verlassen und er hat unter dem Titel ‚World of Bullshit‘ so ziemlich das Gleiche konstatiert, worüber ich mich hier ausgelassen habe. Lesebefehl: Da geht’s lang …

14 Kommentare

  1. Ich weiß auch nicht, wofür man überhaupt Experten braucht, wenn es doch eigentlich reichen würde, die Knarren wegzuschließen. Jugendliche mit Jugendproblemen gibt es seit Werther (und unter Umständen auch schon davor).

    Man kann 17jährige nicht davor beschützen, nicht der King der Klasse/Uni/sonstwas zu sein. Da müssen die durch. Blöd nur, wenn sie im Moment des Durchdrehens einfach bei Papi in die Kommode greifen müssen um sich eine Schusswaffe zu besorgen. Und nicht wie jeder normale Amokläufer erstmal mit 1000 Euro in bar auf den Kiez schleichen müssen (oder wohin auch immer, was weiß denn ich).

  2. Ich versuche bereits seit Jahren, den Menschen klar zu machen, weshalb Christian Pfeiffer das Werkzeug ist, dass ihm seinen Nachnamen verpasst. Der Mann gibt sich als Wissenschaftler aus, noch dazu in einem Fach, dessen Untersuchungsmethoden im wesentlichen statistischer Natur sind. Und doch vergisst er – bequem -, was eine Korrelation ist.

    Gut, nehmen wir einmal an, alle schwer gewalttätigen Jugendlichen spielen Ego-Shooter. [Anmerkung: jugendliche Amokläufer allein reichen nicht, die Fallzahl ist einfach zu klein, selbst wenn wir alle entsprechenden Taten auf der Welt zusammennehmen.] Daraus folgt natürich nicht, dass Ego-Shooter Amokläufer machen. Es folgt nicht einmal, dass solche Spiele eine direkte Auswirkung auf Gewalttäter haben.

    Es könnte wie bei der Entwicklung von Geburten und Störchen in Norddeutschland in den 1970ern-90ern sein: Zufall. Oder es könnte ein drittes Phänomen geben, das zum virtuellen wie realen Ego-Shooten führt. So ist es vorstellbar, dass Menschen mit einem Hang zur Gewalt diese gerne austoben – virtuell wie real.

    Nur weil A und B sehr oft gemeinsam auftauchen, heißt das nicht, dass B aus A folgt [höchstens auf]. Oder umgekehrt.

    Wie allerdings die Lobby der Sportschützen – Jäger habe ich zum Thema noch nicht gehört – so stark sein kann, dass Politiker sofort eine Einschränkung des Waffenbesitzes ablehnen konnten, ist mir schleierhaft. Das blöde Klischee von Waffen, die niemanden umbringen, wurde doch schon in Sledge Hammer auf die Schippe genommen*.

    Mit einem Holzknüppel oder einem [Küchen-] Messer hätte es sicher keine 16 Toten gegeben.

    *’Nein, es sind diese kleinen niedlichen Kugeln, die vorne aus dem Lauf …‘

  3. Ich nenne das immer ‚Öchsperten beim Kausalitätshäkeln‘: So ist es klar, dass fast alle ‚Amokschützen‘ (- ist es überhaupt noch ‚Amok‘, wenn solch ein krankes Hirn nicht blindwütig tötet, sondern gezielt Leute umbringt? -) – dass fast alle Amokschützen (A) also eine Ausbildung an der Waffe hatten, die eben NICHT am Bildschirm erfolgte, sondern hier in Deutschland in der Regel in einem Verein (V), ob nun Schützen- oder Sportschützenverein, ob nun beim Pappi oder beim Trainer. Falsch wären trotzdem die kausalen Verknüpfungen ‚A weil V‘ ebenso wie ‚V weil A‘. Weder wird jemand zwingend Amokschütze, weil er in einem Sportschützenverein Mitglied war. Noch entsteht zwingend (oder kausal) ein Sportschützenverein deshalb, weil ja auch die armen Amokschützen sich irgendwo organisieren müssen. Zwischen Hinweisen, Zusammenhängen und Kausalitäten bestehen logisch nicht nur Gräben, sondern Abgründe … aber mach das mal einem Journalisten klar!

  4. Ich bin verwirrt. Auch ich habe vor einem Jahrzehnt gelegentlich Warcraft gespielt. Das Spielprinzip wurde hier treffend beschrieben (auch wenn ich die militärische Komponente in meiner Erinnerung schon deutliches Gewicht hatte). Mein Eindruck war jedoch immer, dass World of Warcraft (WoW) zwar in der gleichen Fantasy-Welt spielt, jedoch ein Online-Rollenspiel ist, in dem ich meine persönliche Spielfigur durch eine 3D-Welt steuere, die auch von den anderen Spielern gleichzeitig bevölkert wird. Die Spielfigur kann nun lernen, reich werden und bessere Ausrüstung und Waffen erwerben. Ein großer Teil dieser Entwicklung geschieht durch direkte Kämpfe.

    Diese Einschätzung beruht allerdings nur auf Hören-Sagen. Vielleicht kann mich ja jemand, der WoW kennt, eines besseren belehren.

    Auch wenn WoW vielleicht nicht ganz die Bausparsimulation ist, wie es der Blogeintrag darstellt, ist der Weg zu einem „Killerspiel“ (was auch immer das ist) vermutlich noch weit, genau wie der Weg vom „Killerspiel“ zum Amoklauf. Insofern also prinzipiell volle Zustimmung.

  5. Wolfgang Hömig-Groß

    17. März 2009 at 17:21

    Also: Ich verliere viel Lebenszeit in WoW, es sieht Warcraft eher optisch ähnlich (ich nenns mal: Comicstil) und, inhaltlich hat Christian über alles gesehen völlig recht. Nahezu das erste, was ich bei einem Amoklauf denke ist: Au weia, jetzt ´gehts wieder gegen WoW und CS, alle, die den Zugang zu den realen Waffen verschaffen sind nach kurzer Zeit wieder außen außen vor.
    Es tut mir weh in den Augen und Ohren, wie Moderatoren im Radio und Artikelschreiber den Scheiß vom Killerspiel WoW nachquatschen, ohne je auch nur die Idee zu haben, sich das Ganze doch mal selbst anzusehen.
    Abgesehen von allem anderen will ich nur besonders erwähnen, dass WoW ab einem bestimmten Punkt die Kooperation der Menschen zwingend erfordert, weil man allein und mit der Brechstange nicht weiterkommt. Hier muss man auch den Hersteller – Blizzard – loben, der das Spiel permanent dahingehend weiterentwickelt.
    So ist übrigens im Prinzip auch das böse Counterstrike ausgelegt – ein gut kooperierendes und taktisch operierendes Team wird planlose Jumper und Runner immer besiegen. CS habe ich allerdings schon vor etwa 8 Jahren aufgehört zu spielen, weil da zu viele unterwegs waren, die Besetzen von taktischen Positionen als „Campen“ diskreditiert haben – das wurde nervig.

  6. Übrigens, ich spiele hin und wieder Tetris – macht mich das zum Häusereinreißer. Außerdem Sudoku und Mahjongg Solo. Ich weiß, ich bin ein ganz übler potenzieller Gewalttäter. Klar, bin ja auch oft im Indernett, und habe mir schon nackte Frauen, nackte Frauen mit Männern und sogar nackte Frauen und Frauen und Männer und so fort angesehen. Außerdem schätze ich die Filme Hayao Miyazakis.

    Wow, jetzt wo ich das so geballt aufschreibe: Computerspiele, Ferkelkram, japanische Anime. Hoffentlicht bekommt das nicht der Herr P. aus H. mit. Oder hilft mir mein fortgeschrittenes Alter [doch einiges über 25]?

  7. Verstehe nicht, wie man diese Killer-Spiele verteidigen kann.
    Dreck unter jeder menschlichen Schamgrenze, gehört eingestampft.
    Und da man sich hier offenbar nun endgültig auf die bösen Journalisten einschießt, von denen „die meisten“ „von Tuten und Blasen keine Ahnung“ haben, habe ich diesen blind beleidigenden Blog aus meiner Blogroll entfernt. Seufz.

  8. Wolfgang Hömig-Groß

    17. März 2009 at 23:53

    @Frank Rawel: Kennen Sie World of Warcraft aus eigener Anschauung? Haben Sie es einmal selbst gespielt, mindestens 15 Minuten? Oder mal jemandem beim Spielen zugesehen?
    Sie haben den entscheidenden Punkt offenbar nicht mitbekommen: World of Warcraft ist kein Killerspiel. Da behaupten immer nur Leute, die es nicht kennen. Und dieses vollkommen kenntnisfreie Expertentum ist das worum es hier geht, nicht um die Verteidigung von Killerspielen, was auch immer das sein mag. Aber wenn Sie erst mal den Begriff haben, finden Sie bestimmt auch irgendwo die dazu passende Sache. Bei WoW aber eher nicht.

  9. @ Frank Rawel: Ich kann Sie natürlich nicht aufhalten, obwohl ihr Abgang mir aufrichtig leid täte – aber ich habe dort oben wahrhaft genügend Links in einen sachblinden Journalismus hinein gesetzt, die meine These genügend stützen und klar zeigen, dass ich hier keineswegs ein ‚Grillenfänger‘ oder verhetzter Verteidiger unhaltbarer Positionen bin. Ich habe auch gezeigt, was für ein höchst fragwürdiger ‚Experte‘ aus dem politischen Raum all diesen Schreibern jetzt als Beleg dienen muss, und wie wenig doch eigene Recherche dort existiert, wo noch nicht einmal zwischen Aufbauspielen, wie es sie zu Zigtausenden eben auch als Brettspiele gibt, und den hirnlosen ‚Ballerspielen‘ unterschieden wird, wo dagegen alles unter dem Label ‚Killerspiel‘ im Zuge eigener Vorurteilspflege subsumiert wird. Und dagegen darf ich nichts sagen? Dabei hätte ich noch Dutzende von ähnlichen journalistischen Fehlleistungen aus weiteren Medien hinzufügen können. Hinzu kommt, dass ´doch auch ich dieses erfolgreiche ‚Warcraft‘ kritisiere, wenn Sie meinen Text dort oben zur Kenntnis nehmen, nur eben nicht als ‚Killerspiel‘, weil es das nun mal nicht ist, sondern als ziemlich systemkonforme Wirtschaftssimulation, die mit der Politik der Regierung Bush mehr als nur ein bisschen Ähnlichkeit besitzt: Haben, haben, haben – und notfalls einmarschieren, das ist hier wie dort das Prinzip …

    Ich habe mich auch keineswegs auf ‚böse‘ Journalisten eingeschossen, sondern nur – entschuldigen Sie diesen Begriff – auf die ‚dämlichen‘ Journalisten. Bösen Willen sehe ich da weniger, nur Berufszwänge, die zur Blindheit führen: Alle hecheln im Grunde allen hinterher. Mich erinnert das Ganze stark an die unselige Kampfhunddebatte, wo der Rassismus vermittelt über die tierische Schiene plötzlich in Deutschland eine fröhliche Renaissance feiern durfte, bis tief in seriöse Medien hinein.

    Journalisten arbeiten immer in einem höchst fake-anfälligen Beruf, weil sie einerseits sich ständig externen ‚Sachverstand‘ hinzuholen müssen, und weil sie selbst doch zugleich notwendigerweise Dilettanten bleiben müssen, die kaum eigene Kompetenz erwerben können, um den Sachverstand ihrer Sachverständigen beurteilen zu können, weil sie aufgrund der wechselnden Themenvielfalt ständig auf Neuland rochieren müssen. Wo gibt es noch den Journalisten, der jahrelang monothematisch zum Spezialisten für ein Thema werden würde? Nirgends – insofern sollten doch Informationen willkommen sein, von Leuten, die solche Spiele tatsächlich schon mal auf dem Bildschirm hatten und deshalb wissen, wovon sie reden …

  10. Wolfgang Hömig-Groß

    18. März 2009 at 2:02

    Wär ich hier nicht im Stilstand, würde mich vielleicht die Frage weniger quälen, ob meine obige Argumentation, wiewohl ehrlich, mein Stil ist.
    Darum also nochmal konstruktiv: Ich weiß nicht, in welcher Ecke der Republik Sie leben und ob Sie gelegentlich oder öfter mal in Berlin sind, Frank Rawel. Falls doch, kommen Sie sich die Sache (WoW) doch mal selbst ansehen. Insoweit ermächtige ich hiermit unseren Gastgeber, Ihnen meine Mailadresse zu geben. Berlin ist eine Reise wert!

  11. Na ja, getretener Hund und so …

    1. Die Journalisten* haben sich in der Sache Winnenden nicht mit Ruhm bekleckert.
    2. Die Journalisten* haben wieder einmal – und ich schreibe das wirklich nicht gern – komplett versagt, wenn es um ihren Job geht. Statt zu recherchieren und ordentlich zu analysieren, haben sie einfach alles so schnell wie möglich veröffentlicht.
    3. Die Journalisten* haben gezeigt, dass es ausschließlich um die ‚exklusive Sensation‘ geht. Suche nach Wahrheit ist da natürlich fehl am Platze, ebenso wie Anstand.
    4. Die Journalisten*, selbst die etwas besonneneren, verwechseln fröhlich diverse Speiel und Spielgenres – das schafft nicht einmal der von mir überhaupt nicht geschätzte Institutsleiter der Kriminologie in Niedersachsen.
    5. Die Journalisten* – und ich schreibe das in diesem Zusammenhang nicht zum ersten Mal – haben den Fall Gladbeck eskaliert, dann mea culpa gesprochen – und über die Jahre jedesmal wieder den gleichen Bock geschissen. Winnenden ist der bisherige traurige Höhepunkt, auf gleicher Höhe wie Gladbeck.

    Nein, einen ‚blind beleidigenden‘ Tenor sehe ich weder hier noch in anderen einschlägigen Blogs. Ich sehe allerdings viele Journalisten, die aus Loyalität den Dreck der miesen Kollegen verteidigen. Sei es nur als beleidigte Leberwurst, die einen Link aus der Blogroll nimmt.

    Immerhin, Herr Rawel, Hut ab für die Benutzung Ihres Klarnamens und der Verlinkung zu Ihrer Seite!

    *Klar, einige haben versucht anständig zu arbeiten, aber deren Beiträge finden sich höchstens in obskuren Blogs, nicht aber auf Seite 1, dem Titel oder als Aufmacher einer NAchrichtensendung.

  12. „Brilliant“… klassisches Eigentor.

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