Stilstand

If your memory serves you well ...

Das bisschen Haushalt …

Früher habe ich mich auf die neueste Mad-Ausgabe gefreut, heute ist’s der ‚Schwarze Kanal‘, der medientechnisch endlich in ‚Neues aus der Anstalt‘ integriert werden müsste. In dieser Woche befasst sich unser Jan mit Bügeln und Kinderschreien, obwohl er, das möchte ich wetten, mit seinen schwarzen Tippfingern noch nie im Leben ein Stück der so genannten ‚weißen Ware‘ befleckt haben dürfte – aber mit dem Ehegespons rummeckern, wenn die Miele mal wieder kaputt ist! Das übliche tetzlaffsche Patriarchen-Muster also, wo der Blinde von der Schönheit der Farbe an der abblätternden Wand redet. Heute wäre alles doch für die nörgelnden Tanja-Anjas ganz easy geworden:

„Die Zahl der Kinder in deutschen Familien sinkt beständig und damit auch der Betreuungsaufwand. Selbst ein Hartz-IV-Haushalt verfügt heute über eine Phalanx technischer Geräte zur Erledigung der Hausarbeit, von der man noch eine Generation zuvor nur träumen konnte.“

Ich weiß ja, ehrlich gesagt, auch keine Lösung, wohin mit all dem technischen Gerät in diesen Hartz-IV-Haushalten, wenn die Kinder erst aus dem Haus sind, aber für den Dschang wüsste ich einen gesellschaftlich sinvolleren Job als ausgerechnet Spiegel-Kolumnist: Er könnte ja als Löcher-Reinpiekser bei ‚Billy Boy‘ und ‚Londoner Gefühlsecht‘ anfangen, einen Mindestlohn würde er nach neuesten CDU-Vorschlägen dort auch erhalten …

2 Kommentare

  1. Wie viele Kinder hat der Gutverdiener Fleischhauer denn so? wie sich das immer schon in gut betuchten Kreisen gehörte, zählen nur die ehelichen.

  2. Man sollte sowas wie diesen schwarzen Blogvollschreiber nicht enrst nehmen, am besten: ignorieren.
    Vielleihct wie in der Kunst: keine Resonanz ist das Schlimmste.

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