Stilstand

If your memory serves you well ...

Andersherum wird’s ein Schuh

Wer immer noch unbelehrbar von einer ‚Faschisten-Junta‘ in Kiew faselt, der möge sich doch diesen Text mal zu Gemüte führen:

‚Wlassow-Anhänger, Faschisten und Weißgardisten im Dienste der “DVR”

Man könnte auch sagen, dass die Bevölkerung der beiden Sockenpuppen-Republiken unter faschistische Herrschaft geraten ist – dank Vladimir Putin. Der sagt jetzt übrigens:

„We are strong because we are right:“

Tscha, nach diesem Gesetz des Stärkeren wären die USA dann logischerweise wohl noch ‚righter‘, weil noch ’stronger‘. Klingt irgendwie nach Gangster-Logik aus East LA: ‚Guggst du meine Muckies, Oida – also gib Handy‘. Ich glaube ja auch, er meinte das andersherum. In der Eile hat er sicherlich nur die Adverbien vertauscht … ein großer Ökonom ist er jedenfalls nicht gerade:

„But look: we earlier sold a product that was worth one dollar and got 32 rubles for it. And now we’ll get 45 rubles for the same product costing one dollar. Budget revenues have increased and not decreased.

Und wenn’s für den Dollar eine Milliarde Rubel gibt, dann kauft er sich die ganze Welt. Je länger, je mehr erinnert er mich an den Schulhof-Bully einer Vorstadtschule, nix in der Birne, aber Atomraketen  …

37 Kommentare

  1. Das werden die hiesigen Aluhütler aber gewiss nicht verstehen, die Faschisten sind doch ‚in Kiew‘. Also muss auch das westliche Propaganda sein. Ist doch klar.

  2. [trollmodus]Die Faschisten sitzen im Westen, wie man daran erkennt, daß sie in der UN nicht für diese Beschlußvorlage stimmten, im Unterschied zu solchen zuverlässig antifaschistischen Staaten wie Nordkorea.[/trollmodus]

    http://www.reddit.com/r/UkrainianConflict/comments/2n2ug3/us_canada_ukraine_vote_against_russias_antinazism/

  3. Schauanträge nannten wir so etwas früher. Die Kreml-Gewaltigen sollten sich ihre eigene Resolution mal als Zäpfchen in den Mors schieben, da gehört sie hin …

  4. Das Interview ist der Hammer, oder? Und man muss schon anerkennen, dass sich der Tassreporter mit Frage nach den Gulags und der ziemlich offenen Kritik des Personenkultes einiges getraut hat. Ist auf jeden Fall informativer als die Putinshow letzte Woche in der ARD.
    Bei dem Punkt, dass ein fallender Rubel, solange er sich in Grenzen hält, sogar gut für den Staatshaushalt ist, hat er Recht: Die Hälfte des Budgets wird durch Öl- und und Gaseinnahmen gedeckt, die in harter Währung erwirtschaftet werden, während die Ausgaben in Rubel stattfinden. Man diese Meinungsverschiedenheit schon einmal, Russland ist kein Irak oder Iran auch wenn es keine Sowjetunion mit angeschlossenem Osteuropa mehr ist.

  5. Jaja – dass die Oberen nicht drunter leiden, ist mir klar. Aber was heißt das für die russische Rentnerin? Sie kriegt die gleiche Rubelsumme, kann sich aber nur noch die Hälfte dafür kaufen.

    Aber du hast recht: Wesentlich erhellender als Seipels Lenor-Interview ist dieser Text sicherlich.

  6. Jo. So ist das.

  7. rocky beethoven

    24. November 2014 at 8:44

    @Klaus

    Leider wird der Rubel nicht ins Bodenlose fallen. In der letzten Woche ging es wieder bergauf.

    Das war eigentlich abzusehen.

    Es gibt keinen Grund für einen weiteren Absturz. Neue Schocks für die russische Wirtschaft sind nicht am Horizont. Weder werden neue Sanktionen angekündigt, noch wird der Ölpreis weiter sinken, das werden sich die Ölproduzenten nicht leisten wollen.

    Der Rubel wird, wenn alles gleich bleibt, sich bei diesem, niedrigen Niveau einpendeln mit der Tendenz mit dem Ölpreis zu steigen.

  8. @ rocky: ‚Leider‘? Ich wünsche es den Russen doch nicht, dass ihre Währung verfällt, und zwar um der Bevölkerung willen. Mir ging es hier um die hanebüchene Argumentation des Präsidenten, wonach die Inflation ein Land eigentlich reicher mache.

    Selbst wenn die Ölpreise wieder anziehen sollten, bei der derzeitigen Ölschwemme werden sich viele dann ‚umorientiert‘ haben. Während die Russen ’nach China‘ auf jedes Barrel noch Geld drauflegen müssen, weil sie unter ‚Gestehungskosten‘ liefern dürfen. Die Chinesen sind eben ein wenig schlauer, und haben Putins Notlage gnadenlos ausgenutzt. Allenfalls der absehbare inflationsbedingte Lohnverfall der russischen Ölarbeiter könnte hier etwas Linderung schaffen.

    Im übrigen ist der Wert einer Währung auch stark von dem sogenannten ‚Vertrauen‘ (im Kern also der ‚Gier‘) internationaler Finanzmärkte abhängig. Sobald also Putin auf neue militärische Abenteuer auszieht …

  9. rocky beethoven

    24. November 2014 at 13:55

    @Klaus

    Ja „leider“, weil ich uns, genauso wie den Völkern Russlands ein baldiges Ende der Autokratie Putins wünsche.

    Ein massiver Schlag gegen die Geldbörse würde die Leute wachrütteln. Die zaghaften Sanktiönchen derzeit haben hingegen den gegenteiligen Effekt. Sie tun kaum weh und dann nur denen die sowieso keine Stimme haben (die 80-jährige Pensionistin wird sicher keine Autoreifen am Roten Platz zu Barrikaden türmen).
    Der Rest der Bevölkerung schart sich trotzig um den Autokraten, der heldenhaft den Widerstand gegen die böseste aller Himmelsrichtungen – den Westen – organisiert und gewöhnt sich nach dem frog-in-the-pot Prinzip an den langsam sinkenden Wohlstand. Putins Popularität kriegt einen Schub und er traut sich mehr Unheil anzurichten.

  10. Ja, das, was auf einen Sturz Putins dort folgen würde, ist sehr die Frage. Mindestens seit 1917 nur selbstglorifizierende Lügen in allen Schul- und Geschichtsbüchern, wir wirkt sich so etwas auf eine Bevölkerung aus?

  11. rocky beethoven

    24. November 2014 at 15:16

    @Klaus

    1990 hat es in den Schulbüchern kaum besser ausgesehen, oder.

  12. Redest du jetzt von ‚uns‘ im Westen? Naja, im Osten Deutschlands war es vielleicht so, als Korrektiv gab es dort aber das Westfernsehen. Dass man mir an der Grenze als erstes den ‚Spiegel‘ beschlagnahmte, wenn ich meine Verwandtschaft in Warnemünde besuchte, das war halt so. Uninformiert waren die dort trotzdem nicht, es gab eher dieses Pssst-Pssst-Syndrom. Die waren halt nicht in ihrem Kyrillisch eingemauert.

    Hierzulande Im ‚Westen‘ – vor allem dank Fritz J. Raddatz‘ Bemühungen – erlebte die DDR-Literatur lange vor 1990 sogar einen Boom – Heym, Wolf, Brecht, Kant, Renn etc. Die zig-bändige ‚Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung‘ war ein Renner in einschlägigen Buchhandlungen. Ein unilineares Narrativ konnte sich hier nirgends durchsetzen. Die blauen Bände standen in vielen Regalen, gleich neben Oswalt Spengler. Usw., usf. …

  13. rocky beethoven

    24. November 2014 at 15:42

    @Klaus

    Nein ich dacht eigentlich wir reden über die im „Osten“ (konkret Russland/UdSSR) vorherrschende und gelehrte Meinung über den „Westen“.

    Ich denke, daß es keinen Unterschied zwischen damals und heute gibt. Rj
    Russland gut – NATO und EU böse. Wobei ich denke, daß es heute durchaus mehr und besser informierte Russen gibt als zu Zeiten des Eisernen Vorhangs.
    Deswegen habe ich vor dem „was nach Putin kommt“ auch keine Angst. Die Bewegung die den aus dem Amt jagt wird auch für seine Clique keine Liebe empfinden. Und wenn sie mächtig genug ist Putin zu stürzen dann kommen auch die Schoigus, Lavrovs und Konsorten unter die Räder

  14. @ rocky: In Russland und der Sowjetunion fand eine unabhängige, d.h. nicht-gelenkte Geschichtsschreibung nie statt – Die ‚Parteilichkeit‘ war dort Doktrin. Von Katyn bis Stalin bis hin zu den ‚Banderisten‘ und Afghanistan wäre ihnen sonst ja auch so einiges um die tauben Ohren geflogen …

  15. rocky beethoven

    24. November 2014 at 17:30

    @Klaus

    Das musst du mir doch nicht erzählen. Ich bin absolut der selben Meinung.

  16. [..] Ich wünsche es den Russen doch nicht,
    [..] dass ihre Währung verfällt …

    das ist das elend, klaus – wir wollen kein militär einsetzen und setzen statt dessen unsere wirtschaft ein, was zunächst (auch für mich) nach ner guten lösung klingt aber irgendwie doch nicht sooo der renner ist, weil wir – wie in einem krieg – eben nicht die aus- und nebenwirkungen kontrollieren können.

    dummerweise ist bislang noch niemand auf eine intelligentere lösung gekommen udn ich habe (überraschung!) auch keinen plan, was man tun könnte.

    ich weiss nur … im gegensatz zu rocky … daß wir uns nach putin noch mal sehnen werden, wenn er erst weg ist. ich glaube nicht – und zwar keine sekunde lang – das irgendwas bessere „danach“ kommen könnte, na gut, für ein paar tage oder monate … und dan kommt der ganz ganz ganz dicke hammer, weil sich am ende immer – falls das vergessen worden sein sollte – sich die durchsetzen, die am dreistesten und brutalsten vorgehen.

    wir müssen uns ganz dringend etwas einfallen lassen, was dem vladi aus der patsche hilft und ihm gleichzeitig erlaubt, seinen kurs zu korrigieren. ich sehe halt bloss nicht was, aber ich weiss, daran geht nichts vorbei.

    wir sind doch nicht george bush und glauben an so ein irres zeugs wie, daß uns ein „regimechange“ weiterbringt, wir brauchen einen „mindchange“

  17. rocky beethoven

    24. November 2014 at 17:37

    @Hardy

    Ich glaube mich erinnern zu können daß die UdSSR-Brutalinskis das „Weiße Haus“ in Moskau haben beschießen lassen, denen hat das keiner politisch überlebt.

    Und ein Umsturz gegen Putin kann derzeit nur von der liberalen Opposition kommen denn die Rechte ist nahezu geschlossen hinter Putin, von ein paar Enttäuschten abgesehen.

  18. Ich behaupte mal, dass man in den 80ern doch ziemlich kritisch gegenüber der offiziellen Linie und der eigenen Geschichtsschreibung war und die westlichen Werte und den Lebensstil bewunderte. Das Chaos der 90er führte dann erst wieder zu einem Bedürfnis nach Ordnung und Stärke mit Inkaufnahme der Beschneidung bürgerlicher Freiheiten und der erneuten Geschichtsumschreibung.
    Nach Putin? Könnten sich vielleicht die Liberalen durchsetzen. Oder aber Putin wird von rechts überholt. Dann kann es sehr dunkel werden…

  19. [..] Und ein Umsturz gegen Putin kann derzeit nur von der
    [..] liberalen Opposition kommen denn die Rechte ist nahezu
    [..] geschlossen hinter Putin, von ein paar Enttäuschten
    [..] abgesehen.

    rocky, du verzeihst, daß ich dich angesichts dieser analyse für relativ naiv halte: die liberale opposition ist so ziemlich das letzte, wovon ich mir eine änderung erwarte, geschweige denn einen „umsturz“. you must be dreaming.

    ich denke eher, putin wird von genau den „paar enttäuschten“ kalt gemacht und die sind dann am ruder. sie sind der geist, den er aus der flasche gelassen hat.

    @saiz

    [..] Bedürfnis nach Ordnung und Stärke

    und genau dieses bedürfnis befriedigt putin ja mit seiner aufheizerei und genau die leute, die angeblich für so was stehen, werden putin stürzen.

    das gürkchen hält sich ja in reserve …

  20. und, hihi, nur ein kommentar (bis jetzt) beim spiegel:

    eat this suckers!

    mal gespannt, was die freunde bei „wieauchimmer“ das zurechtreden werden.

    ah, die stellen schon aufnahmeanträge bei der afd???

  21. @klaus

    [..] Die ‘Parteilichkeit’ war dort Doktrin

    guck, das ist ja eines der kernprobleme: denkst du, bei „uns“ wäre das alles auch nur einen deut besser???

    im moment läuft ja der film über fritz bauer in den kinos an, da kann man sich ja begucken, wie wir mit unserer geschichte umgehen und … nochmal: „die flakhelfer“ ist als buch seit mehr als einem jahr raus und die einzige schamhafte erwähnung, was es a. bedeutete mitglied der nsdap zu sein (man wurde teil einer eliteorganisation und musste sich das _verdienen_) und b. genscher und konsorten, also die ganzen leute, die heute bei uns immer noch einen guten ruf haben, eben dort mitglied waren … das habe ich jedenfalls nur ein einziges mal in der ersten folge von „Akte D“ (ard) beiläufig (sic!) gehört.

    da haben wir genug dreck vor unserer eigenen haustür und wir sind ja angeblich „zivilisiert“ und russland ein drittweltstaat, von dem wir es im grunde ja nicht erwarten können.

    aber bei uns und von den unseren.

    tun sie aber nicht.

    ich hoffe, du hast dir „die flakhelfer“ schon zu gemüthe geführt, ein tolles, ein aufschlussrecihes und vor allem ein ins einer haltung kluges buch.

  22. rocky beethoven

    24. November 2014 at 19:10

    @Hardy

    Du kannst mich halten wofür du willst, aber ich sage dir, das einzige Szenario in dem Putin gestürzt wird ist ein russischer Maidan.
    Ich sage nicht, daß das wahrscheinlich ist, aber die Wahrscheinlichkeit, daß er von rechts überholt wird, ist gleich null. Einfach deswegen weil rechts von Putin nichts mehr ist.
    Die enttäuschten rechten Randgestalten (wie Girkin) haben kein nennenswertes Gefolge und sind ohne Putin nichts. Wenn einer von denen aufmuckt wird er kaltgestellt bevor er „Junta“ sagen kann.

    Die nationale Front ist in Putin vereinigt und braucht ihn als Integrationsfigur.Es gibt auch keinen der zum Nachfolger aufgebaut wird.
    Deswegen wird es wenn er weg ist auch nicht zu einem neuen starken Führer kommen, sondern höchstens zu Diadochenkämpfen. Die Typen heißen nicht umsonst Silowiki. Dieses Chaos wird das Ende des Systems Putin bedeuten.

    So oder so, das System hat ein Ablaufdatum

  23. @rocky

    ja natürlich darf ich. und tue es auch … 😉

    guck, du referrierst im grunde die feuchten träume des „westens“, so wie sie durch die medien geistern. in der regel sind die aber nicht in der lage, jenseits ihrer nun mal systemimanenten denkblokaden einen realistischen blick auf das geschehen geschweige denn auf die zukunft zu werfen.

    von den diensten, die dazu da wären, ein bild der lage für die politisch verantwortlichen zu erstellen, ist ja auch nix zu erwarten. die tun alle immer nur furchtbar beschäftigt, aber wenn sich dann hools & nazis zusammen tun, sind sie immer ganz überrascht, so wie alle ganz überrascht davon sind, daß putin die europäischen nationalisten fördert. ein artikel darüber findet sich auf der linkliste, die ich juni mal bei heise gepostet habe, konkret dieser hier

    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Gipfeltreffen-mit-Putins-f
    uenfter-Kolonne/story/30542701

    wie auch immer: ich befürchte, du irrst ganz gewaltig.

    einen russischen maidan sehe ich als letzte aller sich anbietenden szenarien, ganz vorne steht ein putsch derer, die putin von der leine gelassen hat – und da ist das gürkchen nicht die letzte wahl, den behalten wir lieber mal im auge.

    jedenfalls ist die wahrscheinlichkeit, daß der wechsel aus dieser ecke, der stimmung, die putin angeheitzt – und die, so heisst doch immer, das russiche volk in gänze erfasst hat -, zu erwarten, sehr viel höher als ein maidan …

    das zu hoffen ist wunschdenken pur. und nicht zuende gedacht, geschweige denn die friedlichen revolutionen und frühlinge realistisch betrachtet, die wir erlebt haben. da gilt tunesien noch als das einzige land, in dem wir so etwas wie eine erfreuliche wirkung sehen. für alle anderen gilt, was ich oben gesagt habe: die dummdreistesten, gewalttätigsten und ignorantesten idioten werden nach kurzer zeit alles zunichte machen und dann herrscht dunkelheit für jahre.

    aber naja, wir werden es ja wohl in abseharer zeit sehen, wie die dinge laufen: flucht nach vorne, sprich offen erklärter und geführter krieg, um sich (putin) an der macht zu halten … oder eben die strafe für das zögern. kann ja alles nicht mehr sooooo lange dauern, imho.

  24. ich sehe, der link ist unglücklich gesetzt, hier noch mal die gesamte liste aus dem juni

    http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Re-In-der-Schweiz/forum-281146/msg-25354616/read/

  25. rocky beethoven

    24. November 2014 at 23:27

    @Hardy

    Der feuchte Traum des Westens ist nicht ein russischer Maidan, der feuchte Traum des Westens ist, daß die Ukrainer morgen in der Früh ja zur Abspaltung des Donbas und der Annexion der Krim sagen und das Putin dann zufrieden ist und wir alle zu business as usual zurückkehren können.

    Das ist aber genauso realistisch wie ein Putsch von Girkin und Co.

    In die Zukunft zu sehen ist unmöglich, deswegen kann man das von keinem verlangen. Umso mehr muß man aus der Geschichte lernen.
    Man muss gar nicht so lange zurückschauen, um einen vergleichbaren Fall auf europäischem Boden zu finden.
    Der Fall Serbiens unter Slobodan Milosevic hat beängstigend viele Parallelen mit dem Russland Putins.
    Milosevic wurde nicht von den Radikalen gestürzt. Die hatten keinerlei Hausmacht und waren komplett vom Führer abhängig, ähnlich wie die belanglose Figur des Gurken Igor ( copyright nobody).
    Gestürzt und ausgeliefert wurde er von der (grösstenteils) demokratischen Opposition. Dies geschah nach dem verlorenen Krieg um die Wiege des Serbentums – Kosovi

    Wenn sich Putin im Kampf um die Keimzelle Russlands eine blutige Nase geholt hat und die Russen die selbige voll haben vom Nationalismus der statt zu Glorie zu Erniedrigung und in die Armut führt, dann wird Putin stürzen und keiner der ihm nahe war wird die Glaubwürdigkeit besitzen die notwendig ist eine breite Bewegung an sich zu binden.

    Dazu müsste der Westen natürlich Putins Nase blutig schlagen. Denn ohne eine Schwächung Putins wird ein russischer Maidan nicht stattfinden und ein Aufstand unter der Führung von marginalen Weirdos wie Dugin oder Girkin, die nicht mal scheißen können ohne daß der Führer davon erfährt, ist ao wahrscheinlich wie ein Einmarsch der Bundeswehr in den Dondas.

  26. @ hardy: „denkst du, bei “uns” wäre das alles auch nur einen deut besser???“

    Ja, allerdings, bei uns ist einiges besser. Von Moskauer Zuständen sind wir weit entfernt …

    Anders als rocky glaube ich nicht an den russischen Maidan, nicht mit diesem verblendeten Volk – von den russischen staatsgeschaffenen Medien geblendet, wohlgemerkt. Die Geschichte des Journalismus ist, recht betrachtet, ein Trauerspiel – im Zweifel devot, speichelleckend, und zu jeder Schandtat bereit. Nix mit Tucholsky!

    Putin ist ein Cunctator, hin- und hergerissen, weiß weder aus noch ein, hat sich selbst in die Sackgasse geritten. Leid tut er mir nicht. Und rechts von ihm tummelt sich noch so allerlei (rechts und links sind eh Scheiß-Begriffe dort, russische Kommunisten sind ja schließlich keine Avantgarde mehr, sondern Zecken wie die anderen auch). Über das russische Militär, gehätschelt und gepäppelt seit Breschnjews Zeiten, mag ich gar nicht genauer nachdenken. Ein Militärputsch mit Unterstützung orthodox-christlicher Oligarchen, so etwas könnte ich mir vorstellen. Und Putin baumelt dann vom Kreml-Tor, und für Aufmüpfige gibt es die ‚russische Lösung‘, also den Gulag.

    Dat läppert sich dann wieder Jahrzehnte hin …

  27. @klaus

    [..] bei uns ist einiges besser

    klaus, ich habe ja das für mich (und das, was ich auf dem quixiot so treibe in sachen „gedankenautobahn“) jedenfalls naheliegendste beispiel genannt – unsere angebliche aufarbeitung des NS-systems.

    die nüchterne wirklichkeit: wir werden wahrscheinlich noch heute von einer NS-ideoligie-affinen elite regiert. nur weil die keinen schnurres haben, verstehe ich jedenfalls nur zu gut, wie der blut und boden gedanke bis heute unsere einwanderungspolitik steuert … und das dazugehörige dumme volk und seine ressentiments lege ich dir gerne oben drauf.

    ja, bei uns ist einiges besser. ich kann hier sagen was ich will ohne daß gleich einer kommt und mich in der mosel oder in einem lager entsorgt, stimmt. aber in der sache ist für mich kein unterschied zwischen den deutschen und den russen, beide völker sind ziemlich selbstverliebt in ihre jeweilige verblendung.

    was du aber bitte nicht als rechtfertigung (andern orts hat hier jemand einen kleinen gedanklichen kurzschluss in diesem punkt) nimmst, sondern einfach als hinweis, der uns von zu viel selbstverliebter hybris abhalten soll. an der stelle kann ich einige gegenargumente der PL’s und PV’s verstehen, die auf unsere geschichte rekurrieren. allerdings nicht die, die irgendeine rechtfertigung für die gewalt dummer landsknechte daraus ziehen möchten.

    in sachen russland, dem, was putin so treibt etc sind war ja in der analyse keinen millimeter auseinander, nur in dem punkt, ob wir auf putin alleine starren sollten eben nicht.

    für mich ist er auch ein cunctator (na gut, für ihn nur halb so schlimm, hannibal ist ja nicht in seinem land unterwegs und wenn du die geschichte ohne zu googeln im kopf hat: am ende hat die strategie des cunctators ja selbigen so erschöpft, daß er auf eigenem terrain … ceterum censeo etc … geschlagen wurde. vorsicht also mit historischen analogieen, wenn dein gegenüber nicht mal wiki benutzen muss, um den haken zu erkennen …) … ja sogar – du erinnerst dich? – ein „würstchen“ – aber eben kein dämon.

    er hat sich in die scheisse geritten, um es mal ganz banal zu sagen und da steckt er nun. irgendwann – und das wird wohl bald sein, wie ich das sehe – ist ein punkt erreicht, an dem er blank ziehen muss …

    oder eben den schwanz ein.

    ich befürchte eher ersteres und dann stehst du ziemlich blass da mit dem „cunctator. er ist ein verdammter opportunist, der sich das recht des stärkeren anmasst und denkt, er hat das spiel unter kontrolle.

    hat er nicht, ich glaube mich zu erinnern, daß ich schon vor monaten gesagt habe, daß er es verloren hat, als er auf die pausetaste gedrückt hat.

    aber, auf mich hört ja keiner 😉

  28. sorry, klaus, ich bin heute mal wieder gesprächig 😉

    @rocky

    [..] der feuchte Traum des Westens ist, daß die
    [..] Ukrainer morgen in der Früh ja zur Abspaltung
    [..] des Donbas und der Annexion der Krim sagen

    ich bin fast versucht, es wieder zu sagen …

    guck, das ist auf dem niveau, auf dem auch die aluhüte „argumentieren“: du stellst dir vor, daß „der westen“ so und so ist und ergo sich auch so und so verhält. dabei legst du als maßstab dein verständnis der dinge als maßstab an.

    das macht natürlich überhaupt keinen sinn. erstens gibt es „den westen“ nicht. es gibt interessen. die der wirtschaft zb. für die würde das da oben in großen teilen stimmen, denen würde das so passen. aber …

    naja, guck dir mal an, wie die kanzleröse die sache gehandled hat – für mich eine der schrecklichsten personen sei jahrzehnten, nur um kein missverstänis aufkommen zu lassen.

    sie hat zunächst die interessen der wirtschaft immer stark mitgedacht, geglaubt, auf der anderen seite sei jemand, mit dem man doch reden könne (40 telefonate??) und nun ist ihr offensichtlich klar geworden, daß sie mehr in richtung „münchner abkommen“ und „peace in our time“ denken muss, also schlägt sie einen ton an, der mich eher an churchill erinnert.

    finde ich okay, soweit, das davor … die geduld … und das jetzt. naja, ich bin ja auch nicht albrecht müller, der so weit geht, zu (hüstel) „denken“, daß sie das von anfang an so geplant hat.

    sei so lieb, und setz dich argumentativ vom niveau eines albrecht müller ab … und versuche, die komplexität der dinge als solche zu akzeptieren: wir befinden uns in einem vorkriegsstadium, die handelnden personen fragen sich weniger, was für „den westen“ (vulgo: die wirtschaft) gut ist, die fragen sich mittlerweile eher, ob es _nachher_ noch etwas gibt, was geschäfte machen kann. niemand will diese auseinandersetzung, aber alle wackeln – obwohl sie das buch gelesen haben – wie schlafwandler auf den abgrund zu.

    [..] Der Fall Serbiens unter Slobodan Milosevic hat
    [..] beängstigend viele Parallelen mit dem Russland
    [..] Putins.

    ich habe, btw. damals im spiegelforum dafür plädiert, die bundeswehr in serbien einzusetzen und meine erste email ever an bill clinton mit der bitte, die serben zu bombardieren, geschrieben. du musst mir also nicht viel erklären in diesem punkt. aber ich erinnere dich daran, was passiert ist:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zoran_%C4%90in%C4%91i%C4%87

    soviel zu unseren wünschen: andere müssen dafür bezahlen und ich sitze hier und rede mit dir. ich bin also in punkto wünsche zurückhaltender geworden …

    [..] Putins Nase blutig schlagen

    ich befürchte, es sind dinge wie diese, die bei „warumauchimmer“ den eindruck erwecken, dieses forum sei von kriegstreibern behaust. das ist nicht meine sprache und auch nicht das niveau, auf dem dinge diskutiert werden sollten.

    nächster halt: warum sollten sich putin und obama nicht duellieren?

    putin ist gewählter präsident russlands. das passt mir nicht, das passt dir nicht. anderen passt es – warum auch immer. er baut massiv sch####e und gehört nach den haag, keine frage.

    ich plädiere, wie immer seit forengedenken, für _geduld_.

    schlimm genug, daß die kanzleröse sie gerade verloren hat, noch schlimmer, daß sie wahrscheinlich gründe dafür hat, die uns glücklicherweise nicht bekannt sind.

    die lage ist ernst, lieber rocky, zu ernst für kindische rache- und verprügelphantasieen. finde ich jedenfalls und du hast natürlich jedes recht der welt, das anders zu sehen. nur verlange von mir keinen respekt für naive und vereinfachte schablonen.

  29. ps und um zwei links in einer post zu vermeiden, hier der link auf die logischen meisterleistungen von albrecht müller

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=24014

    der, freunde im herren, der ist wirklich senil, dagegen bin ich geradezu ein kraftstrotzender jüngling ;-D

  30. rocky beethoven

    25. November 2014 at 9:33

    @Klaus

    Anders als rocky glaube ich nicht an den russischen Maidan, nicht mit diesem verblendeten Volk – von den russischen staatsgeschaffenen Medien geblendet, wohlgemerkt.

    Das selbe Volk, von den sowjetischen staatsgeschaffenen Medien geblendet und in seiner überwältigenden Mehrheit damals, im Gegensatz zu heute, von jeglicher Information aus dem westlichen Ausland abgeschnitten, hat vor 23 Jahren die UdSSR begraben.
    Ein Militärputsch mit der Unterstützung orthodox-stalinistischer Parteioligarchen ist damals sang- und klanglos untergegangen. An die Namen der Putschisten von damals erinnern wir uns heute nicht mehr.

    Es ist falsch zu glauben ein russischer Maidan sei unmöglich, genauso falsch wie zu glauben ein Putsch von rechts wäre es. Die Einzigen die ein von Putin unabhängiges Gefolge haben, sind die liberaleren Oppositionellen. Die Silowiki haben keine Macht die sie nicht durch Putin erhalten haben, daher auch keine Macht die sie gegen Putin einsetzen können.

  31. rocky beethoven

    25. November 2014 at 9:33

    @Hardy

    dabei legst du als maßstab dein verständnis der dinge als maßstab an.

    Einmal Maßstab zu viel – geschenkt.
    Zur Sache: nachdem es keinen objektiven Maßstab gibt, tut das zwangsläufig jeder der sein eigenes Gehirn zum Denken verwendet.
    Du kannst gerne glauben dich erfolgreich in die Denkmuster eines anderen versetzt zu haben, nur, du glaubst es bloß, stimmen muß das nicht.

    das macht natürlich überhaupt keinen sinn. erstens gibt es “den westen” nicht.

    Ich weiß. Du hast es für nötig befunden von den „feuchten träumen des westens“ zu schwadronieren. Ich habe mich in meiner Antwort darauf bezogen. Dein Belehrungsversuch ist daher deplatziert.

    wir befinden uns in einem vorkriegsstadium,

    Wer ist wir? Wenn du dich und mich meinst, dann könnte man das fast meinen 🙂
    Russland und die Ukraine? – Befinden sich bereits im Kriegsstadium.
    Deutschland ist vom (mit militärischen Mitteln ausgefochtenen) Krieg mit Russland meilenweit entfernt.

    niemand will diese auseinandersetzung, aber alle wackeln – obwohl sie das buch gelesen haben – wie schlafwandler auf den abgrund zu.

    Nur hardy behält, wie immer, den Überblick 🙂

    du musst mir also nicht viel erklären in diesem punkt. aber ich erinnere dich daran, was passiert ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Zoran_%C4%90in%C4%91i%C4%87

    Dein Überblick über den Fall scheint am Ende des deutschen Wikipediaartikels abzubrechen, also sage ich dir gerne was passiert ist:
    Nach dem Attentat bestellte der liberale Präsident einen Nachfolger aus Djindjics liberaler Partei.
    Die Täter wurden verhaftet und zu 40 Jahren Haft verurteilt.
    Sie kamen aus dem serbischen Silowikimillieu, genauer gesagt aus der paramilitärischen Einheit der „Roten Barette“.
    Dies bedeutete das Ende dieser Einheit, sie wurde aufgelöst und ihre Angehörigen, die nicht sofort wegen ihrer bis dahin begangenen Verbrechen verhaftet wurden, verschwanden im mafiösen Untergrund.
    Serbien ist zwar meilenweit von einer liberalen Demokratie entfernt, die Silowiki haben aber seit damals keinen unmittelbaren Einfluß auf den Staat mehr. Die Serben kriegen tatsächlich die korrupten Nationalisten die sie selber, frei wählen.

    Wenn du dich schon über etwas in der Wiki informierst, solltest du zumindest auch die englische dazu lesen, da stehen oft viel mehr Details 😉

    „[..] Putins Nase blutig schlagen.“
    ich befürchte, es sind dinge wie diese, die bei “warumauchimmer” den eindruck erwecken, dieses forum sei von kriegstreibern behaust.

    Da befürchtest du falsch.
    Es sind eher Dinge wie diese:

    ich habe, … meine erste email ever an bill clinton mit der bitte, die serben zu bombardieren, geschrieben.

    Im Prinzip stimme ich dir zu, aber es so zu formulieren, das Macht einen sehr … unreflektierten Eindruck.

    warum sollten sich putin und obama nicht duellieren?

    Lieber hardy, das ist nicht meine sprache und auch nicht das niveau, auf dem dinge diskutiert werden sollten.
    Es ist außerdem nicht mein Stil anderen hanebüchene Behauptungen in den Mund zu legen.

    ich plädiere, wie immer seit forengedenken, für _geduld_.

    Tue ich auch. Und damit uns die Geduld nicht zu früh ausgeht und wir am Ende derselbigen nicht in einen richtigen Krieg marschieren müssen, plädiere ich auch dafür die Sanktionsschraube anzuziehen, die Ukraine bis an die Zähne zu bewaffnen und mit so viel Geld zu versorgen, daß jeder (Novo)Russe neidzerfressen nach Kiev stiert, während er auf seinem Buchweizenbrei rumkaut.

    die lage ist ernst, lieber rocky, zu ernst für kindische rache- und verprügelphantasieen.

    Lieber Hardy, es bin doch nicht ich dem ein Duell zwischen Putin und Obama eingefallen ist. Du scheinst nicht zu wissen, daß „Nase blutig schlagen“ eine Metapher ist. Deswegen möchte ich dir erklären, daß diese durchaus gängige Phrase „jemandem eine Niederlage zufügen“ bedeutet.
    Ich meine nicht wirklich, daß jemand zu Putin hinmarschieren soll und ihm eine aufs Maul geben soll.
    Schon gar nicht Obama. Putin hat doch einen schwarzen Gürtel in Judo, Obama hätte da keine Chance.

    Was ich meine ist, Putin muß eine Niederlage erleiden, eine wirtschaftliche, eine diplomatische und falls möglich auch eine militärische, nur so haben die gemäßigten Kräfte eine Chance ihn vor seinem natürlichen Tod vom Thron zu stürzen.
    Zu fürchten was kommen kann, wenn es den Putin nicht mehr gibt ist nur eine weitere Variante des Appeasement.

  32. @ rocky: Dein Wort in Gottes Ohr. Ich sage hier nur: Malofejev …

    Der Untergang der Sowjetunion war meines Wissens eine der berüchtigten ‚Revolutionen von oben‘. Der Staat ‚hatte fertig‘, was ‚die da unten‘ aber nicht sahen. Gut, in den Großstädten gab es eine kleine liberale Reformerschicht, aber draußen in der Taiga, auf dem weiten Land?

  33. rocky beethoven

    25. November 2014 at 10:35

    @Klaus

    Die Taiga hat nie die Politik Russlands diktiert. Leider, denn in der Taiga gibt es sehr wohl Gegner Putins. Einerseits die ethnischen Separatisten, andererseits die, die empfinden, daß Moskau ihnen die Butter vom Brot nimmt.
    Die Taiga is aber irrelevant, zu weit weg vom politischen zentrum und zu schwach.

    Moskau und St. Petersburg sind relevant und daß es dort durchaus zu großen Anti-Putin Protesten kommen kann, wissen wir seit 2011.

    Malofejev wird, sofern er sich gegen Putin auflehnt, das selbe Schicksal wie Khodorkovski erleiden. Demontiert und inhaftiert, eventuell liquidiert.

    Er ist kein Führer, man schaut zu ihm nicht hinauf. Er wird keine Massen an sich binden können, weil er eine zwielichtige Gestalt ist. Deswegen wird er auch keinem abgehen, wenn er Putin zu sehr auf den Geist geht. Keiner wird seine Haut riskieren um ihm zu helfen.

    Das weiß der auch und deswegen ist jede seiner Taten entweder von oben abgesegnet oder vorauseilender Gehorsam.

  34. Tscha – die ganze mittlere Wolga wird von muslimischen Gruppen bevölkert. Wenn die in Wallung kommen, dort am ‚russischsten‘ aller russischen Flüsse, was bleibt den Russen dann noch? … 😉

    Dass sich Petersburg als ‚Republik Karelien‘ nicht auch eines Tages abspalten könnte, hmmm – es ist schließlich die ‚europäischste Region‘, eher finnisch als russisch.

    Zauberlehrling Putin hat mit seiner Unterstützung des Separatismus Geister gerufen, die in einem imperialen Vielvölkerstaat noch für mächtig Alarm sorgen dürften. Ob er die wieder in die Flasche bekommt? …

  35. @rocky

    bevor ich mich hier mit dir auf „warumauchimmer“-level herumkloppe: ja du hast recht und ich dir nichts weiteres mitzuteilen .

  36. Wenn man sich in Geduld übt, wird es schon so langsam, aber kritisch wird es für Russland erst ab 2015/16.
    Die Währungsreserven sind nominal auf 421 Mrd. runter, aber darin enthalten sind auch zwei Staatsfonds: Der Reserve- und der Wohlstandsfonds. Insgesamt 170 Mrd. Ungefähr hälftig aufgeteilt. Der Zweite wird aber nun für die Refinanzierung der russischen Wirtschaft herangezogen, so dass er effektiv nicht mehr als Reserve dient, da das Geld demnächst in russischen Unternehmen gebunden ist. Ist man schon auf 340 Mrd. runter.
    http://www.vedomosti.ru/finance/news/36542271/blagosostoyanie-dlya-chastnyh-bankov?utm_source=twitter&utm_medium=post&utm_campaign=vedomosti&utm_content=link

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